Amerikanische Blogs haben das Thema Dara Torres aufgegriffen. Denn die Schwimmerin, die neulich in Peking drei Silbermedaillen gewonnen hat, hat durchblicken lassen, dass sie bei Olympia 2012 in London an den Start gehen will. Dann wäre sie 45. Niemand scheint aufgefallen zu sein, dass es bis dahin noch ein paar andere Großereignisse gibt. Und dass sie sich zur Zeit gemütlich auf die WM im kommenden Sommer in Rom einpaddelt. Mehr dazu und über ihren schwer kranken Trainer Michael Lohberg gab es heute in der Printausgabe der FAZ. Die Geschichte kann man auch online lesen. Sie kam zustande, nachdem ich vor ein paar Tagen in Miami die Gelegenheit hatte, mich mit dem aus Deutschland stammenden Coach zu unterhalten.
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19. Dezember 2008
Dara paddelt weiter
Amerikanische Blogs haben das Thema Dara Torres aufgegriffen. Denn die Schwimmerin, die neulich in Peking drei Silbermedaillen gewonnen hat, hat durchblicken lassen, dass sie bei Olympia 2012 in London an den Start gehen will. Dann wäre sie 45. Niemand scheint aufgefallen zu sein, dass es bis dahin noch ein paar andere Großereignisse gibt. Und dass sie sich zur Zeit gemütlich auf die WM im kommenden Sommer in Rom einpaddelt. Mehr dazu und über ihren schwer kranken Trainer Michael Lohberg gab es heute in der Printausgabe der FAZ. Die Geschichte kann man auch online lesen. Sie kam zustande, nachdem ich vor ein paar Tagen in Miami die Gelegenheit hatte, mich mit dem aus Deutschland stammenden Coach zu unterhalten.
6. August 2008
Eine Spur zum Becken
Wenn jemand noch nie etwas von Brian Yusem gehört hat, ist das ganz verständlich. Der "Gründer und geschäftsführende Direktor" einer Firma namens Delta Body Systems Program hat zwar nichts gegen PR. Aber ein guter Teil seiner Arbeit findet im Dunklen statt. Die alte Webseite, die im Rahmen der Selbstdarstellungsbemühungen davon spricht, dass er "zur Zeit" mit Schwimmern aus den Nationalmannschaften der USA, Griechenland, Brasilien, und Russland arbeitet, ist vermutlich überholt. Die Rolle, die er im Zusammenhang mit den Doping-Anstrengungen von NFL-Quarterback Tim Couch gespielt hat, noch immer nicht geklärt. Doch auf den Hintertreppen des Internets kann man ihm noch immer über den Weg laufen, wo er die wundersamen Qualitäten von Stoffen wie Laxogenin preist. Schwimmer sollen es angeblich dieser Tage zu Hauf nehmen, schreibt er. Und kein Test der WADA spült es als verbotene Substanz hoch.Warum interessiert uns der Mann? Er taucht heute in einem langen Bericht auf yahoo! News auf, in dem eine Verbindung von ihm zum Torres-Trainer Michael Lohberg beschrieben wird. Das soll alles weit in der Vergangenheit liegen und angeblich nur Protein-Produkte betroffen haben. Aber was soll man dazu sagen? Der Wirkmechanismus in diesen Shakes soll Aminosäure gewesen sein – das Zauberwort der Leistungsvermehrung der 41jährigen Freistil-Schwimmerin, die sich ganz überraschend für Peking qualifiziert hat. Lohberg sagt, er habe die Verbindung zu Yusem im Herbst 2003 gekappt: "Nicht weil ich einen Verdacht hatte, sondern einfach weil mir nicht gefiel, was sie getan haben, und ich dachte, es war nutzlos." Seitdem habe er Yusem und seine Kumpane nicht mehr gesehen.
Nun sollte man wissen, dass Yusem von seinem Stützpunkt in Boca Raton in Florida mit allem Möglichen gehandelt hat, auch wenn nicht ganz klar ist, ob er beim Besorgen der Stoffe gegen amerikanische Gesetze verstoßen hat oder einfach nur willige Ärzte fand, die ihm für die Substanzen Rezepte aushändigten. Klar ist, dass er Kontakt zu einer größten Doping-Apotheke der USA hatte, die vor einem Jahr in Orlando im Rahmen einer riesigen Fahndungsaktion hops genommen wurde. Die Geschichte (ebenfalls auf yahoo!) zeigt, dass im Imperium von Yusem Wachstumshormone und Testosteron eine Rolle spielen. Mit Wachstumshormonen hat der angesprochene Tim Couch nach eigenem Geständnis auch hantiert.
Seltsamerweise tauchen ausgerechnet Schwimmer auf der aktuellen Selbstdarstellungsseite mit Testimonials seines neuen Ladens Maxim Body System nicht auf. Aber dafür Figuren aus anderen Sportarten wie Football und Tennis. Bizarr ist übrigens das Zitat, das John Evert, dem Bruder von Chris Evert zugesprochen wird, der zusammen mit seiner Schwester in Boca Raton eine Tennis-Nachwuchsakademie betreibt, die talentierte Jugendliche auf Internatsbasis betreut: Er nennt den Stoff "eine wichtige Ingredienz für mich und all meine Athleten". Spricht er in dem Zusammenhang von den jungen Leuten in seiner Obhut?
Wie seriös das alles ist? Die sogenannten "Coaches", die Yusem einsetzt, alles ziemlich junge Frauen, wirken ebenfalls nicht vertrauenerweckend oder kompetent.
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5. August 2008
Der Turbo von Frau Torres: Aminosäuren aus Deutschland
Das 41 Jahre alte bio-chemische Meisterwerk, das in diesen Tagen unter dem Namen Dara Torres seine fünfte olympische Neuauflage erlebt, besteht unter anderem aus Aminosäuren aus Deutschland. "Weshalb ein deutsches Produkt?" wurde sie von der Reporterin Alice Park von TIME Magazine in einer Vorabgeschichte gefragt. "Der Typ, der es erfunden hat, ist ein enger Freund von meinem Trainer, der auch Deutscher ist." Nachdem sie mit ihm gesprochen und mehr darüber herausgefunden hatte, habe sie sich gesagt: "Warum nicht ein Produkt einnehmen, wo du die Person kennst und genau weißt, was in dem Produkt ist? Warum ein Risiko mit etwas anderem auf dem Markt eingehen, wenn du nicht weißt ob es kontaminiert ist oder nicht?" Der Name des Produkts wurde nicht genannt. Aber die nagenden Zweifel der Journalistin kamen zur Sprache: Warum muss sie so etwas denn überhaupt einnehmen? Dara Torres hatte eine Antwort, die einem Sportler dieser Tage locker von der Zunge rollt: "Es hilft mir in den Erholungsphasen. Und es ist nicht verboten. Warum also nicht?"
Für ein Mittel, dass solche Wunder vollbringt, sollte es einen Markt geben. Es gibt schließlich tausende von Hochleistungssportlern. Und der Erfinder dürfte ein Interesse daran haben, es in großen Mengen zu verkaufen. Wir werden also sicher irgendwann mehr davon zu lesen bekommen.
Wie der Trainer heißt, wissen wir übrigens: Michael Lohberg aus Bonn, der vor ein paar Jahren an die Westküste von Florida ausgewandert ist. Vor ein paar Tagen gab er bekannt, dass es um seine eigene Gesundheit nicht gut bestellt ist und er an den Spielen in Peking nicht teilnehmen wird. Ärzte diagnostizierten eine seltene Blutkrankheit namens Aplastische Anämie, worunter man laut Wikipedia eine Sonderform der Blutarmut versteht, die auf ein Knochenmarkversagen zurückgeht. Lohberg ist auch der Betreuer der deutschen Schwimmerin Anne Poleska und einer Reihe von Olympiateilnehmern aus anderen Ländern.
Die Krankheit ist lebensbedrohlich. Lohberg wird zur Zeit in Bethesda in Maryland von Spezialisten behandelt, wo die Suche nach einem geigneten Knochenmarkspender begonnen hat. Eine Spendenaktion ist ebenfalls angelaufen.
Blick zurück: Welche Antriebskraft schiebt Dara Torres wirklich an?
Für ein Mittel, dass solche Wunder vollbringt, sollte es einen Markt geben. Es gibt schließlich tausende von Hochleistungssportlern. Und der Erfinder dürfte ein Interesse daran haben, es in großen Mengen zu verkaufen. Wir werden also sicher irgendwann mehr davon zu lesen bekommen.
Wie der Trainer heißt, wissen wir übrigens: Michael Lohberg aus Bonn, der vor ein paar Jahren an die Westküste von Florida ausgewandert ist. Vor ein paar Tagen gab er bekannt, dass es um seine eigene Gesundheit nicht gut bestellt ist und er an den Spielen in Peking nicht teilnehmen wird. Ärzte diagnostizierten eine seltene Blutkrankheit namens Aplastische Anämie, worunter man laut Wikipedia eine Sonderform der Blutarmut versteht, die auf ein Knochenmarkversagen zurückgeht. Lohberg ist auch der Betreuer der deutschen Schwimmerin Anne Poleska und einer Reihe von Olympiateilnehmern aus anderen Ländern.
Die Krankheit ist lebensbedrohlich. Lohberg wird zur Zeit in Bethesda in Maryland von Spezialisten behandelt, wo die Suche nach einem geigneten Knochenmarkspender begonnen hat. Eine Spendenaktion ist ebenfalls angelaufen.
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14. Juli 2008
Der Klingelbeutel: Wir nennen sie eine Gal-ionsfigur
Der ehemalige Baunternehmer Dieter Esch, der in seiner weit zurückliegenden Vergangenheit mal wegen Betrugs in Tateinheit mit Konkursverschleppung im Gefängnis saß, probiert seit Jahren die New Yorker Model-Agentur Wilhemina in die erste Reihe zu bugsieren. Das ist mit den klassischen Gesichtern für das Mode- und Kosmetikgeschäft nie gelungen. Eine neue Initiative läuft nun über die Sportschiene. Nachdem man den berühmten und geschäftlich unerhört kregelen Golf-Trainer Deavid Leadbetter (Michelle Wie, Trevor Immelman und andere) von IMG loseisen konnte, angelte man sich ein paar weniger bekannte Gesichter auf der LPGA-Tour und nannte die Gruppe die Wilhelmina 7. "Wir haben diese Initiative entwickelt, um ein Loch im Markt für schöne und sportlich talentierte Golferinnen zu füllen", erklärte Esch in der offiziellen Presseerklärung. Zu den Auserwählten gehört auch die deutsche Spielerin Sandra Gal, die von Esch für die erste Kampagne in einen Bikini gesteckt wurde. Die anderen Bilder von ihr und restlichen sechsen gibt es hier.• Die Meldung, dass Präsidentschaftskandidat Barack Obama seine Wahlkampfkampagne auf den Sprint Cup ausdehnt, kam zu früh. Ein Sprecher dementierte die Geschichte in Sports Illustrated, die wir allzu eilig zitiert hatten.
• Es dauert immer eine Weile, bis die Persönlichkeitsmerkmale von erfolgreichen Sportlern durchschimmern. Die der 41jährigen Schwimmerin Dara Torres hat ihr Ex-Ehemann angedeutet und dabei eine hübsche Sottise verraten. Zwischen den beiden ist sozusagen viel Chlor im Wasser. Warum? Der Mann, dem die Scheidung zuzuschreiben ist und der Vater ihrer zweijährigen Tochter, war der Arzt, der Torres und ihrem Gatten vergeblich dabei geholfen hatte, schwanger zu werden. Nachtrag: Zu der Frage, was die Schwimmerin genommen haben könnte, um sich auf Olympianiveau zu trimmen, gibt es in diesem älteren Post einen hochinteressanten Kommentar von Laborant, der Argumente nennt, die für Wachstumshormone sprechen.
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9. Juli 2008
Schwimmen im Dunst
Die Fragezeichen um die Legitimität der Leistung von Dara Torres werden immer größer. In den Kommentaren zum Beitrag vom Montag stapeln sich die Hinweise, die alle den Verdacht erhärten, dass eine Frau mit 41 nicht schneller schwimmt als mit 21, wenn sie einfach immer nur fleißig trainiert und einen Stab von Masseuren beschäftigt. So ein Athletenkörper braucht mehr. Zum Beispiel illegale Substanzen. In den USA hat seit dem Ende der Trials in Omaha ein Eiertanz um die Frage begonnen: Dürfen und müssen wir als Journalisten jede ungewöhnliche Leistung anzweifeln? Brauchen wir nicht einen Rest an Naivität, um uns den Spaß am Sport zu erhalten? Und so was wird dann noch angereichert über dümmliche Beiträge wie den von Gwen Knapp im San Francisco Chronicle, wonach angeblich nur die Frauen im Sport stark in Verdacht geraten, Männer aber nur dann kritisch angegangen werden, wenn die Testresultate bereits vorliegen. Diesen Unsinn hat Steroid Nation auf hervorragende Weise ad absurdum geführt.
Was in diesem Zusammenhang zu erwähnen wäre, ist nicht nur die Tatsache, dass mit Amy van Dyken auch eine Schwimmerin als BALCO-Kundin enttarnt wurde (aber davon kam, weil sich die investigativen Journalisten auf andere Sportler konzentrierten). Es gibt da ein Zitat in der Washington Post aus dem Jahr 2004, dass einen aufhorchen lässt. Danach musste Dara Torres vor Sydney keinerlei Doping-Tests absolvieren, konnte sich also theoretisch ungestört ein schönes Fundament an Leistungsreserven einpfeifen, mit dem sie bei den Spielen stark genug war, um ein paar Medaillen einzufahren. Damals hat ihr eigener Trainer sich zwar über den Mangel an Tests beschwert, aber dass Trainer nicht allesamt sauber sind, wissen wir mittlerweile auch. Siehe der ehemalige Coach von Marion Jones und Justin Gatlin.
Der bislang größere Skandal ist allerdings, dass es keine Informationen über die Aussage von Amy van Dyken bei den BALCO-Ermittlungen gibt. Die kotzfreche Schwimmerin, die einst einer Gegnerin provokativ in die Bahn spuckte, um ihre Abneigung deutlich zu machen, war auch damals in San Francisco kein Freudenspender, als sie Journalisten vor dem Gerichtsgebäude, die sie nicht erkannten, ihren Namen nicht nennen wollte. So als habe sie etwas zu verheimlichen. Als dieser Name jetzt von Gary Hall im Rahmen seiner Tirade gegen Doping im Schwimmen genannt wurde, schoss sie giftig zurück: Vorwürfe, sie habe leistungssteigernde Mittel genommen, seien "verleumderisch, unerhört und entbehren jeder Grundlage". Nun würde man sich angesichts solcher Retourkutschen einen Zivilprozess wünschen, durch den die Öffentlichkeit endlich Akteneinsicht erhält. Vielleicht hat van Dyken ja den Mut, Hall zu verklagen.
Was in diesem Zusammenhang zu erwähnen wäre, ist nicht nur die Tatsache, dass mit Amy van Dyken auch eine Schwimmerin als BALCO-Kundin enttarnt wurde (aber davon kam, weil sich die investigativen Journalisten auf andere Sportler konzentrierten). Es gibt da ein Zitat in der Washington Post aus dem Jahr 2004, dass einen aufhorchen lässt. Danach musste Dara Torres vor Sydney keinerlei Doping-Tests absolvieren, konnte sich also theoretisch ungestört ein schönes Fundament an Leistungsreserven einpfeifen, mit dem sie bei den Spielen stark genug war, um ein paar Medaillen einzufahren. Damals hat ihr eigener Trainer sich zwar über den Mangel an Tests beschwert, aber dass Trainer nicht allesamt sauber sind, wissen wir mittlerweile auch. Siehe der ehemalige Coach von Marion Jones und Justin Gatlin.
Der bislang größere Skandal ist allerdings, dass es keine Informationen über die Aussage von Amy van Dyken bei den BALCO-Ermittlungen gibt. Die kotzfreche Schwimmerin, die einst einer Gegnerin provokativ in die Bahn spuckte, um ihre Abneigung deutlich zu machen, war auch damals in San Francisco kein Freudenspender, als sie Journalisten vor dem Gerichtsgebäude, die sie nicht erkannten, ihren Namen nicht nennen wollte. So als habe sie etwas zu verheimlichen. Als dieser Name jetzt von Gary Hall im Rahmen seiner Tirade gegen Doping im Schwimmen genannt wurde, schoss sie giftig zurück: Vorwürfe, sie habe leistungssteigernde Mittel genommen, seien "verleumderisch, unerhört und entbehren jeder Grundlage". Nun würde man sich angesichts solcher Retourkutschen einen Zivilprozess wünschen, durch den die Öffentlichkeit endlich Akteneinsicht erhält. Vielleicht hat van Dyken ja den Mut, Hall zu verklagen.
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7. Juli 2008
Mama Torres macht's
Letzte Woche haben in den USA die Qualifikationswettbewerbe im Schwimmen und in der Leichtathletik stattgefunden. Dazu sind von diesem Schreibtisch aus eine Vielzahl von Geschichten erschienen. In dieser für die FAZ geht es um die 41-jährige Dara Torres, die sich im Becken von Omaha über 50 und 100 Meter Freistil den Weg zu ihren fünften Olympischen Spielen bahnte. Einen Teilnehmer aus dieser Altersstufe im Schwimmen gab's noch nie. Zitat: "Solche Comeback-Versuche produzieren jedes Mal viel Aufsehen. Denn derartige Ambitionen wirken fast noch unwiderstehlicher als die eines Michael Phelps, der in Peking in mindestens acht Wettbewerben antreten und gewinnen will." Mehr Lesestoff: Der Streit um die schnellen neuen Speedo-Anzüge.
2. August 2007
Mit 40 hat man noch Träume
Sie ist fast dreimal so alt wie ihre Gegner und zwanzigmal so alt wie ihre Tochter, aber das alles rechnet sich trotzdem. Dara Torres wurde soeben mit 40 amerikanische Meisterin über 100 Meter Freistil. Das geht nicht ohne besonderen Aufwand: Zu ihrem Team gehören zwei Physiotherapeuten und zwei Masseure, ein Krafttrainer und ein Babysitter, ein Lauftrainer und ein Schwimmtrainer. Woher sie das Geld nimmt? Keine Ahnung. Ihre Ambitionen allerdings sind nachvollziehbar. Sie nahm 1984 in Los Angeles zum ersten Mal an Olympischen Spielen teil, hat neun Medaillen gewonnen und will sich für die Mannschaft qualifizieren, die 2008 nach Peking fährt. Das sollte nach dem Titelgewinn nicht leichter werden, aber dafür werden potenzielle Werbepartner hellhörig werden. Die Frau hat ein Lächeln wie aus der Zahnpastareklame.
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