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7. Dezember 2008
Anja Monke: Ab 2009 die volle amerikanische Tour
3. Dezember 2007
Übergang ins Profilager geschafft: Sandra Gal meistert Q School
Ebenfalls noch immer LPGA-startberechtigt ist Miriam Nagl, die sich in der abgelaufenen Saison langsam von den Folgen eines schweren Skiunfalls erholte. Sie hatte sich das Kreuzband gerissen.
Ebenso wie Alex Cejka stammt Familie Gal aus Tschechien. Sandra wurde in Düsseldorf geboren, wuchs in Leichlingen auf und entwickelte sich früh zu einem enormen Talent. Da amerikanische Colleges verstärkt auch außerhalb der USA nach Nachwuchs Ausschau halten, bekam sie vor drei Jahren die Gelegenheit zu einem Stipendium in Gainesville, dort wo die amtierenden College-Basketball- und Football-Teams zu Hause sind. Gals Prognose ist hervorragend. Nicht nur, seitdem sie bei den Collegeturnieren vorne mitspielt (und einen vierten Platz bei den US-Meisterschaften 2006 belegte). Zu den bisherigen Highlights gehörte die Qualifikation für die US Open 2006, wo sie allerdings, wie zu erwarten, am Cut scheiterte.
Blick zurück: Bettina Hauert gewann beim Ausflug nach Amerika nur eine rote Laterne
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16. Mai 2007
Nun auch als Buch: Q steht für Qual
John Feinstein ist ein amerikanischer Sportautor, der hauptsächlich davon lebt, Bücher zu schreiben. Die meisten waren rechercheaufwändig und setzten Maßstäbe in der Art und Weise, wie man das Geschehen hinter den Kulissen und die Stimmung der Aktiven vor und nach großen Ereignissen einfängt. Sein jüngstes Produkt ist ein Buch über die Q School der PGA Tour, jenes legendäre Qualifikationsturnier, bei dem sich selbstgestandene Profis sechs Tage und sechs Runden lang bewähren müssen, um die sogenannte Tourkarte zu erwerben. Es wird extrem gesiebt und bedeutet für die meisten Teilnehmer Frust und Enttäuschung. Feinstein hat das Turnier im Jahr 2005 unter die Lupe genommen und seine Beobachtungen in dem Buch Tales from Q School zusammengetragen. Hier das Radiointerview mit ihm zum Thema vom Anfang der Woche beim Sender NPR, für den er hin und wieder als Mitarbeiter tätig ist.
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4. Dezember 2006
Von hinten durch die Brust ins Auge
Umso bemerkenswerter ist die klammheimliche Erotisierung des Golfsports, wie er von den Frauen vorangetrieben wird. Das jüngste Beispiel ist ein Kalender mit dem Titel Top Shots - Women of Professional Golf Calendar, der in Australien enstanden ist. Er kostet 25 australische Dollar und soll Geld für die Brustkrebsforschung abwerfen. Wir nennen so etwas von hinten durch die Brust ins Auge. Mehr Details gibt es hier.
Da kommt die italienische Golferin Sophie Sandolo schon seit einer Weile sehr viel direkter daher. Ihr erstes Werk - Calendario 2005 - bot dem Betrachter die Seitenansicht der rechten Brust - nackt bis zum Nippel. Die Ausgabe 2007 bietet fairerweise nun auch den Gegenschuss. Auch wenn man es ihrem zu Tode geschminkten Gesicht nicht ansieht: Die Frau hat Humor. Sonst würde sie in dem Foto nicht einen Golfhandschuh tragen.
Hoffentlich bringen die Kalender einiges an Honorar. Denn von dem Preisgeld, dass die in Monaco wohnende 30-jährige auf der European Tour verdient, kann man nicht mal einen mittelgroßen Kleiderschrank mit exzellenter Garderobe füllen. Ihre Bilanz 2006: Platz 30 auf der Order of Merit mit knapp 60 000 Euro aus 18 Turnieren.
Fast hätten wir darüber die Golfsportnachricht des Tages vergessen: Alex Cejka hat mal wieder nach dem Motto, warum einfach, wenn es auch umständlich geht, seine PGA-Tourkarte geschossen. Er hangelte sich in der sechsten und letzten Runde mit einer schönen 68 (vier unter Par) auf dem Stadium Course des PGA West Resort in La Quinta in Kalifornien noch unter die Top 30 des Q-School-Turniers. Das sind die, denen im nächsten Jahr eine Startberechtigung in den USA zusteht. Obendrein gab es noch eine Prämie von 25 000 Dollar für die Mühe. Seine Plazierung: Rang 22.
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2. Dezember 2006
US-Tourkarte: Cejka hält mit
Wenn heute abgerechnet würde, hätte es Alex Cejka mal wieder so gerade geschafft. Aber bei der Q School muss man sechs Runden absolvieren und nicht bloß vier. Und so darf er in La Quinta noch zwei Tage lange hart arbeiten und schwer zittern. Runde vier war mit 73 Schlägen fast so schlecht wie Runde eins. Der Zusammenhang ist evident. Die beiden Runden musste er auf dem schwereren PGA West Stadium Course antreten. Dazwischen stand der etwas leichtere Jack Nicklaus Tournament Course auf dem Programm.
30. November 2006
Cejka klettert nach oben
Mit einer 70er Runde hat sich Alex Cejka am zweiten Tag der Q School ein weiteres Stück nach oben gehangelt. Wenn er dieses Niveau durchhält, sollte er keine Probleme haben, die Tourkarte für nächstes Jahr zu holen.
29. November 2006
Auftakt von Cejka eher lahm
Alex Cejka hat ähnlich durchschnittlich die amerikanische Q School begonnen, wie er schon in Spanien in die europäische Leistungsprüfung einstieg. Mit einer 74er Runde, zwei Schlägen über Par. Er liegt damit im oberen Mittelfeld der 163 Teilnehmer und sollte mit einer kontinuierlichen Leistung seine Chance auf die Top 30 wahren können. Das würde reichen, um die Spielberechtigung auf der amerikanischen PGA Tour im nächsten Jahr zurückzubekommen, die ihm dank einer schwachen Saisonleistung abhanden gekommen war. Die Herausforderung in La Quinta auf der Zwei-Platz-Anlage des PGA West Resorts ist happig. Insgesamt sechs Runden müssen absolviert werden.
28. November 2006
Für Cejka geht's mal wieder um alles
Mittwochmorgen, 8 Uhr Ortszeit nimmt Alex Cejka als erster auf dem ersten Abschlag des Stadium Course des PGA West Clubs in der von hohen Bergen eingerahmten Wüste von La Quinta seine Zukunft in die Hand. 30 Spieler erhalten am Sonntag die Spielberechtigung für das kommende Jahr auf der PGA Tour. Cejka ist zuversichtlich, dass er den Selektionsprozess mit sechs Runden auf zwei verschiedenen Anlagen übersteht. Falls nicht - er sicherte sich vor zwei Wochen in Spanien die Tourkarte für die europäische Tour, die in diesem Jahr mit Marcel Siem, Martin Kaymer und Sven Strüver aus deutscher Sicht relativ stark besetzt ist. Das gilt erst recht für den Kalender: In Deutschland werden drei Turniere ausgetragen: 21.-24. Juni 2007 die BMW International Open (GC München-Nord Eichenried), 26.-29. Juli 2007, The Deutsche Bank Players´s Championship of Europe (Gut Kaden) und 13.-16.September 2007 die Mercedes-Benz Championship (Gut Lärchenhof).
13. November 2006
Q steht für Qual
Alex Cejka auf Platz 58. Sven Strüver auf Platz 69. Tobias Dier auf Platz 88. Das ist das Zwischenresultat nach drei von sechs Runden im San Roque Club im spanischen Cádiz, wo in diesem Jahr die Q-School der European Tour ausgetragen wird. Dass Cejka sich beteiligt ist eine Überraschung. Aber er betrachtet das Turnier vor allem als Belastungstest für die Qualifikation der amerikanischen PGA-Tour. Zwei Deutsche brauchen sich nicht zu mühen. Marcel Siem schaffte die Karte aufgrund seiner Saisonleistung auf der Tour. Und Martin Kaymer gelang der Sprung von ganz unten mit einer enormen spielerischen Parforce-Jagd. Inzwischen wird er auch von den etablierten Medien gewürdigt. Die FAZ brachte neulich ein Interview mit ihm.
Blick zurück: Die Eloge auf Martin Kaymer, als der deutsche Blätterwald noch still vor sich hinraschelte.
Blick zurück: Die Eloge auf Martin Kaymer, als der deutsche Blätterwald noch still vor sich hinraschelte.
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20. Oktober 2006
Hello, Q School: Cejkas Saison ist zu Ende
Alex Cejka ist nicht aus dem Holz, das man in den USA braucht, um auf der PGA Tour mitspielen zu dürfen. Zum zweiten Mal in nur zwölf Monaten brachte er nicht die notwendigen Prämienbeträge zusammen, um sich auf direktem Weg eine Tourkarte zu erspielen. Er schied heute in Disney World nach der zweiten Runde aus. Das heißt: Wir wird keinen Cent mehr dazu verdienen und in der Endabrechnung dieser Saison weit abgeschlagen hinter den besten 125 der Geldrangliste landen. Natürlich bleibt ihm erneut die Chance, sich einen der 30 Plätze zu erkämpfen, die es bei der Qualifying School (Q School) der PGA Tour zu gewinnen gibt. Aber vielleicht sollte der Münchner einfach mal eine Saison lang über den Stand der Dinge nachdenken, über sein Können, seine Bedürfnisse und seinen Spaß am Spiel. Die Turnierhetze ist keine Hilfe, wenn man Bilanz ziehen will. Aber weiß? Vielleicht will er das gar nicht, sondern einfach stur weiter machen wie bisher?
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