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19. Oktober 2006

Schadensersatzklage gegen NHL und Pittsburgh wegen Malkin

Der russische Eishockeyclub Metallurg Magnitogorsk hat vor einem Gericht in New York Klage gegen die Pittsburgh Penguins eingereicht. Der Verein will verhindern, dass sein ehemaliger Nachwuchsstar Jewgeni Malkin, der sich trotz eines gültigen Vertrages in die USA abgesetzt hatte, für die NHL-Mannschaft spielt. Magnitogorsk verlangt darüberhinaus Schadensersatz in nicht genannter Höhe. Der 20jährige hatte in seiner ersten Partie am Mittwoch ein Tor geschossen.

Weder die NHL noch sein neues Team wollten sich zu der Klage äußern. Die Lage ist prekär. Die NHL kann sich nicht nach Piratenmanier bei den europäischen Ligen bedienen, sondern ist auf Einvernehmen und Rechtssicherheit im Umgang mit den Mitgliedsorganisationen des Internationalen Verbandes angewiesen.

Anmerkung: Alle russischen Namen werden bei American Arena so geschrieben, wie es den deutschen Transkriptionsregeln entspricht. Im Englischen herrschen andere Regeln. Ein Umstand, über den man bei Wikipedia folgendes nachlesen kann:
"Durch die Verwendung in den internationalen Medien, bspw. im Profisportbereich, und deren unreflektierter Übernahme durch die lokale Presse finden sich die französische und vor allem englische Transkription auch in vielen anderen Ländern; ebenso tauchen wegen technischer Schwierigkeiten akzentbefreite Transliterationen auf. Es ist ein Qualitätsmerkmal von Verlagen und Redaktionen, den ausgewählten Transkriptions- oder Transliterationsstandard durchgängig einzuhalten."

Blick zurück: Malkin unterschreibt in Pittsburgh

11. September 2006

Malkin hat in Pittsburgh unterschrieben

Jewgeni Malkin, der sich wie seine Landsleute einst in dunklen Sowjettagen heimlich nach Finnland abgesetzt und sich dort tagelang versteckt hatte, ehe er in die die USA flog, kann sich von jetzt ab ganz seiner beruflichen Zukunft widmen. Der 20jährige russische Eishockeyprofi unterschrieb gestern abend einen Fünf-Jahres-Vertrag bei den Pittsburgh Penguins. Die Garantiesumme ist eher bescheiden für ein Stürmertalent seiner Preisklasse. Aber die 3 Millionen Dollar sind ein Anfang. Und sie signalisieren Richtung Heimat, dass man Reisende wie ihn nicht aufhalten kann.