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13. Oktober 2006

Wieder ein Yankees-Spieler in Flugzeugunglück verwickelt

Erst fliegt einer der Pitcher in ein Hochhaus. Dann sitzt der Third Baseman in einem Flugzeug, das im kalifornischen Burbank über die Landebahn hinausschießt. Das ist die Strähne der New York Yankees. Die Nachricht über den Zwischenfall lief gerade in den Fernsehnachrichten. Natürlich mit Bildern vom Schaden. Der betroffene Spieler - Baseball bestbezahlter Spieler namens Alex Rodriguez - kam mit dem Schrecken davon. Genauso wie die anderen Passagiere und die Besatzungsmitglieder der Gulfstream. Der Jet war von einem speziellen Notfallsystem am Ende der Landebahn aufgehalten worden.

11. Oktober 2006

Yankee-Pitcher fliegt in Manhattan-Hochhaus: tot

Die kleine Maschine krachte am frühen Nachmittag in ein Hochhaus an der Ostseite von Manhattan und rief sogleich ein paar dunkle Erinnerungen wach. Drei Stunden später scheint klar, dass es sich nicht um einen terroristischen Anschlag handelt und - noch bizarrer - dass ein Pitcher der New York Yankees mutmaßlich der Pilot der Ein-Propeller-Cirrus SR20 war. Lidle kam im Juli von den Philadelphia Phillies zu den Bronx Bombers und wurde einmal in der Americal League Division Series gegen die Detroit Tigers eingesetzt. Sein Auftritt verlief denkbar schlecht. Auf seine Kappe gingen (in nur 1 1/3 Innings) insgesamt drei Runs.

Die New York Times brachte zum Ende der Saison eine Lidle-Geschichte, die seine Leidenschaft fürs Fliegen dokumentierte und ein weiteres Detail berichtete: Schon einmal haben die Yankees einen Spieler verloren, der in seiner Freizeit als Pilot unterwegs war: Thurman Munson im Jahr 1979.

Über die Ursachen der Kollision, bei der neben Lidle noch mindest eines weitere Person ums Leben kam, gibt es noch keine Klarheit. Augenzeugenberichte lassen den Schluss, dass es sich um ein technisches Problem gehandelt haben könnte. Das würde aber noch immer nicht erklären, weshalb Lidle in der geringen Flughöhe am East River unterwegs war.