Was wäre im Eishockey das Gegenstück zu einem Spielball? Ein Spielpuck? Oder ist es so etwas wie die Nashville Predators, die ihrem Namen (Raubtier/Räuber) überhaupt keine Ehre machen. Sie werden - am grünen Tisch und in den Köpfen reicher Männer - hin- und hergeschoben, als wären sie kleine flauschige Wesen im Streichelzoo, die sich nicht wehren können. Nachdem sich die Anhänger des Sports zwischen Toronto und Buffalo bereits den Mund wässrig geträumt hatten, weil ein wohlhabender Kanadier den Club kaufen und nach Hamilton verpflanzen wollte, ist nun ein neuer Jäger im Gespräch. Der würde weniger bezahlen, bekäme aber sicher die Zustimmung der anderen Clubbesitzer in der National Hockey League zum gewünschten Umzug, denn mit dem ging die Reise vorausichtlich nach Kansas City. Dort steht eine nagelneue Arena leer herum. Und es gibt keine NHL-Konkurrenz. Das nächste Team sitzt in St. Louis wo man sich sich über die Lokalrivalität sogar noch freuen würde. Die St. Louis Blues machen ihrem Namen zur Zeit alle Ehre und können Motivation gut gebrauchen. Nniemand redet darüber, dass die Predators noch einen Vertrag in Nashville haben, aus dem sie gar nicht so einfach herauskönnen. Aber dabei geht es vermutlich um Peanuts (im Vergleich zu den Millionen, die der egegnwärtige Eigentümer in den letzten Jahren verloren hat).
Blick zurück: Vorsicht vor der Verwendung des Wortes "Clown"
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29. Juni 2007
24. November 2006
NFL-Spiel in Deutschland kostet US-Städte viel Geld
Wenn im kommenden Jahr die NFL zum ersten Mal ein reguläres Saisonspiel außerhalb der USA austrägt, wird sich das zwar positiv für viele auswirken (unter anderem für die deutschen Football-Fans, die damit rechnen können, dass die Premiere vor ihrer Haustür ausgetragen wird). Aber es gibt möglicherweise auch negative Aspekte. Der Kansas City Star hat mal durchgerechnet, wie die Steuereinnahmen in Missouri betroffen sind, wenn - was die Kansas City Chiefs gerne möchten - der Club für ein Heimspiel nach Übersee reist. Dies ist die entscheidende Zahl unterm Strich: ein Minus von rund 500 000 Dollar. Das Geld wird verdient mit Umsatzsteuern auf Eintrittskarten, Parkgebühren, den verkauften Hot Dogs an den Imbissbuden und auf vermieteten Hotelzimmern, die rund um einen klassischen NFL-Sonntag immer ganz schön ausgelastet sind. Gouverneur Matt Blunt hat denn auch Alarm geschlagen und verlangt eine Entschädigung im Fall des Falles.
Die NFL hustet den Politikern was. Typisch die Stellungnahme eines Liga-Sprechers, der meinte, man "liefere den örtlichen Gemeinden unglaubliche Vorteile" und "Werte in Form von nationaler und internationaler PR" und würde dafür ja auch nicht entschädigt (via The Sports Economist)
Die NFL hustet den Politikern was. Typisch die Stellungnahme eines Liga-Sprechers, der meinte, man "liefere den örtlichen Gemeinden unglaubliche Vorteile" und "Werte in Form von nationaler und internationaler PR" und würde dafür ja auch nicht entschädigt (via The Sports Economist)
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