Die Polizei in Windermere scheint die Sache mit einem Knöllchen über 164 Dollar für den Autounfall abgehakt zu haben. Der Verdacht einer Attacke der Hausfrau, bei der der Ernährer eine butige Unterlippe davontrag, wird nicht untersucht. Wo kein Kläger da ist auch kein Richter. Gut. Sieht nach Schlusstrich aus.
Aber, hoppla: Was ist denn das? Da kommt eine Frau aus dem tiefen Nebel des amerikanischen Beziehungsalltags hervor und sagt sinngemäß folgendes: Sie habe 31 Monate lang eine Beziehung zu Tiger Woods gehabt und nach Angaben des Magazins US Weekly zwanzigmal mit dem Ernährer gepennt. Jamiee Grubbs heißt die Frau, die vermutlich nur deshalb so lange für diese Enthüllungen gebraucht hat, weil unter dem Vertrag mit dem Magazin noch nicht die richtige Honorarsumme stand. US Weekly hat nicht nur die Aussage von Ms. Grubbs, sondern angeblich von Tiger Woods verfasste Schreiben und die Aufzeichung einer Aufnahme vom Anrufbeantworter, in der der Golfer angeblich eine Andeutung macht, dass die Hausfrau in Windermere den Braten gerochen hat.
Als ob das noch nicht genug wäre: auch Radar Online hat "mehrere andere Frauen" ausfindig gemacht, die ebenfalls sexuelle Beziehungen mit dem einst so unbefleckt wirkenden Weltmeister des perfekten Images gehabt haben wollen.
Weshalb wir an dieser Stelle gerne dieses Video verlinken, das irgendwo in Asien zusammengestrickt wurde und als Krönung eine Animation enthält, in der die Vorgänge aus der Nacht zum Freitag auf eine Weise rekonstruiert wurden, von der man sagen möchte: Ja, so muss es gewesen sein. Die Hausfrau hatte die Nase voll von den Geschichten und rastete aus.
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1. Dezember 2009
25. November 2009
Tiger Woods: Wo die Liebe hinfällt

Der National Enquirer hat es am liebsten, wenn er schmuddelige Enthüllungen auftischen kann. Was wohl daran liegt, dass die Zielgruppe des wöchentlich erscheinenden Blatts in die Millionen geht und sich an den Schmuddelgeschichten der Prominenz ergötzt. Immer nach dem Motto: Sind auch nur Menschen. Die meisten Meldungen verweisen auf anonyme Quellen, aber sie haben besonders bei richtigen Stars eine ziemlich hohe Trefferquote. Will sagen: die Pikanterien werden durch aufwändige Recherchen abgesichert.
Und mit dieser Vorbemerkung widmen wir uns ganz kurz dem Privatleben des besten Golfers der Welt, dem die Klatschpostille eine außereheliche Affäre nachsagt. Mit Bildern von der anderen Frau. Er heißt – natürlich – Tiger Woods (oben mit der angetrauten Elin und Tochter Sam neulich in Stanford). Und sie heißt Rachel Uchitel. Die Dame kommt viel herum. Hier wird ihr erst neulich ein Verhältnis mit einem Fernsehschauspieler nachgesagt. Hier verbreitet sie sich als Fachfrau fürs Nachtleben von New York. Hier lernen wir sie als Verlobte eines Mannes kennen, der am 11. September 2001 im World Trade Center sein Leben verloren hat ("Ich hatte keine Chance, mich von ihm zu verabschieden. Ich habe ihm zuhause keinen Abschiedskuss gegeben, weil ich Lippenstift aufgetragen hatte.")
Warum soviel Aufmerksamkeit für eine Klatschmeldung? Weil man gespannt sein darf, welches Format diese Geschichte in den Medien haben wird. Wir reden schließlich nicht nur von Ms. Uchitel, sondern vom reichsten Sportler der Welt. Für Menschen von diesem Kaliber werden Scheidungen meistens ziemlich teuer (siehe Michael Jordan, Greg Norman und Shaquille O'Neal).
Blick zurück: Das Leben in Manhattan – wenn man Nachbarn hat, die jeder kennt
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15. Januar 2007
Michael Jordans Geliebte - ein Blog verrät Details
Niemand vermag derzeit zu sagen, ob etwas dran ist an den Geschichten, die ein(e) Blogger(in) unter der Headline Michael Jordan's Mistress verbreitet. So viel steht fest: Wenn sich jemand einen Scherz erlaubt und den besten und wohlhabendsten und am besten vernetzten Basketballer auf diese Weise lächerlich machen möchte, könnte das noch ganz teuer werden. Jordan hat zwar gerade die Scheidung laufen und wird hin und wieder in den Klatschspalten erwähnt, besonders wenn er Frauen aufreißt (dann heißt es immer, er mache das aus karitativen Gründen für seine Begleiter, zu denen solche Basketball-Millionäre wie Patrick Ewing gehören). Aber nach den Erfahrungen mit einer Dame, die ihn vor ein paar Jahren um einiges Geld anhauen wollte, weil sie mal ein Verhältnis mit ihm hatte und in der Zeit ziemlich gut abgefunden worden war, wird es sich der imagebewusste Chef der Basketballabteilung der Charlotte Bobcats nicht gefallen lassen, wenn er in ein Licht gerückt, das ihm nicht gefällt. Der Autorenname des Blogs ist Lisa Miceli. Unter diesem Namen gibt es eine Telefonnummer in Raleigh/North Carolina, wohin Jordan häufig Abstecher macht. Er hat dort am College Basketball gespielt. (via deadspin, wo man eine erstaunliche Skepsis an den Tag legt).
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