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17. Januar 2008
Gretchen ist ein Aschenputtel
5. Mai 2007
Der Stammbaum-Club hat hohen Besuch
Blick zurück: Barbaro - die Projektionsfläche
Labels:
Barbaro,
Elisabeth II.,
Kentucky Derby,
Pferdesport
31. Januar 2007
Der Tod eines Pferdes
Man kann sich vorstellen, wie die ersten Professoren in den Journalismus-Abteilungen amerikanischer Colleges (ja, das ist ein Fach zum Studieren, mit Abschluss und so) die Liste für die Seminararbeiten noch einmal redigieren und dieses Thema einflicken: Wie kommt es, dass ein halbes Tausend Leute auf der Online-Seite der New York Times in der Kommentarspalte den Tod eines Pferdes betrauern? Und was haben sie zu sagen? Diese sonst so hellwachen, aufgeschlossenen, kritischen Leser der bedeutendsten Tageszeitung der Welt? Sie reden über "schöne und zerbrechliche Kreaturen" und dass sie "gelegentlich geweint" haben, als sie die Nachricht gehört haben und so weiter und so weiter. Es handelt sich zwar nicht um eine ähnliche ausgeprägte Massenhysterie wie beim Tod von Prinzessin Diana, aber um einen ähnlichen Impuls, der in dieser medial so intensiv vernetzten Welt das Verhalten und den emotionalen Haushalt von Millionen von Menschen steuert. Und jeder der das komisch findet, muss sich als herzloser Geselle beschimpfen lassen. Wir trauern....weil es so weit kommen konnte.
Blick zurück: Die Nachricht mit ihren Querverweisen
Blick zurück: Die Nachricht mit ihren Querverweisen
29. Januar 2007
Barbaro eingeschläfert
Nachdem es lange Zeit so ausgesehen hatte, als ob sich Kentucky-Derby-Sieger Barbaro von seinen schweren Hinterhandbrüchen, der Hufrehe und den zahlreichen veterinärmedizinischen Eingriffen erholen könne, gaben die Besitzer heute auf. Der Hengst wurde einer Meldung von AP zufolge am Montagmorgen in der Klinik in Pennsylvania eingeschläfert, in der er in all den Monaten seit seinem Unfall beim Preakness in Baltimore betreut worden war. Das ist auch das Ende einer seltsamen Barbaro-Verehrung, die sich im Laufe des Sommers im Internet hochgeschaukelt hatte. Aus der Ferne kamen nicht nur Grüße, sondern immer wieder auch Geschenkkörbe mit Karotten und Blumen für den mittlerweile Vierjährigen, der bis zu seinem schweren Unfall zu den vielversprechendsten amerikanischen Galopper der letzten 50 Jahre gehörte. Er hatte jedes Rennen gewonnen, in dem er angetreten war.Die FAZ publizierte diese Geschichte vor wenigen Tagen über den Kult. Hier ist der erste Arena-Beitrag zum Thema aus dem November. Hier gibt es das YouTube-Video von dem Zwischenfall auf der Rennbahn. Das ist die Kopie der Liveübertragung auf NBC, die das gesamte Rennen zeigt. Wer es gewonnen hat? Den Namen haben sich viele gar nicht gemerkt: Bernadini hieß er. Er hatte sechs Längen Vorsprung.
2. November 2006
Pferdeflüsterer jetzt auch online
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