Mit diesen Worten endet auf spox.com am 13. Mai ein Beitrag über den neuen Trainer der Miami Heat.
"Miami grüßt Herten. Was für eine Geschichte."
Danke für die Reminiszenz. Die Geschichte stand am 29. April übrigens bereits hier.
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15. Mai 2008
20. April 2008
Das Programm der Woche: Aufstehen, lernen, Spieß umdrehen
So war denn Haruka Gruber von spox.com in der letzten Woche vermutlich auch nicht wirklich schlauer, nachdem er bei einer Telefon-Pressekonferenz diese Antwort auf seine Frage nach dem Leistungsdruck erhielt: "Wir haben in den letzten zwei Wochen gezeigt, dass wir wichtige Spiele gewinnen können. Solche Erfolge geben uns Selbstbewusstsein." Denn tatsächlich war das ja nur die halbe Wahrheit. In den gleichen zwei Wochen hatten die Mavericks auch Spiele verloren. Gegen Gegner wie die Portland TrailBlazer und die Seattle SuperSonics (und gegen die Los Angeles Lakers). Was hatte dem Team wohl daran Selbstvertrauen gegeben? Das Gefühl, dass man sich nicht schämen muss, wenn man gegen vermeintlich schlechtere Gegner verliert?
Da dachte der spoxter wohl bei sich: Dieser Nowitzki muss ein ganz Schlauer sein. Was der sagt, gilt nicht den Lesern von Five und FAZ und Frankfurter Rundschau und Basket, deren Repräsenten so wie er auch die Gelegenheit genutzt hatten, um eine Frage zu stellen, sondern das müssen Gedanken sein, die sich an die New Orleans Hornets richten: "Mind Games nennt man das wohl. Mind Games, für die sich Nowitzki und die Mavs früher womöglich noch zu schade waren." Und er ernannte den Dallas-Dirk zum "Dr. Psycho".
Seit Samstagabend wissen wir, dass es zwei Möglichkeiten gibt, weshalb die Fernbeeinflussung im Umweg über die deutschen Medien nicht geklappt hat. Entweder die Hornets verstehen kein Deutsch. Oder Dallas-Dirk hat sich mit seinen Mind Games selbst ausgetrickst. Aus dem Resultat und der Punktausbeute von Nowitzki lässt sich das allerdings nicht herauslesen. Das Spiel ging klar mit 92:104 verloren, obwohl die Nummer 41 ein ordentliches Pensum ablieferte: mit 31 Punkten und zehn Rebounds. Seine Mannschaft hatte das Kunststück fertiggebracht, eine Zwölf-Punkte-Führung zur Halbzeit noch wegzuschenken.
Meister Gruber hat die Niederlage noch nicht eingeordnet. Mal sehen, was er für eine Erklärung findet. Der Soundbite-Roboter hakte das alles sofort ab: "Das war nur ein Spiel", sagte er. "Der Verlierer muss wieder aufstehen, aus den Fehlern lernen und Wege finden, den Spieß im zweiten Spiel umzudrehen." Aus Fehlern lernen, Spieß umdrehen, wieder aufstehen... Das kann keine Botschaft an die Hornets gewesen sein.
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22. August 2007
Smells Like Quantensprung
Frage: Kommt jetzt der erste wirklich innovative Quantensprung, um die eindimensionale Online-Sportberichterstattung der Portale aufzubrechen? Antwort: Wahrscheinlich am Ende vor allem eine Frage des Geldes und der Ausdauer der beteiligten Personen. Das erste digitale Kuchenbrett zeigt, wohin die Reise gehen könnte. Das Projekt nennt sich spox (via Spielfeldrand).
Das beste an der Neuigkeit ist die Tatsache, dass spox ganz locker demonstriert, warum man angesichts eines entwickelten Verbraucherverhaltens und vieler neuer technischer Möglichkeiten neue Printprodukte zum Thema Sport gar nicht mehr starten sollte (oder wenn nur in einem konsequent durchdachten Medienmix, wie ihn ESPN vorexerziert). Mehr über die Pleiten von neulich und was es dazu zu sagen gab, kann man hier nachlesen.
Das beste an der Neuigkeit ist die Tatsache, dass spox ganz locker demonstriert, warum man angesichts eines entwickelten Verbraucherverhaltens und vieler neuer technischer Möglichkeiten neue Printprodukte zum Thema Sport gar nicht mehr starten sollte (oder wenn nur in einem konsequent durchdachten Medienmix, wie ihn ESPN vorexerziert). Mehr über die Pleiten von neulich und was es dazu zu sagen gab, kann man hier nachlesen.
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