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4. Dezember 2008
Mit dem Geld anderer Leute
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29. Juni 2007
Raubtiere im Streichelzoo
Was wäre im Eishockey das Gegenstück zu einem Spielball? Ein Spielpuck? Oder ist es so etwas wie die Nashville Predators, die ihrem Namen (Raubtier/Räuber) überhaupt keine Ehre machen. Sie werden - am grünen Tisch und in den Köpfen reicher Männer - hin- und hergeschoben, als wären sie kleine flauschige Wesen im Streichelzoo, die sich nicht wehren können. Nachdem sich die Anhänger des Sports zwischen Toronto und Buffalo bereits den Mund wässrig geträumt hatten, weil ein wohlhabender Kanadier den Club kaufen und nach Hamilton verpflanzen wollte, ist nun ein neuer Jäger im Gespräch. Der würde weniger bezahlen, bekäme aber sicher die Zustimmung der anderen Clubbesitzer in der National Hockey League zum gewünschten Umzug, denn mit dem ging die Reise vorausichtlich nach Kansas City. Dort steht eine nagelneue Arena leer herum. Und es gibt keine NHL-Konkurrenz. Das nächste Team sitzt in St. Louis wo man sich sich über die Lokalrivalität sogar noch freuen würde. Die St. Louis Blues machen ihrem Namen zur Zeit alle Ehre und können Motivation gut gebrauchen. Nniemand redet darüber, dass die Predators noch einen Vertrag in Nashville haben, aus dem sie gar nicht so einfach herauskönnen. Aber dabei geht es vermutlich um Peanuts (im Vergleich zu den Millionen, die der egegnwärtige Eigentümer in den letzten Jahren verloren hat).
Blick zurück: Vorsicht vor der Verwendung des Wortes "Clown"
Blick zurück: Vorsicht vor der Verwendung des Wortes "Clown"
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21. Juni 2007
NHL: Schrille Töne aus Nashville
Man täte einer ganzen Berufsgruppe Unrecht, wenn man jedes Mal, wenn ein Unternehmer einen NHL-Club kaufen will und dabei so tolpatschig wirkt, dass die man über die ganze Liga lachen möchte, als Clown tituliert. Clowns wissen, was sie tun. Die Fratzenschneider im nordamerikanischen Eishockey eher nicht. Man braucht sich nur die seltsame Geschichte durchzulesen, die AP seit gestern verbreitet und die um den angeblichen Verkauf der Nashville Predators an den Co-Geschäftsführer des BlackBerry-Herstellers geht. Ein Kanadier mit Namen Jim Balsillie. Der hatte vor Monaten bereits in Pittsburgh seine Finger im Spiel, kam aber nicht zum Zuge, weil man eine andere Lösung für die Penguins fand. Diesmal bot er noch mehr Geld (angeblich über 200 Millionen Dollar - ein Vielfaches des Preises, den Disney vor zwei Jahren für die Anaheim [Mighty] Ducks erhalten hatte). Gleichzeitig sicherte er sich die Unterstützung der Eishalle in Hamilton in der kanadischen Provinz Ontario, wo man bereits Eintrittskarten offeriert. So viel Chuzpe muss man erst mal haben. Zumal NHL-Commissioner Gary Bettman bei einem informellen ersten Gespräch gesagt wurde: Die Mannschaft wird im Fall eines Verkaufs nicht nach Hamilton verpflanzt. Das ist schon aus einem einfach Grund von Bedeutung: Die Stadt liegt im Geschäftsradius der Toronto Maple Leafs, die nach den Regeln der Liga ein Wort mitzureden haben und verhindern können, das jemand in ihre Nähe zieht.
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