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2. Juli 2009
Ron Artest sagt: Er geht zu den Lakers
Ron Artest sagt, er wechselt von den Houston Rockets zu den Los Angeles Lakers. Die offizielle Bestätigung steht noch aus. Wenn es sich bewahrheitet, ist das ein erstaunlicher Schachzug des amtierenden Meisters, der dem Team die Chance gibt, die eigene Position in der Liga zu konsolidieren. Die Rockets hätten beinahe die Lakers in den Playoffs aus dem Rennen geworfen. Die Auswirkungen der vielen Rochaden, die zur Zeit in der NBA ablaufen, sind nicht ganz leicht zu prophezeien. Nicht jede Mannschaft, die sich neue Leute holt, wird durch die Anschaffung besser. Hauptaugenmerk von dieser Stelle aus: Was machen die Portland TrailBlazers, das beste Nachwuchsteam der Liga? Basteln die auch? Oder setzen sie auf Kontinuität? Aktionismus prägt das Bild in Detroit und Milwaukee, wobei man den Pistons zutrauen kann, dass sie durch die Bewegungen besser werden. Die Bucks sind und bleiben ein Lottery-Team.
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18. Juli 2008
Mavericks: Lieber keine Kopfschmerzen
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11. Juli 2007
Sommertheater Marke NBA: Die Brüder Artest in Las Vegas
Man darf davon ausgehen, dass der Basketballspieler Daniel Artest nur deshalb so viel Beachtung findet, weil er der kleine Bruder von Ron Artest ist. Das heißt: mit 140 Kilo Kampfgewicht dürfte er eher so etwas wie der größere Bruder sein. Aber das heißt nicht, das es sich nicht lohnen würde, sich mit einem solchen Sportler zu beschäftigen, der einst in Saarlouis ein Gastspiel gegeben hatte ("...wurde wieder entlassen. Aufgrund seiner Ansprüche bester europäischer Spieler zu werden, aber mangelndem spielerischen Vermögen und Teamverständnis..." schrieb ein Kommentator vor knapp einem Jahr an dieser Stelle.) Und beschäftigen - das hat Washington-Post-Blogger Dan Steinberg denn auch in seiner unvergleichlich zart sarkastischen Weise getan. Der Anlass: ein NBA-Summer-League-Spiel der Washington Wizards gegen die Sacramento Kings in Las Vegas. Was der Bursche kann, konnte er nicht überprüfen. Artest jr. hat nicht gespielt. So gut ist er nicht - egal, was sein Bruder von ihm hält.
Ach, ja, der Bruder. Natürlich wollen die Gerüchte über einen Wechsel nach New York nicht verstummen, solange man bei den Knicks den Eindruck bestehen lässt, als würde man gerne mit den Sacramento Kings tauschen. Aber da man im Madison Square Garden auf Hoffnungträger wie Center David Lee und Forward Renaldo Balkman nicht verzichten will, sondern nur Ballast abwerfen will, müsste den Kings das Thema Artest schon sehr auf die Nerven gehen. Aber danach sieht es nicht aus. Zumal er im Vergleich zu anderen NBA-Profi seiner Spielstärke relativ preiswert besoldet wird.
Andere Baustelle: In den ersten Betrachtungen über Nick Fazekas, die Zweitrunden-Neuerwerbung der Dallas Mavericks, menschelt es vor allem. Kein Wunder. Der Großvater floh aus dem kommunistischen Ungarn in die USA. Und Anti-Kommunisten finden in Amerika immer ein williges Publikum. Die Projektion, dass der Neue schon bald als zuverlässiger Reservist hinter Dirk Nowitzki parat stehen soll, wirkt nach den ersten Spielen in der Summer League eher gewagt. Die Mavericks scheinen sich nicht sehr stark für den Markt der Free Agents zu interessieren. Gut möglich, dass sie mit den Spielern in die kommende Saison starten, die sie haben. Das die Verhandlungen mit Devin Harris gut ausgehen werden, darf man den Erfahrungen des letzten Jahres mit Josh Howard einfach annehmen.
Ach, ja, der Bruder. Natürlich wollen die Gerüchte über einen Wechsel nach New York nicht verstummen, solange man bei den Knicks den Eindruck bestehen lässt, als würde man gerne mit den Sacramento Kings tauschen. Aber da man im Madison Square Garden auf Hoffnungträger wie Center David Lee und Forward Renaldo Balkman nicht verzichten will, sondern nur Ballast abwerfen will, müsste den Kings das Thema Artest schon sehr auf die Nerven gehen. Aber danach sieht es nicht aus. Zumal er im Vergleich zu anderen NBA-Profi seiner Spielstärke relativ preiswert besoldet wird.
Andere Baustelle: In den ersten Betrachtungen über Nick Fazekas, die Zweitrunden-Neuerwerbung der Dallas Mavericks, menschelt es vor allem. Kein Wunder. Der Großvater floh aus dem kommunistischen Ungarn in die USA. Und Anti-Kommunisten finden in Amerika immer ein williges Publikum. Die Projektion, dass der Neue schon bald als zuverlässiger Reservist hinter Dirk Nowitzki parat stehen soll, wirkt nach den ersten Spielen in der Summer League eher gewagt. Die Mavericks scheinen sich nicht sehr stark für den Markt der Free Agents zu interessieren. Gut möglich, dass sie mit den Spielern in die kommende Saison starten, die sie haben. Das die Verhandlungen mit Devin Harris gut ausgehen werden, darf man den Erfahrungen des letzten Jahres mit Josh Howard einfach annehmen.
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6. März 2007
Sprachliche Gewalt
Als gestern die Nachricht von der Verhaftung Ron Artests die Runde machte, ergab sich eine dieser reizvollen und doch unangenehmen Schwierigkeiten an der Schnittstelle zwischen den USA und Deutschland: Wie übersetzt man einen rechtlich klar definierten Tatbestand, für den es im Deutschen kein angemessenes Vokabular gibt? Der Vorwurf an die Adresse des NBA-Profis von den Sacramento Kings lautet auf Englisch "domestic violence". Und in den USA weiß jeder, was man sich darunter vorzustellen hat. Das übersetzte man bei SpOn mit "häuslicher Gewalt", nachdem man vorher eine Beschreibung des mutmaßlichen Hergangs der Ereignisse gegeben hatte. Sport Bild benutzte diese Kategorie ebenfalls, die in der soziologischen und kriminologischen Begriffswelt immerhin so populär ist, das es einen eigenen Wikipedia-Eintrag gibt. Weiß man also auch in Deutschland ganz genau, was man sich darunter vorzustellen hat? Oder wird es da nicht auf einmal schwammig?
"Häuslich" ist ein Wort, das zwar im Zusammenhang mit den Lebensumständen ("häusliche Pflichten", "sich häuslich einrichten") benutzt wird, aber nicht im Strafgesetzbuch vorkommt. Das Wort "Gewalt" taucht im Gesetz ebenfalls nicht als konkreter Straftatbestand auf. Es ist eine abstrakte Größe im Zusammenhang mit anderen Delikten wie Diebstahl oder Raub und Sexualdelikten. Es taucht ausgiebig in einer Passage über Verherrlichung, Verharmlosung von oder Aufforderung und Anleitung zu Gewalttaten auf.
Was tun? Man fragt den stets hilfsbereiten German-America Law Blog, der in Washington beheimatet ist. Die Antwort war ein Verweis auf folgende Quelle, dem Transblawg in Fürth, wo solche Fragen immer wieder abgehandelt werden. Wir zitieren:
"Häuslich" ist ein Wort, das zwar im Zusammenhang mit den Lebensumständen ("häusliche Pflichten", "sich häuslich einrichten") benutzt wird, aber nicht im Strafgesetzbuch vorkommt. Das Wort "Gewalt" taucht im Gesetz ebenfalls nicht als konkreter Straftatbestand auf. Es ist eine abstrakte Größe im Zusammenhang mit anderen Delikten wie Diebstahl oder Raub und Sexualdelikten. Es taucht ausgiebig in einer Passage über Verherrlichung, Verharmlosung von oder Aufforderung und Anleitung zu Gewalttaten auf.
Was tun? Man fragt den stets hilfsbereiten German-America Law Blog, der in Washington beheimatet ist. Die Antwort war ein Verweis auf folgende Quelle, dem Transblawg in Fürth, wo solche Fragen immer wieder abgehandelt werden. Wir zitieren:
"In English law, there is legislation on domestic violence (Oxford Law Dictionary: 'Physical violence inflicted on a person by their husband, wife, or cohabitant'), for instance enabling a wife to get an order banning her husband from the matrimonial home. Romain suggests Gewalttätigkeiten im Familienbereich; Tätlichkeiten gegen Familienangehörige."Blick zurück: Domestic Violence im Hause des NBA-Profis Jason Kidd - er schlug sie, sie schlug ihn
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5. März 2007
NBA-Notizen: Artest verhaftet, Wade nicht unters Messer, Lob für McHale
Ron Artest (Sacrament Kings) wurde in seinem Haus wegen Körperverletzung verhaftet. Die Polizei sagt nicht, wer das Opfer war, weil das formaljuristisch in Kalifornien nicht gestattet ist. Wir nehmen an: Es handelt sich um seine Frau. Ein Polizeisprecher erwähnt in der Pressekonferenz, dass die Ordnungshüter schon häufiger gerufen wurden. Aber bei jenen Gelegenheiten wurde keine Anzeige erstattet. Artest wurde von Sacramento Kings vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Seine bislang berühmtester Ausraster passierte 2004 bei einem Spiel mit den Indiana Pacers in Detroit. Damals stürmte er auf die Tribüne und versuchte, einen Zuschauer zu verprügeln. Seine Strafe damals: 73 Spiele Sperre und eine finanzielle Einbuße von 5 Millionen Dollar.
Dwayne Wade will seine ausgekugelte Schulter nicht gleich operieren lassen, sondern mit Hilfe einet intensiven Therapie für Muskeln und Bänder rechtzeitig zu den Playoffs wieder neben Shaquille O'Neal bei den Miami Heat auf dem Platz stehen. Offensichtlich rechnet man sich in der Mannschaft Chancen aus, den Titel mit Erfolg zu verteidigen.
Falls es nicht klappt, wenigstens die schwache Eastern Conference zu gewinnen. Das würde etwa zehn mehr ausverkaufte Heimspiele für den Club bedeuten. Auch so etwas zählt.
Chefmanager Kevin McHale von den Minnesota Timberwolves wurde von der Wirtschaftszeitschrift Forbes als beste Führungsfigur im amerikanischen Ligasport ausgerufen. Das Magazin hat einen guten Ruf wegen seiner Listen, in denen sie die Reichen und Einflussreichen der Welt hochrechnen. Der Versuch, die Topleute in Major League Baseball, National Football League, National Basketball Association und National Hockey League, gegeneinander abzuwägen und in ein Ranking einzuordnen, muss als gescheitert angesehen werden. Das entscheidende Kriterium für die Qualitäten eines Verantwortlichen ist die sportliche Bilanz unter seiner Regie im Vergleich zu seinem Vorgänger. McHale, in den achtziger Jahren bei den Boston Celtics wichtiger Nebenmann von Larry Bird, übernahm den Club einige Jahre, nachdem der als Expansion-Team klassisch ganz unten angefangen hatte. Er draftete Kevin Garnett, etablierte die Mannschaft in der Western Conference als Playoff-Aspirant. Aber mehr hat er in elf Jahren im Amt nicht auf die Beine gestellt. Mindestens zwölf Teams haben für die gleiche Zeit bessere Resultate vorzuweisen. Darunter die Dallas Mavericks (Donnie Nelson, Rang 40), die Utah Jazz (Kevin O'Connor, Rang 74) und besonders eklatant die Los Angeles Lakers (Mitch Kupchak, Rang 78)
Dwayne Wade will seine ausgekugelte Schulter nicht gleich operieren lassen, sondern mit Hilfe einet intensiven Therapie für Muskeln und Bänder rechtzeitig zu den Playoffs wieder neben Shaquille O'Neal bei den Miami Heat auf dem Platz stehen. Offensichtlich rechnet man sich in der Mannschaft Chancen aus, den Titel mit Erfolg zu verteidigen.
Chefmanager Kevin McHale von den Minnesota Timberwolves wurde von der Wirtschaftszeitschrift Forbes als beste Führungsfigur im amerikanischen Ligasport ausgerufen. Das Magazin hat einen guten Ruf wegen seiner Listen, in denen sie die Reichen und Einflussreichen der Welt hochrechnen. Der Versuch, die Topleute in Major League Baseball, National Football League, National Basketball Association und National Hockey League, gegeneinander abzuwägen und in ein Ranking einzuordnen, muss als gescheitert angesehen werden. Das entscheidende Kriterium für die Qualitäten eines Verantwortlichen ist die sportliche Bilanz unter seiner Regie im Vergleich zu seinem Vorgänger. McHale, in den achtziger Jahren bei den Boston Celtics wichtiger Nebenmann von Larry Bird, übernahm den Club einige Jahre, nachdem der als Expansion-Team klassisch ganz unten angefangen hatte. Er draftete Kevin Garnett, etablierte die Mannschaft in der Western Conference als Playoff-Aspirant. Aber mehr hat er in elf Jahren im Amt nicht auf die Beine gestellt. Mindestens zwölf Teams haben für die gleiche Zeit bessere Resultate vorzuweisen. Darunter die Dallas Mavericks (Donnie Nelson, Rang 40), die Utah Jazz (Kevin O'Connor, Rang 74) und besonders eklatant die Los Angeles Lakers (Mitch Kupchak, Rang 78)
15. November 2006
Artest-Platte: Verkäufe flach
"Ron Artest hat laut Soundscan in der der ersten Woche erbärmliche 343 Alben verkauft. Das ist einfach beschämend", schreibt The Sports Pulse über die Rap-Platte My World (Tru Warier, through Lightyear).Wer ist Ron Artest? Ein NBA-Basketballer mit einer ziemlich seltsamen Haltung gegenüber dem Spiel. Derzeit bei den Sacramento Kings unter Vertrag. Davor bei den Chicago Bulls und den Indiana Pacers. Er besitzt auch ein ziemliche seltsame Haltung gegenüber dem Plattengeschäft. So steht es auf seiner Website: "Ron hatte ursprünglich ein Angebot von der Schallplattenfirma der Maloofs
Blick zurück: Der Friedensschluss mit Ben Wallace
Blick zurück: Die Ankündigung der Platte
6. November 2006
NBA: Friede, Freude, Eierkuchen dank Jesse Jackson
Jetzt wurde erstmals klar, in welcher Mission Jackson bisweilen in der NBA unterwegs ist: Als Seelsorger und Schlichter zwischen Spielern, die sich andernfalls gegenseitig an den Kragen gehen würden, weil sie einen durchgeknallten Begriff von Männerehre haben. Den jüngsten Waffenstillstand konnte er zwischen Ron Artest (Sacramento Kings) und Ben Wallace (Chicago Bulls) vermitteln, die vor zwei Jahren, als der eine noch bei den Indiana Pacers spielte und der andere bei den Detroit Pistons, in ein hässliches Handgemenge verwickelt waren, bei dem Artest in die Zuschauer ging und später die längste Sperre in der Geschichte der NBA kassierte.
Die beiden sprachen ein Gebet miteinander, sagte Jackson der Chicago Tribune (mit denen redet er) und begruben damit die aufgestauten Gefühle. Friede, Freude, Eierkuchen. Abgesehen davon, dass die Kings unnötigerweise das Spiel gewannen, das die Bulls gegen Ende eigentlich in der Hand hatten. Wallace sollte sich solche Friedensgesten vielleicht immer erst nach der Begegnung gestatten.
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29. September 2006
Artest mit Musik: Laut und deutlich
Kurz bevor sich die NBA-Spieler allesamt im Trainingslager mit Blick auf die kommende Saison warm spielen, hier etwas zum Warmhören: Zitate aus der CD My World von Ron Artest (zur Zeit Sacramento Kings). Besonders Gevatter David Stern wird sich über das Rap-Partée freuen.
“I admit I used to smoke before games.”
“David Stern! Damn, David Stern. I gotta teach you bout the ghetto there’s some things you should learn.”
via cantstopthebleeding
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“I admit I used to smoke before games.”
“David Stern! Damn, David Stern. I gotta teach you bout the ghetto there’s some things you should learn.”
via cantstopthebleeding
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