Tiger Woods liegt irgendwo in Florida auf der Couch und hat sein operiertes Bein hochgelegt. Heilung braucht Zeit. Und wir müssen warten. Aber zum Glück gibt es die Jungs vom Videospiel-Hersteller EA, die verwöhnen uns in der Zwischenzeit mit den Träumen davon, wie der wiederhergestellte Woods im nächsten Jahr auf die Tour zurückkehren und spielen wird. Ball in Rae's Creek in Augusta? Kein Problem. Der Übergolfer kann auch auf Wasser wandeln. Hier der Jesus Shot (via Deadspin), der das Phänomen beschreibt (aber nicht mit Hinweisen aus dem Neuen Testament ausführlich erklärt):
EA hat die Gelegenheit genutzt und ein Video herausgebracht, dass den Spaß anhand der Originalaufnahmen dokumentiert. Witz komm raus:
In anderen Bibel-News: Der Trainer der amerikanischen Bogenschützen findet die Opfer für seinen missionarischen Eifer im eigenen Team. Die Sache ist nicht nur heikel, weil da jemand seine Machtstellung ausnützt, um seine Form der Gehirnwäsche zu praktizieren. In den USA gilt die strikte Trennung von Staat und Kirche. Und das gilt auch für die Aktivitäten im öffentlich geförderten und steuerbegünstigten Sport.
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20. August 2008
24. Oktober 2007
Wir präsentieren: Das NBA-Finale 2008
Ich weiß, ich weiß. Das kommt jetzt ein bisschen voreilig. Die NBA-Saison hat noch gar nicht angefangen. Und wenn sie los geht, stehen hunderte, wenn nicht tausende von Spielen auf dem Programm, ehe der neue Meister feststeht. Aber beim Blog of Hilarity hat man dieses Video gefunden und fragt nun: Sollte man angesichts solcher Aussichten nicht einfach die Saison sausen lassen und gleich die beiden nominell besten Mannschaften - Titelverteidiger San Antonio Spurs und die um Kevin Garnett und Ray Allen verstärkten Boston Celtics - gegeneinander antreten lassen? Der Computer wurde schließlich nicht von ein paar Armleuchtern programmiert. Irgendetwas muss doch dran sein, oder? Jedenfalls tickt die Software anders als John Hollinger, der neulich die Chicago Bulls so gelobt hat. Und die Gesichter von richtigen Menschen bekommt sie auch nicht hin. Aber das interessiert mich nicht. Ich besitze keine PlayStation und keinen xBox-Apparat. Ich bleibe lieber bei der echten NBA am Ball (via SportsbyBooks).
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24. Oktober 2006
Fußball virtuell: Videos zum Abgewöhnen
Es gibt Leute, die glauben, dass die virtuelle Welt die neue Wirklichkeit ist. Sie hat ihre Vorzüge. Sie ist sauberer, handlicher, transparenter, repetetiv bis zum Overkill. Und viel billiger als harte Drogen. Die Firma Electronic Arts (EA) in Vancouver hat schon vor Jahren allen anderen Nintendisten den Rang im Bereich der Sportspiele abgelaufen und bemüht sich nun darum, den Vorsprung zu halten.
Das Konzept geht so: Man sichert sich für viel Geld einige Stars, macht Verträge mit Sportverbänden und Ligen und illustriert, wie nah man dran ist mit der Computeranimation in Sachen Bewegung an den Abläufen der wirklichen Sportwelt. Die NFL- und NBA-Fans hat man längst gewonnen. Nun sind die Fußballanhänger an der Reihe. Was aufgrund der Champions League mit ihrer Ansammlung an international respektierten Spielern zumindest nicht ganz ausgeschlossen ist. Der Markt ist größer als der für jede andere Sportart.
Bei American Arena gibt es niemanden, der PlayStation spielt. Mit anderen Worten: eine kritische Bewertung von FIFA 07 wird hier nicht veröffentlicht (Es sei denn, Leser schreiben Kommentare. Dazu ist jeder herzlich eingeladen). Nur ein Wort zu den Szenen, die man im Internet finden kann: Bevor ich mir das zu Hause auf dem Computer antue, gehe ich lieber auf den Sportplatz und schaue der Oberstufenmannschaft vom Hotchkiss-Internat zu.
Da ist wenigstens Luft im Ball.
Zur Einstimmung (oder zum Abgewöhnen): EA hat Videos lanciert, die zeigen sollen, mit wieviel Humor man sich darum kümmert, Bewegungsstudien von Stars wie Wayne Rooney (siehe oben) und Ronaldinho einzufangen.
Das folgende Video enthält den Nachschuss eines Elfmeterschützen, der den von der Latte abgeprallten Ball selbst direkt verwandelt. Das Tor wird gegeben. Virtuell ist eben alles möglich
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