Man darf davon ausgehen, dass Lance Armstrong schon immer sehr viel Wasser verbraucht hat. Das gilt als eine Methode, um bei den Uringaben fürs Dopinglabor die Werte zu verdünnen.
Aber diese Geschichte geht dann doch zu weit: In Armstrongs Zuhause in Austin/Texas sind im Juni rund 15 Liter Wasser pro Minute durch die Leitung gelaufen. Am Ende waren das für den Monat umgerechnet etwa 800.000 Liter oder 800 Kubikmeter. Oder anders gesagt: Das ist die Menge, die 26 normale Haushalte in Austin zusammen verbrauchen. Keiner in der texanischen Hauptstadt zapft mehr aus der Leitung. Armstrong tat gegenüber der Ortszeitung so, als habe er keine Ahnung, was da auf seinem Grund und Boden passiert. Aber erklärte, dass er sich darum kümmern wolle. Niemand möchte sich gerne öffentlich in seiner Heimatstadt als Verschwender brandmarken lassen. Immerhin verzichtete er auf seine klassische Argumentation, mit der er jeden noch so konkreten Dolpingverdacht stets von sich wies: Dass irgendein Labor/Journalist/ganzes Land ihm an die Karre fahren wolle (via Gawker)
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15. August 2008
21. Februar 2008
Wenn der Pendler mit dem Velociped...
Das Leben geht weiter - auch ohne Lance Armstrong. Aber immer mal wieder taucht sein Name auf. Zum Beispiel bei der Konferenz von Sportnetzwerk und dem Institut für Journalistik der TU Dortmund, wo David Walsh erzählte, wie schwierig es ist, einem Mann etwas nachzuweisen, der zu den besten Vertuschern der Welt gehört. Die Nachricht heute ist harmloser. Armstrong will im Mai in Austin/Texas einen Fahrradladen aufmachen, weil er eine Marktlücke im Zentrum seiner Heimatstadt gesehen hat: die Pendler auf dem Velociped, die verschwitzt und verdreckt im Büro ankommen. Die dürfen dann bei ihm - Mellow Johnny's - absteigen und duschen. Dopen dürfen sie wohl nicht (via Deadspin). Kuriose Duplizität: Wer auf der Seite von Macrochip landet, wo die Geschichte steht, bekommt auch noch eine Banneranzeige mit Sheryl Crow serviert (oder steckt da eine Absicht dahinter, damit die Ex-Verlobte ihre neue CD bei der richtigen Zielgruppe los wird?)
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