Die neue NHL-Saison ist erst ein paar Wochen alt (und hat erstaunlicherweise in New York für ein leichtes Einschaltquotenplus gesorgt), da spekulieren die ersten bereits über die Auslandsabstecher Anfang der nächsten Spielzeit. Die Ottawa Senators in Stockholm gegen? Die New York Rangers in Prag gegen? Die Überlegungen sind simpel: In Ottawa ist Daniel Alfredsson, ein Schwede, der Kapitän. In New York Jaromir Jagr. Dazu kommen seine Landsleute Marty Straka, Marek Malik, Michal Rozsival und Petr Prucha. Der Madison Square Garden ist sozusagen die Außenstelle der tschechischen Nationalmannschaft (via Deadspin und Going Five Hole).
Bei den Rangers erlebt der österreichische Verteidiger Thomas Pöck übrigens seine zweite Durststrecke innerhalb von zwei Jahren. Nachdem er zu Saisonbeginn meistens nur herumsaß und zuschauen musste, steht er mittlerweile im Farm Team in Hartford auf dem Eis. Ob das wirklich besser ist? Sein Landsmann Thomas Vanek, der jeden Monat die Dollars mit der Schubkarre abtransportiert, leidet in aller Öffentlichkeit. In Buffalo erwartet man, dass er Tore schießt. Was tut er? Er steht viel zu oft auf dem Eis, wenn die Sabres Tore kassieren.
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11. November 2007
7. Juli 2007
Vanek, hol die Schubkarre heraus: 50 Millionen Dollar für Grazer Eishockeystürmer
Laut sportnet.at (wo man zur Nachricht eine Dia-Show von seinem Heimaturlaub findet) soll Steve Bartlett, der Agent von Thomas Vanek, zur Reaktion des Österreichers gesagt haben: „Ich glaube Thomas war geschockt. Ich habe ihm immer gesagt, dass wir einen guten Vertrag bekommen werden, aber ich schätze er hat es nicht geglaubt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es selbst glauben kann.“
Nachtrag: Wie sauer die Sabres über die Offerte der Oilers sind, kann man sich gut ausmalen. Das Management deutete bereits an, dass es sich in guter alter Eishockey-Prügel-Manier noch revanchieren werde. Edmonton, einst das Team der NHL mit Wayne Gretzky und Mark Messier und einer ganzen Garde von Hall-of-Fame-Kaliber-Spielern, hat zur Zeit viel Geld in der Kasse und profitiert unter anderem vom stärker gewordenen kanadischen Dollar, aber ist nicht in der Lage, hochkarätige free agents anzulocken. Die Prongers zum Beispiel gingen lieber nach Anaheim als noch einen Winter in Alberta dranzuhängen.
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1. Juli 2007
Buffalo setzt auf Vanek
Alles neu macht der Juli. Zumindest in Buffalo, wo es bis Ende Mai meistens ziemlich kalt ist. Neu heißt in diesem Fall: Die beiden Co-Kapitäne Chris Drury und Daniel Briere sind weg. So darf der Österreicher Thomas Vanek jetzt zeigen, dass er die Mannschaft auch ohne die beiden in Schwung hält. Drury hat bei den New York Rangers unterschrieben - für 35,25 Millionen Dollar, Laufzeit fünf Jahre. Briere geht zu den Philadelphia Flyers, wo er einen Acht-Jahres-Vertrag erhielt (52 Millionen Dollar insgesamt). Die Sabres werden sich schwer tun, in der kommenden Saison den stark verbesserten Flyers (holten Verstärkung aus Nashville und Edmonton) und den Rangers (verpflicheten neben Drury auch noch Scott Gomez von den New Jersey Devils) Paroli zu bieten. Aber womöglich will man in Buffalo erst einmal kleinere Brötchen backen und den Club (in dem der Mannheimer Jochen Hecht eine wichtige Rolle spielt) weiter auf einen guten wirtschaftlichen Weg bringen. Die letzten beiden Jahre mit dem Erreichen der Halbfinalserien um den Stanley-Cup waren lukrativ und teuer zugleich.
Blick zurück: Wir hatten schon so etwas geahnt, aber nicht, dass der Schnitt so radikal ausfällt
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19. Juni 2007
Vanek nach Philadelphia?
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19. Mai 2007
Buffalo nach dem Aus: Geht Vanek?
Das war am Samstag mit Sicherheit das letzte Mal, dass die Buffalo Sabres in dieser Formation zusammen aufs Eis gegangen sind. Die Pleite im Halbfinale um den Stanley Cup gegen die Ottawa Senators warf schon mal ein Licht auf die Schwierigkeiten, die das Team-Management demnächst bewältigen muss: die beiden Top-Stürmer Chris Drury (zur Zeit bei 3,15 Millionen Dollar) und Daniel Briere (zur Zeit bei 5 Millionen Dollar) können als Free Agents überall unterkommen, wo es Geld regnet. Der Vertrag des Grazers Thomas Vanek läuft aus. Wenn Buffalo nicht so viele Dollars zahlen will, wie ein anderer Club bietet, dann wird auch er in der kommenden Saison woanders spielen. So funktioniert der Tarifvertrag in der Kategorie Restricted Free Agency. Woher soll Buffalo die Kohle nehmen, wenn nicht stehlen? In der abgelaufenen Saison haben sie die Luft unter der Salary Cap bis auf den letzten Kubikzentimeter ausgeschöpft und ständig mit solchen Spielern herumjongliert, die man ins Farm Team nach Rochester abschieben konnte, damit der Deckel nicht hochflog.
Die einzigen Aktionen, die aus gegenwärtiger Sicht Sinn macht (wenn man berücksichtigt, dass Vanek trotz seiner hervorragenden Vorrunde in den Playoffs unter den Erwartungen blieb und womöglich auch deshalb als Schwachpunkt gebrandmarkt wird): Vanek einen neuen Vertrag geben und ihn dann gegen preiswertere Stürmertalente eintauschen. Drury kann man wohl halten, wenn man Briere ziehen lässt. Mal sehen, wie's ausgeht.
Die einzigen Aktionen, die aus gegenwärtiger Sicht Sinn macht (wenn man berücksichtigt, dass Vanek trotz seiner hervorragenden Vorrunde in den Playoffs unter den Erwartungen blieb und womöglich auch deshalb als Schwachpunkt gebrandmarkt wird): Vanek einen neuen Vertrag geben und ihn dann gegen preiswertere Stürmertalente eintauschen. Drury kann man wohl halten, wenn man Briere ziehen lässt. Mal sehen, wie's ausgeht.
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24. März 2007
Vanek-Warnung war verfrüht
Vorläufig braucht man sich um die Form des österreichischen Eishockeystürmers Thomas Vanek keine Sorgen machen. Zusammen mit den Buffalo Sabres brachte er gestern im Spiel gegen die Toronto Maple Leafs immerhin eine Energieleistung zustande, die zeigt, dass er wohl gegebenfalls noch ein paar Schaufeln Kohle nachlegen kann. Das Team, bekannt für seine unwiderstehlichen Zwischenspurts, holte im dritten Drittel nicht nur einen Drei-Tore-Rückstand auf. Am Ende gingen sie mit 5:4 als Sieger vom Eis. Kein Wunder, dass Leafs-Captain Matts Sundin hinterher die Worte fehlten, zumal er 14 Sekunden vor Schluss eine Ausgleichschance vergeben hatte. "Es gibt nicht viel zu sagen", meinte er. Wenn der alte Schwede es nicht sagen will, tun wir es: Thomas Vanek schoss im Schlussdrittel ein Tor und legte einmal vor, nachdem er im Anfangsdrittel bereits einmal getroffen hatte. In den letzten Begegnungen fällt vor allem ein Aspekt seins Spiels stark ins Gewicht: Er gibt viele gute Vorlagen.
Blick zurück: Mutmaßungen über Vanek
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18. März 2007
Durchhänger bei Vanek und den Sabres kurz vor den Playoffs
Der 23jährige begann im letzten Herbst schlichtweg formidabel und war lange einer der besten Scorer in der Liga. Mit 34 Treffern gehört er zwar noch immer zu den gefährlichsten Zwölf, und die Sabres stehen auf Platz 1 der Playoff-Tabelle in der Eastern Conference. Aber die Ziele sind höher gesteckt. Da sind Verschnaufpausen nicht hilfreich. Im letzten Jahr übertraf die Mannschaft schlichtweg alle Erwartungen, als sie beinahe bis ins Stanley-Cup-Finale kam und trotz enormer Verletzungsprobleme in der Verteidigung fast den späteren Gewinner, die Carolina Hurricanes, aus den Schlittschuhen gekippt hätte. In diesem Jahr liegt die selbst gelegte Latte etwas höher: Alles andere als das erreichen des Finales wäre ein Misserfolg.
Die Statistik ist allerdings nicht das Entscheidende, sondern vielmehr die Frage: Findet Vanek, dem Coach Lindy Ruff im letzten Jahr vor allem konditionelle Schwächen vorwarf, in den nächsten Wochen die Extra-Energie, die man braucht, um eine der körperlich härtesten Herausforderungen im nordamerikanischen Sport zu bestehen - die NHL-Playoffs mit ihren Best-of-Seven-Serien? Anfang März musste er ein Spiel pausieren - wegen einer nicht näher definierten Verletzung. Wie er und die Mannschaft die nächsten Begegnungen abwickeln, wird viel darüber aussagen, welche Chancen das Team in diesem Jahr haben wird.
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13. Dezember 2006
In eigener Sache: Die große Vanek-Geschichte
Er ist der erste deutschsprachige Eishockey-Import in Nordamerika, der das Zeug zu einem ganz Großen hat. Ein Produkt tschechischer Eltern, geboren und aufgewachsen in Österreich und seit der Teenager-Zeit in Nordamerika auf jenem Förderband aus High School und College, auf dem sich nun mal Ausländer am besten Richtung NHL entwickeln können. Thomas Vanek wurde von den Buffalo Sabres als Fünfter gedraftet und spielt seit zwei Jahren in der Mannschaft. Er ist Goalgetter, Abstauber und einfallsreicher und ehrgeiziger Vorlagengeber in einem Team, das schon im letzten Jahr Chancen auf den Stanley-Cup hatte und heuer erst recht. Grund genug, sich etwas ausgiebiger mit ihm zu beschäftigen. Nachlesen kann man das Resultat im österreichischen Sportmagazin, einer Monatspublikation, deren jüngste Ausgabe in dieser Woche an die Kioske kommt. Kiosk!! So streng sind in Wien die Bräuche.
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18. Oktober 2006
Mensch, Vanek: Das läuft ja gut
Die Buffalo Sabres, die mit zwei Stürmern aus dem D-A-CH-Verband arbeiten - Jochen Hecht aus Mannheim und Thomas Vanek aus Graz - haben gestern die Philadelphia Flyers voll an die Bande gespielt. 9:1 - das gibt es selbst im Eishockey nicht alle Tage. Bester Mann bei den Sabres: Besagter Thomas Vanek. Für Fans und Neugierige: hier der Spielbericht vom bfloblog.
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16. Oktober 2006
NHL: Buffalo Sabres die Sensation zum Saisonbeginn
Die Buffalo Sabres sind so gut wie seit 30 Jahren nicht mehr. Ihre Bilanz nach fünf Spielen: fünf Siege. Die Mannschaft gewinnt Begegnungen, in denen sie Zwei-Tore-Rückstände aufholen muss. Und sie gewinnt Shootouts. Hier die beiden Tore aus dem Match gegen die Montreal Canadiens. Das entscheidende produziert der 22jährige Grazer Stürmer Thomas Vanek - einer aus dem D-A-CH-Verband.
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