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14. April 2009

Der Klingelbeutel: Eine Handvoll Rice

• Isiah Thomas, einer der Hauptverantwortlichen für die katastrophale Bilanz der New York Knicks in den letzten Jahren (und die damit verbundene aufgeblähte Gehaltsliste) wurde schon vor einer Weile Zug um Zug aus dem Madison Square Garden hinausgefegt. Finanziell hatte er das Arbeiten nicht nötig. Aber Menschen wie ihm wird irgendwann langweilig. Und so hat er einen neuen Job angenommen. Er wird Trainer der Basketballmannschaft von Florida International University, vermutlich im Bereich Sport die ambitionierteste Universität, die wir in den USA zur Zeit haben.

• Sie war als Sicherheitsberater des amerikanischen Präsidenten eine Fehlbesetzung. Als Außenministerin brachte sie nichts zustande. Nun zeigt sie in einem neuen Fach das Niveau ihrer Begabungen: Sie schreibt über Golf in Augusta und Tiger Woods. Condoleezza Rice heißt dieses Multitalent, dem nachgesagt wird, es habe Interesse daran, irgendwann NFL Commissioner zu werden. Übrigens: die Entscheidung am Sonntag beim Masters war wirklich sehenswert. Nicht nur weil Tiger Woods und Phil Mickelson die Nachbrenner anhatten und mit ganz erstaunlichen Leistungen den Männern an der Spitze ihren heißen Atem in die Kragen bliesen, sondern weil sie dann doch nicht zum Erfolg kamen und die drei Burschen vorne – Kenny Perry, Angel Cabrera und Chad Campbell – noch ein Stechen brauchten. Dabei entfalteten sie zwar nicht die hohe Kunst des Golfspiels. aber produzierten Spannung pur. Sieger Cabrera hatte mehr Glück als Verstand. Und die alten Herren vom Club zeigten, dass sie auf alles vorbereitet sind. Auch darauf, jemandem in ein grünes Sakko zu stecken, der – ohne Jacke – wie ein Preisboxer aussieht.

• Manchmal dauert es ein paar Jahre, bis sich die Kontrahenten darüber verständigt haben, wie sie ein Spiel beenden wollen, das dereinst mit einem Remis endete. Die Football-Mannschaften der beiden Lokalrivalen Easton (Pennsylvania) und Philipsburg (New Jersey) haben jetzt eine Lösung gefunden. Nach 16 Lenzen. Sie stellen auf beiden Seiten die gleichen, inzwischen etwas beleibteren Spieler auf und hoffen, dass es diesmal einen Sieger gibt.

26. Oktober 2008

Ein Sack Rice für die 49ers

Vom Außenminister zum Verantwortlichen bei den San Francisco 49ers. Das ist ein Karriereschritt, wie er wahrscheinlich nur jemandem in den USA einfallen würde. Frau Rice bleibt uns erhalten? Warum steigt sie nicht auf ihr Pferd und reitet in den Sonnenuntergang? Sie hat schließlich mit ihrer kompletten Dummheit und mangelnden Intelligenz in verantwortlicher Position schon genug angerichtet.

6. Juli 2008

Auch ein Blogger findet mal ein Rice-Korn

In einem Interview mit der golfenden Außenministerin Condoleezza Rice hat Blog-Meister Dan Steinberg eulenspiegelhaft einen hübschen Hinweis auf einen älteren Beitrag von ihm eingebunden, der zeigt, dass Barack Obama bei Sportlern einen Sympathiebonus genießt. Man möchte an dieser Stelle noch mehr über die Frau sagen (und nicht über ihren Amtskollegen auf diesem Foto). Eine Frau, die dem amtierenden Präsidenten der USA anno 2000 eine Einweisung in die internationale Politik gab und die später vor dem Untersuchungsauschuss des Kongresses zum 11. September so tat, als sei jemand wie sie – der "Sicherheitsberater" Dr. Rice – zwar klug genug, um alles mögliche zu wissen, aber auf jeden Fall zu blöd, um eins und eins zusammenzurechnen und ein paar Terroristen das Handwerk zu legen, die seit Monaten im Land herumreisen. Aber das sparen wir uns und freuen uns auf den Tag, an dem sie endlich von der Bühne verschwindet. Rice war als Kind übrigens eine ambitionierte Eiskunstläuferin. Obama ein Basketballer.