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1. Juli 2008

Verrechnet

...und dann war da noch der Mann, der einen Weltrekord über die Marathon-Distanz auf dem Laufband aufstellen wollte. Nach fast 40 Kilometern lag er noch gut in der Zeit. Aber dann dachte er, er sei am Ziel. Wenig später stellte er seinen Irrtum fest. Aber von da ab ging es nur noch bergab....

18. Januar 2008

Der Lauf der Dinge: Wie Katie Holmes einen Marathon absolviert

Das hat sich aber schnell herumgesprochen: Katie Holmes und ihr Auftritt beim New York Marathon riecht nach einer Riesenschummelei. Nun kann man der FAZ nicht vorhalten, dass sie die Geschichte nur sehr knapp serviert. Denn wer interessiert sich schon wirklich intensiv für die Frau von Tom Cruise? Aber die Details der Enthüllung sind süffisant und reizvoll. Und so wollen wir eine kleine Tour anbieten, die es Neugierigen gestattet, die ganze Sache ein bisschen besser nachzuvollziehen. Federführend ist der Blog Defamer, der sich auf Hollywood-Tratsch spezialisiert hat. Der bringt das Foto mit dem geheimnisvollen Mitläufer, der eine Startnummer trägt, die im offiziellen Verzeichnis nicht existiert. Das heißt: Sie existierte im Jahr 2003, aus dem auch der Stofffetzen stammt. All das kann man wiederum über eine Flickr-Seite nachvollziehen, die ganz nebenbei dokumentiert, dass der Bursche einen dieser Computer-Chips am Schuh trägt, mit dem der Zentralcomputer die Zeiten der einzelnen Läufer nachhält. Es gibt auch ein Bild, in dem die Holmes durch Abwesenheit glänzt, was wiederum den Verdacht nährt, dass die Lady zwischendurch einen Teil der Strecke auf andere Weise absolviert hat. Dieses Foto deutet zwei weitere Details an: Neben ihr läuft der Mann, der bei allen Zwischenzeiten oft auf die Tausendstelsekunde genau die Holmes-Zeiten zu Buche stehen hat. Etwas, was theoretisch starke Zweifel aufwirft. Und die Lady hat die langen Hosen über ihre Schuhe und Schnürsenkel gestülpt. Dort wo man normalerweise die Transponder anbringt.

Übrigens: Prominente glauben offensichtlich überall und jeder Zeit, sie könnten mit ihren Betrugsversuchen durchkommen. Hier ist der Fall von einem mexikanischen Präsidentschaftskandidaten, der in Berlin auf einem Zwischenstück die Schallmauer durchbrochen haben muss, um die Zeit zu erzielen, mit der er am Ziel registriert wurde.

13. November 2007

Der Klingelbeutel: Zanardi handgetrieben immer noch schnell

Nach etwas mehr als einer Woche ist ein Bericht über den Ritt von Alex Zanardi beim New York Marathon aufgetaucht. Nachdem wir seine Teilnahme angekündigt hatten, soll der Hinweis auf sein recht erfolgreiches Rennen nicht fehlen.

Es kostet 300 Dollar Strafe, wenn man auf die Autohupe drückt und die Polizei findet, das sei nicht nötig gewesen. Warum sollte man dann nicht 1000 Dollar für das Füttern von Tauben bezahlen? Ausgemacht ist noch gar nichts. Aber wenn sich die Idee tatsächlich durchsetzt, schicke ich dem Politiker minimum ein Dankschreiben. Tauben sind eine Pest in Manhattan. Und die Leute, die sie füttern, auch. Aus diesem Grund an dieser Stlele der alte Song von Georg Kreisler:


Die Red Sox haben die World Series gewonnnen, die New England Patriots sind mit 9:0 Siegen in die neue Saison gestartet. Die Celtics sind das einzige ungeschlagene Team in der NBA (5:0), New England Revolution steht im Finale der Fußballmeisterschaft. Wo kommt das ganze Gewicht her, das sich plötzlich in der Nortdostecke des Landes aufstaut? Es kann da keinen Zusammenhang geben, oder? Keine noch so fadenscheinige Theorie, die alles erklärt? Sonst würde doch Marco Sturm die Boston Bruins in eine siegreiche Schlacht nach der anderen führen? Aber das klappt beim besten Willen nicht. Stephen Hawkings bitte übernehmen.

10. Oktober 2007

Der Klingelbeutel: Wahrsager im Football und Marathon im Handbetrieb

Machen die Bemühungen um Football-Ligen im Hinterhof der NFL Fortschritte? Davon möge sich jeder Neugierige selbst überzeugen. Das angesehene Wochenmagazin Time versucht eine Analyse. Sie fällt nicht gerade überzeugend aus.
Blick zurück: Die Vorboten einer neuen Liga

Alex Zanardi, der in der Lausitz bei einem grässlichen Unfall beide Beine verlor und und wieder Rennen fährt, hat sich etwas Neues ausgedacht: Er macht beim New York Marathon in der Rollstuhlfahrer-Kategorie mit.
Blick zurück: Der Crash auf Video

Die Bemühungen, dem geständigen Tierquäler Michael Vick die Vorabprämie aus dem Vertrag mit den Atlanta Falcons abspenstig zu machen, gehen weiter. Ein Schiedsgericht hat dem Club Recht gegeben. Die Spielergewerkschaft hält dagegen. Es ist ein Präzedenzfall mit weitreichenden Folgen.

Was wusste der Computer, der das Football-Videospiel Madden NFL 08 kalkuliert, vor dem Spiel zwischen den Buffalo Bills und den Dallas Cowboys, was sonst keiner ahnte? Die Simulation besagte: Dallas gewinnt 26:24 mit einem Field Goal 47 Sekunden vor Schluss. Das war von der Realität wenige Tage später nur hauchdünn entfernt. Dallas gewann 25:24. Und das entscheidende Field Goal kam zwei Sekunden vor dem Ende.

8. Oktober 2007

Tod beim Marathon

Vor einem Jahr gab es nur den Sturz des Siegers zu beklagen, der auf der Ziellnie ausrutschte und mit Hinterkopf auf dem Asphalt aufschlug. In diesem Jahr produziert der Chicago Marathon sogar einen Toten und hunderte von Läufern, die vor totaler Erschöpfung zusammenbrachen und teilweise zwischendurch das Bewusstsein verloren. Die Situation war so schlimm und das medizinische Personal derart überfordert, dass die Veranstaltung nach nur vier Stunden abgebrochen wurde. Der Grund dafür waren die klimatischen Verhältnisse mit 35 Grad und extrem schwül. Vor allem für weniger austrainierte Langsteckenläufer sind solche Bedingungen die reinste Strapaze. Ideal sind Temperaturen um die 10 Grad und eine niedrige Luftfeuchtigkeit.
Blick zurück: Das Video vom Sturz des Marathon-Siegers 2006 in Chicago

3. Mai 2007

Am Ziel. Am Boden. Am Verdienen.

Der kenianische Marathonspezialist Robert Cheruiyot, der letzten Oktober auf der Ziellinie in Chicago ausrutschte, mit dem Hinterkopf auf dem Asphalt aufschlug und trotzdem das Rennen gewann, verlangt von den Veranstaltern Geld für seine Unbill. Von der Siegesprämie allein kommt man als Langstreckler wohl nicht ausreichend zurecht. Obwohl: Cheruiyot gewinnt dauernd. So wie neulich in Boston. Der 28jährige ist deshalb auch Favorit Nummer eins auf den Super-Extrapreis, der am Ende der laufenden Saison im Rahmen eines Zwei-Jahreszyklus an den Punktbesten der sogenannten World Marathon Majors ausgeschüttet wird: Sage und schreibe 500.000 Dollar. "Ich habe seit dem Sturz immer noch Kopfschmerzen", meinte er. Kein Wunder, wenn man sich nicht ins Bett legt und lieber die Erschütterungen von Millionen von Laufschritten erträgt.
Blick zurück: Die Bilder vom Sturz des Siegers

6. November 2006

Marathon zum Zweiten: Armstrongs Schaulaufen

Der Bericht über Lance Armstrongs Auftritt beim New York Marathon erscheint in der Dienstagsausgabe der FAZ. Das liegt an den Druckterminen der Zeitung, die jeweils am späten Nachmittag Redaktionsschluss hat und so bei Ereignissen aus Amerika oft erst einen Tag später nachziehen kann. Der Bericht wurde im Laufe des Montags von der Online-Redaktion hochgeladen. Auf der Titelseite als Aufmacher der drei Sportmeldungen (da wird er sicher bald wieder verschwinden) und auf Platz eins der Sportseite (auch diese location ist nie von Dauer). Deshalb hier das Link, mit dem man auf geradem Weg beim Artikel ankommt. Und hier das Link zum Vorbericht, der in der Samstagsausgabe veröffentlicht wurde.

Marathon zum Ersten: Der Ultra-Mann hat's geschafft

So stand's heute bei faz.net: "Der als Extremsportler bekannte Läufer Dean Karnazes hat beim New-York-Marathon das fünfzigste 42,195-Kilometer-Rennen binnen 50 Tagen vollendet und dabei seine Reise per pedes durch 50 amerikanische Bundesstaaten beendet. Im Big Apple lief der 44jährige 3:00:46 Stunden und sammelte die letzten der erhofften 100.000 Dollar, die er nun der Organisation Karno Kids zur Verfügung stellen will. Diese unterstützt Fitness-Programme für Jugendliche."

Mehr über den Ultraläufer und sein Projekt konnte man bereits im August in der Arena lesen.

3. November 2006

Armstrong beim New York Marathon - ein Vorbericht

Ein Vorbericht über Lance Armstrong und seinen Auftritt beim New York Marathon. Der erscheint am Samstag in der Printausgabe der FAZ, wurde aber bereits von faz.net ins Netz gestellt. Von allesaussersport wissen wir, wann und wo das Rennen in Deutschland im Fernsehen übertragen wird: Am Sonntag bei Eurosport ab 15.30 Uhr.

23. Oktober 2006

Am Ziel. Am Boden.


Fast alle Marathonläufer treffen irgendwann spät im Rennen auf die sogenannte Wand. Da will der Körper einfach nicht mehr, während der Athlet irgendwo in seinem Gehirn den Rest an Willenskraft freisetzen muss, um durchzuhalten. Dass selbst die Ziellinie eine Wand sein kann, hat am Sonntag beim Chicago Marathon der Kenianer Robert Cheruiyot erlebt. Er wollte gerade seinen Erfolg feiern, da lag er auch schon auf dem Boden und hatte sich eine Platzwunde am Kopf zugezogen. "Habe ich gewonnen?", fragte er, als er benebelt wieder zu sich kam. "Was ist passiert?"

Die Antwort auf die Frage gibt es bei YouTube. Die Einzelheiten zum Marathon bei Yahoo