Woran hätte man sofort erkennen müssen, dass die getürkte New York Times-Ausgabe, die heute an U-Bahnstationen in der Stadt verteilt wurde (Hauptschlagzeile: IRAQ WAR ENDS) nicht echt sein konnte? Richtig. Sie enthält keinen Sportteil. Den zu parodieren, muss den Machern allzu schwer gefallen sein. Der ist schon Satire genug. Mehr über das Projekt, das seit Stunden die New Yorker Medienbranche beschäftigt:
Und hier die Webseite der Leute, die hinter der Aktion stehen: die Yes Men. Im Video gibt es eine Stelle, an der ein Mitarbeiter des Blattes die journalistische Leistung der Zeitung im Umgang mit dem Irak-Krieg verteidigt. Dann fällt der Name Judith Miller, die Reporterin, die als mit ihren Artikeln ihren Beitrag zur Desinformationskampagne über die angeblichen Massenvernichtungswaffen geleistet hat später wegen einer anderen Sache in Beugehaft ging und dann die Zeitung verlassen musste. Da dreht sich der gute Mann mit bösem Gesicht um und flüchtet ins Büro. Wer möchte schon an seine Schandtaten erinnert werden?
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12. November 2008
2. September 2008
Gut abgekocht
Zufällig efunden und für ziemlich gut befunden: Wie man mehrere deutsche Pappnasen per Parodie in einem Aufwasch gut abkocht:
14. Mai 2008
Zweimal die halbe Wahrheit ist auch eine ganze
Zuerst war da diese neue Werbeidee der NBA, jeweils zwei namhafte Spieler einen pathetischen Text über den Stellenwert des Basketball-Championat sprechen zu lassen. Vom gestalterischen Prinzip her genial. In der Umsetzung gelungen. Die Beispiele lassen sich jetzt leicht auf YouTube finden. Zur aktuellen Playoff-Serie zwischen Cleveland und Boston siehe das Video oben.
Die Einprägsamkeit und Eindeutigkeit hat kreative Bastler herausgefordert, es mit der einen oder anderen Parodie zu probieren. Da zählt dann mehr die Idee und weniger die Umsetzung. Denn keiner von denen besitzt das Geld oder die technische Ausstattung, um mit der NBA mitzuhalten. Ein paar Beispiele hat der Medien-Journalist Daren Rovell auf CNBC.com zusammengetragen. Bei denen geht es nicht nur um Sportler. Was schade ist: Allein die Barry Bonds/Roger Clemens-Parodie zeigt, dass man im US-Sport noch so manche Figur in knapp 30 Sekunden herrlich auf die Schippe nehmen kann (via SportsbyBrooks).
29. August 2007
Kinostart der Ping-Pong-Parodie
Der folgende Trailer ist mit Vorsicht zu genießen, sozusagen nur als Geschmacksprobe, um ein paar Aspekte der überkandidelten Komödie Balls of Fury auf sich einwirken zu lassen. Die Parodie auf die Sportart Tischtennis, die am Freitag dieser Woche in die amerikanischen Kinos kommt, vermochte es sich nicht zu verkneifen, in platten Stereotypen zu handeln. Die Kritikermeinungen kann man in einer Übersicht auf dieser Seite von Rotten Tomatoes studieren. Der Daumen geht bei den meisten tendenziell nach unten. Eine Anmerkung: Der Film veräppelt nicht nur die Chinesen, sondern dreht auch einen Vorzeigedeutschen durch den Wolf. Das hat man davon, dass der Boll so gut mit dem Ball ist.
5. Juni 2007
Zuviel Borat macht süchtig
Wenn einem Borat und sein Humor auf den Keks geht, wird es Zeit, eine Parodie zu drehen. Dies ist die bislang beste: eine Gruppe von Borat-Nachahmern bei einer Veranstaltung für Suchtkranke, die die Züge der Anonymen Alkoholiker hat (via SportbyBrooks)
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