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8. Oktober 2008
Silvester-Tod in Denver: Anklage gegen Hauptverdächtigen
Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis die Mühlen der Justiz in Colorado eine Anklageschrift produziert haben. Der Mann, der vermutlich das Leben des Denver-Broncos-Cornerback Darrent Williams auf dem Gewissen hat, wird sich demnächst vor Gericht verantworten müssen. Die Tat wurde in der Silvesternacht 2006/2007 in Denver verübt und wirkt bis heute völlig mysteriös. Die Polizei war dem Hauptverdächtigen schon ziemlich früh auf der Spur. Aber die Staatsanwaltschaft kam anschließend nur im Kriechtempo voran.
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31. Mai 2008
Erschossene NFL-Profis: Ermittler kommen langsam voran
Mehr als ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf NFL-Profi Darrent Williams in Denver gibt es ein erstes starkes Indiz für eine schlüssige Tätertheorie. Der mutmaßliche Schütze soll in einem privaten Brief seine Sorgen darüber geäußert haben, dass ihn ein Augenzeuge verpfeifen könnte. Das Schreiben wurde von jemandem abgefangen, der damit die in Denver erscheinende Rocky Mountain News kontaktierte. Sein Motiv: Die Belohnung für die Aufklärung des Falles beträgt 100.000 Dollar (via SportsbyBrooks).
Die Staatsanwaltschaft in Florida kommt offensichtlich in ihrem Fall ebenfalls voran. Nachdem vor zwei Wochen ein fünfter Verdächtigter rund um Einbruch in das Haus von Washington-Redskins Safety Sean Taylor angeklagt wurde, gab der erste der Gruppe seine Mittäterschaft zu. Taylor hatte die Einbrecher überrascht und war einen Tag nach der Attacke an den Folgen einer Schussverletzung gestorben. Der geständige Venjah Hunte (Bild), hat 29 Jahre Gefängnis erhalten und hat zugesichert, den Anklagevertretern bei ihrer Prozessen gegen die restlichen Mitglieder der Gang behilflich zu sein. Das könnte bedeuten, das das Verfahren hinreichend belastende Aussagen produziert und die eine oder andere Todesstrafe obendrein. In Florida wird die Tat als Mord (first-degree murder) eingestuft. Alle Mitschuldigen gelten als gleichwertig involviert, unabhängig davon, wer die Schusswaffe besaß und wer gefeuert hat und welche Umstände bei den Ereignissen eine Rolle spielten. Nach deutschem Rechtsverständnis würde das Geschehen vermutlich als Körperverletzung mit Todesfolge behandelt (Paragraph 227 Strafgesetzbuch) und nicht als Mord (Paragraph 211). Das liegt an einer weitaus differenzierten Betrachtungsweise im deutschen Rechtsverständnis in der Bewertung von schweren Straftaten.
Man kann sich im Internet darüber informieren, wer aktuell in Florida auf seine Hinrichtung wartet: 386 Männer und eine Frau. Eine der ältesten Fälle ist der von Gary Alvord, der 1974 wegen dreifachen Mordes verurteilt wurde, obwohl es Anhaltspunkte gibt, dass er nicht zurechnungsfähig war. Er hält einen dubiosen Rekord: Länger als er hat seit der Wiedereinführung der Todesstrafe noch niemand in den USA in einer Todeszelle gesessen. Die Bundesstaaten mit den meisten, die ihrer Hinrichtung entgegendämmern:
Kalifornien 669
Florida 386
Texas 370
Pennsylvania 228
Alabama 201
Ohio 186
North Carolina 166
Arizona 114
Georgia 107
Man kann sich im Internet darüber informieren, wer aktuell in Florida auf seine Hinrichtung wartet: 386 Männer und eine Frau. Eine der ältesten Fälle ist der von Gary Alvord, der 1974 wegen dreifachen Mordes verurteilt wurde, obwohl es Anhaltspunkte gibt, dass er nicht zurechnungsfähig war. Er hält einen dubiosen Rekord: Länger als er hat seit der Wiedereinführung der Todesstrafe noch niemand in den USA in einer Todeszelle gesessen. Die Bundesstaaten mit den meisten, die ihrer Hinrichtung entgegendämmern:
Kalifornien 669
Florida 386
Texas 370
Pennsylvania 228
Alabama 201
Ohio 186
North Carolina 166
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8. November 2007
Wir schreiben einen bin-Laden-Hüter
Wieviel Leute das wohl interessiert, wenn der Kicker der Denver Broncos einen Roman schreibt, in dem es darum geht, dass muslimische Terroristen einen Anschlag auf den Austragungsort eines Monday Night Football-Spiels der NFL planen? Jason Elam (siehe Kommentare) muss annehmen, dass seine Schwarte Kreise zieht, sonst hätte er wohl nicht folgendes von sich gegeben: “Falls Osama bin Laden das Buch in die Hand nimmt und liest, will ich, dass er sagt: 'Ja, deshalb tue ich was ich tue. So rechtfertige ich es, so sehe ich das, dass ist das, woran ich glaube."Ich weiss, dass Football-Kicker (ähnlich wie Eishockey-Torleute) als ziemlich abgedrehte Sorte gelten. Aber das einer von ihnen denkt, der gute Osama liest seine Machwerke, übertrifft den Grad an Gaga noch gewaltig. Das Buch kommt erst im Januar heraus. Sein Co-Autor ist ein Pastor.
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27. August 2007
Neun Kinder mit neun Frauen
In anderen Ländern und Kulturen haben Männer mit solchen ausgefallenen Bedürfnissen einen Harem. In den USA landet man damit schon mal vor Gericht: Nicht weil Running Back Travis Henry von den Denver Broncos neun Kinder mit neun Frauen in vier verschiedenen Bundesstaaten hat, sondern weil er sich nicht hinreichend um die Alimentezahlungen kümmert. Dabei hat er Geld. Henrys Vertrag zahlt ihm 25 Millionen Dollar, von denen er allerdings mit Vorliebe Dinge wie teure Autos und Schmuck kauft. Ein Fall für eine neue Reality-TV-Sendung? Der Mann hat bald seine eigene Football-Mannschaft zusammen (via The Big Lead)
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4. Januar 2007
Die Schüsse von Denver: Polizei noch immer ratlos
Hier in loser Reihenfolge die jüngsten Ermittlungsdetails zum Tod von Denver-Broncos-Footballprofi Darrent Williams:
• Die Polizei hat einen abgestellten weißen, halb umgespritzten Chevrolet Tahoe gefunden, der als Tatfahrzeug in Frage kommt. Einem Zeitungsbericht zufolge gehört der Wagen einem Mann, der zur Zeit in Untersuchungshaft sitzt - wegen Drogendelikten und einem Mordversuch. Er war in der Tatnacht hinter Gittern.
• Der von der NBA gesperrte Carmelo Anthony war in der Silvesternacht ebenfalls in dem Nachtclub in Denver, in dem es mutmasslich einen Streit gab. Er bezeichnet sich als Freund von Williams.
• Die Polizei hat offensichtlich 14 Projektileinschläge ermittelt (sechs mehr als ursprünglich gemeldet). Eine einzige Kugel traf Williams im Hals. Sie war tödlich. Zwei weitere Insassen wurden verletzt und konnten inzwischen das Krankenhaus verlassen.
• Weder die Behörden noch die Medien in Denver haben bisher zu erkennen gegeben, wieviele Leute in der Stretch-Limousine saßen, als der Zwischenfall passierte. Es gibt Mutmaßungen darüber, dass Broncos-Wide-Receiver Javon Walker dabei war und sich dort sein blutverschmiertes Hemd eingehandelt hat, in dem er später fotografiert wurde. Die Insassen-Frage ist auch deshalb von Bedeutung, weil sie die bislang ungeklärten Hintergründe für die Attacke aufhellen könnte.
• Williams hinterlässt einen siebenjährigen Sohn und vierjährige Tochter, die in seiner Heimatstadt Fort Worth in Texas leben.
• Die Polizei hat einen abgestellten weißen, halb umgespritzten Chevrolet Tahoe gefunden, der als Tatfahrzeug in Frage kommt. Einem Zeitungsbericht zufolge gehört der Wagen einem Mann, der zur Zeit in Untersuchungshaft sitzt - wegen Drogendelikten und einem Mordversuch. Er war in der Tatnacht hinter Gittern.
• Der von der NBA gesperrte Carmelo Anthony war in der Silvesternacht ebenfalls in dem Nachtclub in Denver, in dem es mutmasslich einen Streit gab. Er bezeichnet sich als Freund von Williams.
• Die Polizei hat offensichtlich 14 Projektileinschläge ermittelt (sechs mehr als ursprünglich gemeldet). Eine einzige Kugel traf Williams im Hals. Sie war tödlich. Zwei weitere Insassen wurden verletzt und konnten inzwischen das Krankenhaus verlassen.
• Weder die Behörden noch die Medien in Denver haben bisher zu erkennen gegeben, wieviele Leute in der Stretch-Limousine saßen, als der Zwischenfall passierte. Es gibt Mutmaßungen darüber, dass Broncos-Wide-Receiver Javon Walker dabei war und sich dort sein blutverschmiertes Hemd eingehandelt hat, in dem er später fotografiert wurde. Die Insassen-Frage ist auch deshalb von Bedeutung, weil sie die bislang ungeklärten Hintergründe für die Attacke aufhellen könnte.
• Williams hinterlässt einen siebenjährigen Sohn und vierjährige Tochter, die in seiner Heimatstadt Fort Worth in Texas leben.
• Denver-Nuggets-Profi Julius Hodge, der im April auf der Autobahn in Denver nach einem Zwischenfall in einem Nachtclub angeschossen wurde, hat am Dienstag dieser Woche zum ersten Mal seit seiner Genesung wieder ein NBA-Spiel bestreiten können. Es gibt keine Spur von dem oder den Tätern.
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