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11. Oktober 2008
14. September 2008
Doppelgänger for Vice President
Selbst als Michael Phelps bei seinem Auftritt bei Saturday Night Live gestern abend etwas besser war, war er grauenvoll. Aber das muss er mit sich, seiner Mutter und seinem Agenten ausmachen. Und auch nur dann, falls er weiterhin glaubt, aus ihm ließe sich auch nur ein Tropfen schauspielerisches Talent herausquetschen. In jedem seiner nassen Handtücher steckt mehr Humor.
Trotzdem war die Sendung keine Katastrophe. Denn einen Tag später reden alle über den Auftritt von Tina Fey als Sarah Palin. Palin ist die Frau, die der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain für den Posten ds Vizepräsidenten ausgewählt hat, weil er mit diesem Schachzug hofft, die Wahlen im November zu gewinnen. Fey war lange Zeit Autorin der NBC-Comedy-Show und spielte einen Nachrichtensprecher im Traditions-Sketch Weekend Update. Wer Palin sah, als sie vor zwei Wochen zum ersten Mal einer größeren Öffentlichkeit in den USA präsentiert wurde, dachte unweigerlich an Fey. Vor allem wegen der Brille. Fey spielt mittlerweile in der Comedy-Serie 30 Rock eine Hauptrolle und kümmert sich nebenbei um ihre Film-Karriere.
Etwas Besseres als diese aktuelle Konstellation konnte ihr allerdings gar nicht passieren. Zumal sie die Gouverneurin aus Alaska bis hin zu diesem nordlichternen dümmlich angestrengten Akzent (nicht unähnlich der Manierismen in Minnesota, die wir im Film Fargo erstmals nachdrücklich serviert bekamen; wenn auch nicht in der Deutsch synchronisierten Version) auf den Punkt zu parodieren versteht. Musst du gucken (Die Figur, die Amy Poehler parodiert, ist Hillary Clinton. Die Ähnlichkeit ist sehr viel weniger überzeugend, aber in diesem Fall auch nicht so wichtig. In ihrer Rolle funktioniert sie sowieso nur als Stichwortgeberin):
Mehr zu Palin gab es bereits hier.
Nachtrag: NBC hat die meisten konventionellen Wege gesperrt, das Video anzuschauen. Bei Hulu, wo sehr viele Sketche von Saturday Night Live laufen (mit vogeschnallter Werbung), gibt es allerdings den kompletten Auftritt.
Trotzdem war die Sendung keine Katastrophe. Denn einen Tag später reden alle über den Auftritt von Tina Fey als Sarah Palin. Palin ist die Frau, die der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain für den Posten ds Vizepräsidenten ausgewählt hat, weil er mit diesem Schachzug hofft, die Wahlen im November zu gewinnen. Fey war lange Zeit Autorin der NBC-Comedy-Show und spielte einen Nachrichtensprecher im Traditions-Sketch Weekend Update. Wer Palin sah, als sie vor zwei Wochen zum ersten Mal einer größeren Öffentlichkeit in den USA präsentiert wurde, dachte unweigerlich an Fey. Vor allem wegen der Brille. Fey spielt mittlerweile in der Comedy-Serie 30 Rock eine Hauptrolle und kümmert sich nebenbei um ihre Film-Karriere.
Etwas Besseres als diese aktuelle Konstellation konnte ihr allerdings gar nicht passieren. Zumal sie die Gouverneurin aus Alaska bis hin zu diesem nordlichternen dümmlich angestrengten Akzent (nicht unähnlich der Manierismen in Minnesota, die wir im Film Fargo erstmals nachdrücklich serviert bekamen; wenn auch nicht in der Deutsch synchronisierten Version) auf den Punkt zu parodieren versteht. Musst du gucken (Die Figur, die Amy Poehler parodiert, ist Hillary Clinton. Die Ähnlichkeit ist sehr viel weniger überzeugend, aber in diesem Fall auch nicht so wichtig. In ihrer Rolle funktioniert sie sowieso nur als Stichwortgeberin):
Mehr zu Palin gab es bereits hier.
Nachtrag: NBC hat die meisten konventionellen Wege gesperrt, das Video anzuschauen. Bei Hulu, wo sehr viele Sketche von Saturday Night Live laufen (mit vogeschnallter Werbung), gibt es allerdings den kompletten Auftritt.
Labels:
Fernsehen,
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Michael Phelps,
Sarah Palin,
Saturday Night Live
31. August 2008
Ausgerechnet Alaska
In der Karriere von Sarah Palin gab es mehrere Zwischenstopps, die eigentlich nirgendwohin führten. Und trotzdem wurde sie von einer unsichtbaren Hand in eine Richtung gelenkt: zuerst in die Politik, dann in das Amt des Gouverneurs ihres Heimatstaates Alaska, und nun an die Seite des 72jährigen John McCain, der sich um das Amt des amerikanischen Präsidenten bewirbt. Am Freitag wurde die 44jährige offiziell vorgestellt. Wenn McCain gewinnt und während der nächsten Wahlperiode stirbt (beides nicht ausgeschlossen), übernimmt sie den Staffelstab und zieht ins Weiße Haus. Da möchte man doch wissen, welches Hintergrundwissen sie mitbringt. Wer hätte gedacht? Die Frau, die mal Ambitionen als Schönheitskönigin hatte, beschäftigte sich dereinst doch tatsächlich auch mit Sport. Und zwar journalistisch im Rahmen eines Jobs für einen örtlichen Fernsehsender. Nur falls sich jemand für die Proportionen interessiert: Alaska ist riesig, extrem riesig. Einsam, oder besser: extrem einsam. Und die meiste Zeit auch noch extrem dunkel. Viele Menschen reizt so etwas nicht. In Alaska leben nicht mehr als in Dortmund.
via Deadspin
Damit die Optik stimmt, wird im Umfeld von Palin natürlich ständig gefönt. Nicht nur an den langen Haaren, die die fünffache Mutter neuerdings gerne hochschürzt. Sondern auch an ihrem Wikipedia-Eintrag. Die intensive Manipulation begann bereits Stunden vor der offiziellen Präsentation am Freitag.
Nachtrag: YouTube hat das Video gelöscht. Deadspin hat es deshalb selber hochgeladen.
via Deadspin
Damit die Optik stimmt, wird im Umfeld von Palin natürlich ständig gefönt. Nicht nur an den langen Haaren, die die fünffache Mutter neuerdings gerne hochschürzt. Sondern auch an ihrem Wikipedia-Eintrag. Die intensive Manipulation begann bereits Stunden vor der offiziellen Präsentation am Freitag.
Nachtrag: YouTube hat das Video gelöscht. Deadspin hat es deshalb selber hochgeladen.
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