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14. September 2007
Auf den Spuren eines Sponsors
Die Reise nach Chicago zur BMW Championship, dem Halbfinale um den FedEx-Cup der amerikanischen Golfer, war gespickt mit einer Reihe von sehr attraktiven Erlebnissen - der Teilnahme am ProAm-Turnier, dem Besuch eines Spiels der Chicago Cubs in Wrigley Field und ein Konzert der Extraklasse der amerikanischen Retro-Soul-Diva Macy Gray. Heute hat faz.net die Geschichte online gestellt, die der eigentliche Auslöser für den Trip war: ein Text über das Sponsorenengagement der Bayerischen Motoren Werke in den USA, einem Markt, auf dem sie inzwischen mehr Autos verkaufen als in Deutschland.
11. September 2007
18 Löcher mit Steve Stricker
Wie schon mal irgendwann vor langer Zeit angedeutet: Die beste deutschsprachige NFL-Berichterstattung im Netz gibt es hier - bei allesaussersport. Angesichts einer solchen Informationsfülle fühlt man sich überhaupt nicht genötigt, die neue Saison auch noch von dieser Stelle aus einzuläuten. Schon gar nicht, wenn man am selben Wochenende in Sachen Golf unterwegs ist und in Chicago bei der BMW Championship das Halbfinale um den FedEx-Cup hautnah erleben kann. Die wichtigsten Informationen zu dem Ereignis standen bereits in der Printausgabe der FAZ - über den Teilnahmeverzicht von Phil Mickelson (letzten Donnerstag) und den Sieg von Tiger Woods (heute). Der Bericht über das Engagement des Münchner Autoherstellers auf der amerikanischen PGA Tour (BMW sponsert bereits in Eichenried, Shanghai und Wentworth wichtige Profi-Turniere und hatte bislang in seinem wichtigsten Absatzmarkt noch nicht Flagge gezeigt) wird noch erscheinen - im Wirtschaftsteil.Aus persönlicher Sicht gab es in Chicago durchaus ein ganz besonderes Highlight: die 18 Löcher beim ProAm-Turnier am letzten Mittwoch im Flight von Steve Stricker, der das Turnier als Dritter beendete und vor dem Abschluss bei der Tour Championship in Atlanta in dieser Woche Platz zwei der FedEx-Cup-Wertung hinter Woods belegt. Die meisten Leute, denen man davon erzählt, wollen vor allem wissen: Was ist das für ein Typ? Und die Antwort darauf fällt extrem unbefriedigend aus. Ein angenehmer Mann, mit dem man sich blendend über Golf unterhalten kann, der aber tiefergehende Fragen nach der mentalen Herausforderung an einen Spieler seiner Extraklasse ganz genau so wie in den Pressekonferenzen ganz sachte an sich abperlen lässt. Er war ein guter Partner beim Lesen von Puttlinien und hätte die Bälle selbst bestimmt auch eingelocht. Aber das kann man nicht delegieren. Also gingen sie alle knapp vorbei. My bad. Das nächste Mal (wenn es sich noch einmal ergibt) spiele ich mit meinen eigenen Schlägern und meinen eigenen Schuhen. Das ist besser fürs Selbstvertrauen.
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