Bei den Martial-Arts-Leuten gibt es eine Frau, die nicht nur durch Siege auffällt, sondern auch durch ihr Erscheinungsbild. Sie heißt Gina Carano und wirkt bei ihren Auftritten im Fernsehen wie eine schüchterne, zurückhaltende Person, die eher zufällig in den Kreis der blutrünstigen Schläger geraten ist und sich eigentlich dafür schämt. Diese Mischung aus Rehaugen und Rocky-Gemüt hat vor allem einen Aspekt dieses Kampfgetöses in den Vordergrund gerückt: das Wiegen, bei dem die Frauen normalerweise zwar nicht mehr an Kleidung ablegen als im Ring. Aber mehr und mehr Kerle hoffen, dass sie einen Auftritt wie diesen erleben: Gina Carano, die hinter mehreren Handtüchern ihre Unterwäsche auszieht, um auf der Waage die letzten Gramm herauszuschinden, weil sie andernfalls disqualifiziert werden könnte.
Das Wiegen vor ihrem jüngsten Kampf verlief dagegen eher normal. Nicht jedoch der Kampf gestern gegen die Gegnerin mit dem Fightnamen Cyborg. Carano verlor.
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16. August 2009
22. März 2009
Der Klingelbeutel: Väter und Söhne
• Entweder hat die Firma kein Vertrauen in ihren Werbepartner oder sie hat zuviel Geld: Golfausrüster TaylorMade will allen Amateuren, die in den nächsten Tagen in den USA einen neuen Driver ihrer Marke kaufen, den Kaufpreis erstatten, falls Sergio Garcia das Masters in Augusta gewinnt. Die Maßnahme sorgt immerhin für ein Aufsehen. Also hat sie wenigstens einen Zweck erfüllt.
• Wenn Pelé etwas sagt, hören immer noch viele Leute zu. Auch wenn es nicht um Fußball geht, sondern um Drogen wie Kokain. Er hat die Namen Ronaldo und Robinho ins Gespräch gebracht. Sei eigener Sohn besitzt ähnliche Probleme (via The Big Lead).
• Der zweite Jordan-Sohn spielt auch Basketball. Und Vater Michael schaut lieber ihm zu, anstatt sich um dein Team in der NBA zu kümmern. Tränen lügen eben nicht.
• Mixed Martial Arts (oft auch Ultimate Fighting genannt) weiß, was die Leute sehen wollen: Blut und Blumenkohlohren und Männer mit ganz kurzen Extremitäten.
• Wenn Pelé etwas sagt, hören immer noch viele Leute zu. Auch wenn es nicht um Fußball geht, sondern um Drogen wie Kokain. Er hat die Namen Ronaldo und Robinho ins Gespräch gebracht. Sei eigener Sohn besitzt ähnliche Probleme (via The Big Lead).
• Der zweite Jordan-Sohn spielt auch Basketball. Und Vater Michael schaut lieber ihm zu, anstatt sich um dein Team in der NBA zu kümmern. Tränen lügen eben nicht.
• Mixed Martial Arts (oft auch Ultimate Fighting genannt) weiß, was die Leute sehen wollen: Blut und Blumenkohlohren und Männer mit ganz kurzen Extremitäten.
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4. Oktober 2008
Wenn's auf jedes Gramm ankommt
Was macht eine Frau, die beim Wiegen vor einem Kampf der Blutsportart Mixed Martial Arts ein paar hundert Gramm zuviel mitgebracht hat und mit einer Disqualifikation rechnen muss? Sie entledigt sich komplett ihrer Kleidung und stellt sich noch mal auf die Waage (im Video ab 2:20 Minuten). Mehr Informationen hat der Houston Chronicle Brawl-Blog.
1. Juni 2008
Prime Time für Knochenbrecher Kimbo
Mixed Martial Arts ist am Samstag in den USA aus der intimen Welt der Insider ausgebrochen, die bislang bereits für ganz beachtliche Pay-per-View-Erfolge gesorgt hatten. Ein Promoter konnte den Networksender CBS davon überzeugen, dass die Zeit reif ist für Nahaufnahmen von gebrochenen Nasen, dick geschwollenen blutigen Augenbrauen und den O-Ton von zwei animierten Kommentatoren, die das ganz normal finden und sich freuen, wenn jemand die Schulter ausgekugelt wird.
Es war dabei völlig egal, dass es sich bei dem Live-Auftritt der unerbittlichen Schläger und Schlägerinnen nicht um die bekannteste Truppe handelte, die unter dem Namen Ultimate Fighting arbeitet, sondern um die Typen von EliteXC. Denn die Machart ist die gleiche: Genauso gefährlich für die Gesundheit der Beteiligten und genauso abstoßend. Wir haben noch keine Einschaltquoten für die Prime-Time-Übertragung aus Newark/New Jersey. Aber wenn man nach dem Echo der Printmedien geht, wo namhafte Schreiber aus dem Box-Milieu wie Joe Fernandez angefangen haben, sich mit dem Phänomen zu beschäftigen, dürfte da eine ordentliche Summe an Zuschauern neugierig geworden sein. Gegen die unmittelbare Konkurrenz von Spiel 4 des Stanley-Cup-Finals zwischen den Pittsburgh Penguins und den Detroit Red Wings (Ergebnis: 1:2) auf NBC.
Über den Star der Veranstaltung, ein Mann mit dem Kampfnamen Kimbo Slice, war vorher hinreichend geschrieben worden. Da war es nur selbstverständlich, dass auch hinterher berichtet wurde. Ich habe zwischendurch abgeschaltet. Gleich nachdem es so aussah, als könnte Slice seinem Gegner den Hals derart massiv verdrehen, dass ihm die Wirbelsäule auseinanderfliegt. Ich hatte noch nicht verdaut, was ich bei den beiden Kämpfen davor gesehen hatte.
Es war dabei völlig egal, dass es sich bei dem Live-Auftritt der unerbittlichen Schläger und Schlägerinnen nicht um die bekannteste Truppe handelte, die unter dem Namen Ultimate Fighting arbeitet, sondern um die Typen von EliteXC. Denn die Machart ist die gleiche: Genauso gefährlich für die Gesundheit der Beteiligten und genauso abstoßend. Wir haben noch keine Einschaltquoten für die Prime-Time-Übertragung aus Newark/New Jersey. Aber wenn man nach dem Echo der Printmedien geht, wo namhafte Schreiber aus dem Box-Milieu wie Joe Fernandez angefangen haben, sich mit dem Phänomen zu beschäftigen, dürfte da eine ordentliche Summe an Zuschauern neugierig geworden sein. Gegen die unmittelbare Konkurrenz von Spiel 4 des Stanley-Cup-Finals zwischen den Pittsburgh Penguins und den Detroit Red Wings (Ergebnis: 1:2) auf NBC.
Über den Star der Veranstaltung, ein Mann mit dem Kampfnamen Kimbo Slice, war vorher hinreichend geschrieben worden. Da war es nur selbstverständlich, dass auch hinterher berichtet wurde. Ich habe zwischendurch abgeschaltet. Gleich nachdem es so aussah, als könnte Slice seinem Gegner den Hals derart massiv verdrehen, dass ihm die Wirbelsäule auseinanderfliegt. Ich hatte noch nicht verdaut, was ich bei den beiden Kämpfen davor gesehen hatte.
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