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15. August 2008
Von Stadt zu Stadt
Aus der Abteilung "Manchmal kommt es schneller, als man denkt": Der NBA-Profi Damon Jones saß am Mittwochmorgen im Fernsehstudio von ESPN in Bristol und diskutierte mit seinem Gesprächspartner die Frage: Wie kommt es eigentlich, dass die Cleveland Cavaliers so wenig man Kader herumbasteln. Wenn LeBron James (zur Zeit in Peking aktiv) demnächst wirklich mal die NBA-Meisterschaft gewinnen will, braucht er doch Verstärkung, oder etwa nicht? Kurze Zeit später, auf dem Weg zum Flughafen, saß Jones in einer Limo, und der Fahrer hat ihm erzählt: Damon, du bist gerade von den Cavaliers zu den Milwaukee Bucks geschippert worden. Der hatte die Nachricht bei einem Telefongespräch mit seinem Sohn aufgeschnappt, der bei ESPN arbeitet. Jones war drei Jahre in Cleveland und rechnet nicht damit, dass er an seinem neuen Arbeitsplatz die Trainingsjacke ausziehen muss. Point Guards wie ihn hat man dort genug (via SportsbyBrooks)
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9. November 2007
NBA: Hunderte von Millionen Chinesen können nicht irren
Wenn Dirk Nowitzki spielt und Premiere die Begegnung nachts überträgt, dann versammeln sich etwa 7500 Menschen in Deutschland vor ihren Fernsehapparaten. Wenn heute Yao Ming mit den Houston Rockets zum ersten Mal auf Yi Jianlian und die Milwaukee Bucks trifft, darf man mit folgenden Größenordnungen rechnen: Mit einem neuen Rekord von mehr als 220 Millionen Fernsehzuschauern, der seit dem ersten Match von Yao gegen Shaquille O'Neal bei dieser Marke steht. Yi's erster Auftritt in dieser Saison verfolgten rund 100 Millionen Chinesen. Warum nur so wenige? Weil zur gleichen Zeit ein Rockets-Spiel auf einem anderen Kanal ausgestrahlt wurde. Mehr über das Massenphänomen im Houston Chronicle. Anders als in den USA, wo das Spiel in Freitagabend in der Prime-Time läuft, muss man in China am Samstagvormittag die Zeit finden, die NBA-Partie zu verfolgen.
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29. August 2007
Die China-Kohl-Connection funktioniert
Das Tauziehen zwischen den Milwaukee Bucks und den Beratern des chinesischen Basketballers Yi Jianlian ist zu Ende. Allerdings war eine Reise von Teambesitzer Herb Kohl nach Hongkong notwendig, um die Unterschrift des Spielers zu bekommen, der sich seit dem Drafttag zierte, für eine Mannschaft spielen zu sollen, die in einer abgelegenen kleineren Großstadt im Norden der USA liegt, sportlich nichts auf die Beine bekommt und wohl nur über eine Handvoll (schlechte) chinesische Restaurants verfügt. Der Vertrag selbst enthält vermutlich keine besonderen Klauseln. Rookies werden in der NBA, abhängig vom Draftrang, ziemlich gleich behandelt. Nun kann sich Kohl wieder wichtigeren Aufgaben widmen. Er ist Demokratischer Senator in Washington, wo seine Partei allmählich aufgewacht ist und der Bush-Regierung das Leben schwer macht. Weiter ungeklärt bleibt die Altersfrage. Aber vielleicht wird Kohl jetzt dafür sorgen, dass die amerkanischen Behörden sich dafür nicht weiter interessieren. Am Ende ist schließlich egal, wie alt er ist. Entweder er hat das Format, als Center in der Liga mitzuhalten, oder nicht.
Blick zurück: Yi geht bei der Draft an Nummer sechs weg
Blick zurück: Die Altersfrage - ungeklärt
Blick zurück: Yi geht bei der Draft an Nummer sechs weg
Blick zurück: Die Altersfrage - ungeklärt
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