Jetzt sind die Torleute in der NHL nicht mal mehr vor ihren eigenen Verteidigern sicher:
Thomas Vokoun von den Florida Panthers kassiert zuerst einen Treffer, weil er den frei herumliegenden Puck nicht orten kann, und danach einen Schlag von seinem Mannschaftskameraden, der ziemlich sauer gewesen sein muss (via Deadspin). Vokoun musste vom Eis getragen werden und erlitt eine Schnittwunde am Ohr. yahoo sports erinnert in dem Zusmamenhang an einen ähnlichen Fall aus dem Mai, als bei den Montreal Canadiens der Haussegen schief hing. Da war Tomas Surovy gegen Tormann Jaroslav Halak tätlich geworden. Nach dem achten Tor.
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1. Dezember 2009
14. November 2009
Radschlag für Torleute beim Elfer
Es gibt durchaus Möglichkeiten für Torhüter, die Elfmeterschützen aus dem Konzept zu bringen. Zum Beispiel so: In dem man auf der Torlinie ein paar Räder schlägt. Diese Szenen aus dem Spiel zwischen Hartford und Stony Brook – ein College-Meisterschaftsmatch – zeigen es. Obwohl: Vor lauter Footballstrichen und Buchstaben auf dem Platz kann man den Kern den Handlung nur schwer verfolgen. Hübsch: Die Reaktion des gegnerischen Spielers, der dem radschlagenden Tormann aus Hartford einen Elfer ins Netz pflanzt: Er äfft ihn nach. Das Team des durchgeknallten Goalies gewann übrigens am Ende nicht.
(via SportsByBrooks)
(via SportsByBrooks)
27. September 2009
Betrug nach Art des Keepers: Er macht sein Tor kleiner
Es gibt die kleinen und die großen Betrüger im Sport. Fur den Schmu der meisten gibt es keine hinreichende Beweise. Manchmal allerdings findet der Betrugsversuch vor laufender Kamera statt. Und auf YouTube können sich dann all jene mit dem Fall beschäftigen, die die Fernsehaufzeichnung nicht erlebt haben. Das aktuelle Beispiel aus Schweden hat bereits mehr als 300.000 Clicks geschafft. Es zeigt einen Torwart, der die in Schweden nicht fest in den Rasen eingelassenen Torpfosten malträtiert und auf diese Weise seinen Kasten deutlich verkleinert. Ein Grund mehr, Torrichter im Fußball einzuführen. Denn der Schiedsrichter entdeckte die Missetat erst später um Verlaufe des Spiels und zog das Tor auf die richtige Breite auseinander. Oder könnte IKEA Abhilfe schaffen?
Die Infos zum Goalie: Er heißt Kim Christensen, ist Däne, spielt für IFK Göteborg und gab hinterher zu, dass er diese Technik häufiger praktiziert (via Deadspin)
Nachtrag: Irgendwie passt dazu diese Geschichte ganz gut, die die Londoner Times publiziert hat: Die UEFA beschäftigt sich mit der Untersuchung von 60 Spielen in den europäischen Club-Wettbewerben, weil sie den Verdacht hat, dass geschoben wurde.
1. Juli 2009
Keeping it uncool
Vielleicht hatten Torleute früher mal Angst vor dem Elfmeter. Obwohl: Das sollte man eher als Märchen abtun. Aber Angst vor der Ecke scheinen einige von ihnen doch immer wieder zu haben. Nicht nur auf dem Bolzplatz, wo man bekanntlich nach drei Ecken einen Elfer kassiert. Sondern so – wie dieser uncoole Keeper aus der J-League, der ... aber seht doch selbst.
9. April 2009
Horror für Cujo
Wo es eine Statistik wie diese gibt, die einen – ungerne – daran erinnert, dass man im Eishockey in Nordamerika Torleuten die Siege ihrer Mannschaft persönlich zuschreibt, gibt es natürlich auch eine Statistik wie diese: In der werden die Niederlagen eines Teams dem Mann in die Schlittschuhe geschoben, der vor dem Stahlstangen-Halbkäfig steht. Es gibt auch da über eine neue Bestmarke zu schreiben. Der Name zu der Geschichte: Curtis Joseph, Spitzname Cujo (in Anspielung an einen Roman von Stephen King). Der hat es in seiner Karriere nur einmal bis in die zweite Runde der Playoffs geschafft. Sein Fehler? Sich von Mannschaften anheuern zu lassen, die schlecht waren. Joseph spielt zur Zeit in Toronto (zur Zeit ganz schlecht).
Wie nicht anders zu erwarten, kommt der klassische Sportjournalist angesichts einer solchen Faktenlage allerdings zu einer mitleidigen Feststellung: Solch eine Statistik sei dubious, wofür man im Deutschen das Wort "fragwürdig" benutzen würde. Ich bin sicher, man muss bei AP nicht lange suchen, um festzustellen, dass sie ein solches Wort im Zusammenhang mit der Sieges-Meldung nicht verwenden würden. Nein, in dieser Meldung geht man sogar noch einen Schritt weiter und extrapoliert aus dem Zahlenwerk jene absolut fragwürdige Bewertung: Martin Brodeur habe sein Tor "besser verteidigt als jeder andere in der Geschichte der NHL". Worauf wir noch warten, ist ein Neuschöpfung aus der Wortschmiede. Da Brodeur der "winningest" Torwart ist, wäre Joseph dann der "losingest"?
Wie nicht anders zu erwarten, kommt der klassische Sportjournalist angesichts einer solchen Faktenlage allerdings zu einer mitleidigen Feststellung: Solch eine Statistik sei dubious, wofür man im Deutschen das Wort "fragwürdig" benutzen würde. Ich bin sicher, man muss bei AP nicht lange suchen, um festzustellen, dass sie ein solches Wort im Zusammenhang mit der Sieges-Meldung nicht verwenden würden. Nein, in dieser Meldung geht man sogar noch einen Schritt weiter und extrapoliert aus dem Zahlenwerk jene absolut fragwürdige Bewertung: Martin Brodeur habe sein Tor "besser verteidigt als jeder andere in der Geschichte der NHL". Worauf wir noch warten, ist ein Neuschöpfung aus der Wortschmiede. Da Brodeur der "winningest" Torwart ist, wäre Joseph dann der "losingest"?
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10. März 2009
Die hilfreiche Hand des Balljungen
Heute ist Purim. Was in New York, wo mehrere Millionen Juden leben, als so hoher Feiertag eingestuft wird, dass die Straßenreinigung mit ihren Besenwagen Pause hat. Gut für alle. Wer sein Auto auf der Straße parkt, hat damit ebenfalls eine Last weniger zu tragen. Er muss nicht rechtzeitig den Wagen wegstellen (Geldbuße für den, der 's vergisst: 65 Dollar). Wer Purim feiert, lässt sich dabei von Jahrtausende altem jüdischen Brauchtum inspirieren und denkt übers Verkleiden nach. Wikipedia sagt: "Die jüdische Tradition interpretiert diese Eigenart dahingehend, dass selbst Gott sich zu Purim verkleidet." Falls ja, vielleicht hat er sich neulich in Israel zur Abwechslung mal als Balljunge verkleidet und so dazu beigetragen, den herauslaufenden Torhüter zu bestrafen. Kommentatorsprache? Hebräisch. Bildsprache? International.
25. September 2007
Ehrenkasper beim Eishockey: Torwart haut Torwart
Die neue Eishockey-Saison in der NHL steht vor der Tür. Da will man den Leuten doch den Mund wässrig machen. Wie wär's mit einem Video von einer der selten ehrenkasperlichen Torwart-gegen-Torwart-Schlägereien, die es am Montagabend in einem Preseason-Spiel zwischen den New York Rangers und den New York Islanders gab? Vorsicht: die Begeisterung der Kommentatoren ist extrem. Man sollte die Lautstärke regulieren.
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