Angeblich trägt sich Benny Feilhaber mit Abwanderungsgedanken. Er ist noch bis 2008 beim HSV unter Vertrag, kann also nicht so einfach weglaufen. Seine Einsatzquote war minimal. Seine Torausbeute: Zero. Jetzt schießt er ein Tor für die USA gegen Mexiko (im Finale des CONCACAF-Gold-Cups) und auf einmal sehen ihn viele mit anderen Augen. Auch Trainer Huub Stevens, der gesagt haben soll: "Schade, dass er so lange weg ist und viel von der Vorbereitung verpasst." Das Tor zeigen wir hier mit spanischem Orginalkommentar:
Und dann wollen wir noch hinzufügen: Vielleicht sollte Feilhaber viel häufiger in der amerikanischen Nationalmannschaft spielen. Da entfaltet er wenigstens Wirkung und Selbstvertrauen und sitzt nicht dauernd auf der Bank. Die Gelegenheiten dazu kommen noch: im Rahmen der Copa America. Obwohl, beim weiteren Nachdenken, fragt man sich: Vielleicht kann man beim HSV auf der Bank sitzend das Toreschießen lernen. Irgendwoher muss er es ja haben...
Blick zurück: Wie sich ein Jung-Profi aus Amerika in der Bundesliga fit hält