Tiger Woods ist nicht der einzige im Golfbusiness, der zur Zeit eine Krise durchläuft. In Arizona häufen sich die Probleme von Golfplatz-Eigentümern und Betreibern, weil man erstens in den Boom-Zeiten zuviele Plätze gebaut hat und zweitens die Leute immer weniger Geld für diese Form der Freizeitbetätigung haben oder übrig machen wollen. Das ist gut für Amateurspieler, die plötzlich zu Discount-Preisen auf guten Anlagen abschlagen können oder in Clubs aufteen können, zu denen sie sonst keinen Zutritt gehabt hätten, weil man die Spielflächen den Mitgliedern exklusiv überlassen wollte.
Ein Teil des Spiels läuft zur Zeit so: Wer mit seiner Clubanlage nicht profitabel wirtschaftet, meldet wegen der Schuldenlast Konkurs an. Im Rahmen der Insolvenzverfahren schnappen andere Investoren zu. Zu den Plätzen, die zuletzt unter den Hammer kamen gehören auch einige, an die ich mich ganz gut erinnere (unter anderem, weil sie ziemlich anspruchsvoll sind): darunter das Wigwam Resort außerhalb von Phoenix.
Besonders dramatisch scheint die Entwicklung bei abgeschlossenen Wohnanlagen, die in den letzten zwanzig Jahren Golfplätze in die Mitte pflanzten, um so die Bauplätze oder die Villen ringsherum zu höheren Preisen verkaufen zu können. Viele von denen sind in Gefahr, nicht mehr unterhalten zu werden. Die Natur bekommt zurück, was man aus ihr herausgebastelt hat.
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4. Januar 2010
22. Januar 2007
NBA reagiert auf tödliche Gefahr: Nachtclubs für Spieler tabu
Ominöse Sicherheitskräfte, die in Diensten der NBA stehen, haben nach Informationen der New York Daily News eine Liste mit den Namen von Nachtclubs erarbeitet, die in Zukunft für die Spieler der Liga tabu sein werden. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf mehrere Schießereien der letzten Monate, in die Sportler verwickelt worden waren. So wurde in der Silversternacht der Football-Profi Darrent Williams in Denver erschossen. Spieler der Indiana Pacers waren im Herbst in Indianapolis in einen nächtlichen Zwischenfall außerhalb eines Strip-Clubs verwickelt, bei dem einer von ihnen seine Waffe einsetzte und nun mit einer Anklage konfrontiert ist. Die NBA leitet ihr Eingreifen, mit dem das Verhalten von Athleten beinflusst werden soll, aus dem Manteltarifvertrag mit der Spielergewerkschaft ab. Basketballer, die sich nicht den Anordnungen fügen, müssen mit Strafen rechnen (via Sports Law Blog).
Blick zurück: Der Stand der Ermittlungen rund um den Tod von Broncos-Verteidiger Darrent Williams
Blick zurück: Der Zwischenfall in Indianapolis und seine rechtlichen Folgen
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