• Es handelt sich nicht um eine Enthüllungsgeschichte der ersten Kategorie. Aber um einen sehr illustrativen Einblick in das Hirn von Menschen, die professionell auf den Ausgang von Tennisspielen wetten und darüber nachdenken, Spieler zum Manipulieren zu bewegen. Hauptfigur: ein Russe, der sich aufs Frauentennis spezialisiert hat (via the Big Lead).
• Michael Phelps war wegen der Marihuana-Posse ein paar Monate offiziell gesperrt. Jetzt ist er wieder da. Er sieht fit aus, sagen die Experten.
• Dreh dich nicht um, denn der Plumpsack geht rum: Nike streicht massiv Stellen. adidas nicht.
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15. Mai 2009
19. Dezember 2008
Dara paddelt weiter
3. Dezember 2008
Phelps: Pur und als Simpel
Die Mutter ist Rektorin an einer Mittelschule, aber hat inzwischen ihren eigenen Werbevertrag. So weit reicht die Magie des Namens Phelps. Der Erfolg der Marke wird in diesen Wochen durch die Entscheidung von Sports Illustrated noch aufgewertet, ihn zum Sportler des Jahres auszurufen. Das Geschäft brummt. Auch wenn sein Einsatz für das Proteinprodukt PureSports bei manchen Kopfschütteln ausgelöst hat. Die Geschichte heute im Wall Street Journal hat man hier aufgegriffen. Mehr über seine Verhältnis zum Glückspiel und zu einem bestimmten Typ von Frau liest man hier. Die neueste Flamme arbeitet als Barkellnerin in einem Casino und trägt sehr viele Tätowierungen spazieren.
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23. August 2008
Phelps und Hitler damals in München...
Für manche Leute passt einfach zu jeder Geschichte ein Hinweis auf Adolf Hitler:
Hier mehr Hintergrund-Informationen.
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22. August 2008
Hormonelle Reaktionen
Heute mal ein Eintrag mit ganz vielen neuen englischen Euphemismen:
Es war viel Arbeit, die acht Goldmedaillen zu gewinnen. Aber nun wissen wir, weshalb es sich gelohnt hat: Michael Phelps und seine Hormone finden wieder in die richtige Balance zurück. Die ersten Impulse sind schon da: Er spielt tonsil hockey, wie die New York Post das nennt, oder auch face-sucking frolics. Die Partnerin gilt ebenfalls als Sonderfall der Schwimmzucht. Es handelt sich um die dreifache Goldmedaillengewinnerin Stephanie Rice – "the Brisbane glamazon", wie die 20jährige in ihrem Heimatland getauft wurde. Die Australierin hat offensichtlich ein Herz für Wasserratten. Man denke an ihre Beziehung zu Landsmann Eamon Sullivan, die vor ein paar Wochen in die Brüche ging. Phelps Vorgehensweise wirkt nicht schlecht. Neulich hatte die Amerikanerin Amanda Beard, die öfter mal ohne Klamotten vorm Fotoapparat steht, die Spekulationen über ein Verhältnis zu Phelps mit den Worten bestritten: "Eww, that's nasty." Hier die Liste der Adjektive, die man für nasty einsetzen kann:
ekelerregend, ekelhaft, ekelig, fies, garstig, gemein, hässlich, scheußlich, schlimm, unangenehm, widerlich, übel. Mit anderen Worten: wirklich nicht nett, dieses Dementi.
Nachtrag: Eine sehr viel tiefer gehende Betrachtung hat der ehemalige Olympionike Matthew Syed abgeliefert. Der Tischtennisspieler aus Großbritannien war zweimal dabei, Barcelons und Sydney und beschreibt und erklärt das enorme Ausmaß der sexuellen Aktivität im Olympischen Dorf. Er ist heute Journalist und betrachtet die Verhältnisse nicht nur mit gesundem Abstand (er kommt mit seiner Akkreditierung ja gar nicht ins Dorf), sondern auch mit hinreichend Humor. Er habe damals in Barcelona mehr Sex gehabt als in seinem ganzen Leben davor. Eine seiner Spekulationen über die Gründe für den exzessiv ausgelebten Sextrieb der Sportler geht übrigens in Richtung Testosteron-Doping.
Blick zurück: Gesteigerte Kondom-Zuteilung bei Olympia
Es war viel Arbeit, die acht Goldmedaillen zu gewinnen. Aber nun wissen wir, weshalb es sich gelohnt hat: Michael Phelps und seine Hormone finden wieder in die richtige Balance zurück. Die ersten Impulse sind schon da: Er spielt tonsil hockey, wie die New York Post das nennt, oder auch face-sucking frolics. Die Partnerin gilt ebenfalls als Sonderfall der Schwimmzucht. Es handelt sich um die dreifache Goldmedaillengewinnerin Stephanie Rice – "the Brisbane glamazon", wie die 20jährige in ihrem Heimatland getauft wurde. Die Australierin hat offensichtlich ein Herz für Wasserratten. Man denke an ihre Beziehung zu Landsmann Eamon Sullivan, die vor ein paar Wochen in die Brüche ging. Phelps Vorgehensweise wirkt nicht schlecht. Neulich hatte die Amerikanerin Amanda Beard, die öfter mal ohne Klamotten vorm Fotoapparat steht, die Spekulationen über ein Verhältnis zu Phelps mit den Worten bestritten: "Eww, that's nasty." Hier die Liste der Adjektive, die man für nasty einsetzen kann:
ekelerregend, ekelhaft, ekelig, fies, garstig, gemein, hässlich, scheußlich, schlimm, unangenehm, widerlich, übel. Mit anderen Worten: wirklich nicht nett, dieses Dementi.
Nachtrag: Eine sehr viel tiefer gehende Betrachtung hat der ehemalige Olympionike Matthew Syed abgeliefert. Der Tischtennisspieler aus Großbritannien war zweimal dabei, Barcelons und Sydney und beschreibt und erklärt das enorme Ausmaß der sexuellen Aktivität im Olympischen Dorf. Er ist heute Journalist und betrachtet die Verhältnisse nicht nur mit gesundem Abstand (er kommt mit seiner Akkreditierung ja gar nicht ins Dorf), sondern auch mit hinreichend Humor. Er habe damals in Barcelona mehr Sex gehabt als in seinem ganzen Leben davor. Eine seiner Spekulationen über die Gründe für den exzessiv ausgelebten Sextrieb der Sportler geht übrigens in Richtung Testosteron-Doping.
Blick zurück: Gesteigerte Kondom-Zuteilung bei Olympia
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12. August 2008
Der Klingelbeutel: Was man alles sieht, wenn man anders hinschaut
• Es kommt wahrscheinlich immer darauf an, welche Brille man gerade aufhat: So sah eine angesehene Publikation in Israel das Staffelrennen über die 4mal100 Meter Freistil: "Zwei Juden und ein Schwarzer helfen Phelps, sich seinen olympischen Traum zu erfüllen." (via Sports Point, wo man titelte: "Eine Olympia-Schlagzeile, die selbst Blogger nicht nehmen würden").
• Wenn Kommentatoren im amerikanischen Fernsehen olympischen Sport hochjubeln müssen, gehen ihnen nicht gleich die Worte aus. Sie benutzen manche einfach nur etwas öfter. Slate hat die Liste und den Sap-o-Meter, um den Schmus einzuordnen. Die schlimmste Zeile bislang: Behind the smiles, they'll never be able to explain the sacrifices made, or adversities overcome." (Kursiv herausgehoben: drei Wörter von der schlimmen Liste in einem Satz)
via Deadspin
• Kaum zu glauben, aber blinde Athleten zelebrieren ihre Siege genauso wie Sportler mit voll funktionsfähigem Augenlicht. Und noch weniger zu glauben: dass es Wissenschaftler gibt, die solche Dinge untersuchen. Wobei: Schiedsrichter, die keine Tomaten auf den Augen haben, sich durchaus anders verhalten. Sie haben eine Tendenz, den Sportlern in roten Trikots zur Seite zu stehen. Diese Studie aus dem Jahr 2005 wurde übrigens in Münster verfertigt. Damals wurden Informationen von den Spielen in Athen aus den Kampfsportarten ausgewertet. Gut. Das wäre ein Anfang. Aber wie wäre es mal mit einer Untersuchung des Farbeinflusses beim Fußballspiel? (via SportsbyBrooks)
• Wenn Kommentatoren im amerikanischen Fernsehen olympischen Sport hochjubeln müssen, gehen ihnen nicht gleich die Worte aus. Sie benutzen manche einfach nur etwas öfter. Slate hat die Liste und den Sap-o-Meter, um den Schmus einzuordnen. Die schlimmste Zeile bislang: Behind the smiles, they'll never be able to explain the sacrifices made, or adversities overcome." (Kursiv herausgehoben: drei Wörter von der schlimmen Liste in einem Satz)
via Deadspin
• Kaum zu glauben, aber blinde Athleten zelebrieren ihre Siege genauso wie Sportler mit voll funktionsfähigem Augenlicht. Und noch weniger zu glauben: dass es Wissenschaftler gibt, die solche Dinge untersuchen. Wobei: Schiedsrichter, die keine Tomaten auf den Augen haben, sich durchaus anders verhalten. Sie haben eine Tendenz, den Sportlern in roten Trikots zur Seite zu stehen. Diese Studie aus dem Jahr 2005 wurde übrigens in Münster verfertigt. Damals wurden Informationen von den Spielen in Athen aus den Kampfsportarten ausgewertet. Gut. Das wäre ein Anfang. Aber wie wäre es mal mit einer Untersuchung des Farbeinflusses beim Fußballspiel? (via SportsbyBrooks)
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11. August 2008
Cullen wer?
Die 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel der Amerikaner, die heute mit ein paar Hundertstel Vorsprung die etwas zu vorlauten Franzosen absaufen ließ, besteht – wie der Wettbewerb schon sagt – aus vier Leuten. Wird allerdings gerne vergessen. Phelps und seine Goldmedaillen-Ambitionen: Das interessiert die Leute. Schlussschwimmer Jason Lezak und sein unglaubliches Finish: Darüber schreiben jetzt alle. Aber was ist eigentlich mit Cullen Jones, der sich mannschaftsintern im Vorlauf für das Finale qualifizierte? Will eigentlich niemand etwas über den ersten schwarzen US-Weltrekordler im Schwimmen wissen? Falls doch – hier wäre der passende Fernsehbeitrag:
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10. August 2008
Der Klingelbeutel: Wasser. Marsch
• Hillary Clinton hat mal ein Buch geschrieben, das von der These zehrte, dass man ein Dorf braucht, um ein Kind aufzuziehen. Jetzt erscheint ein Buch über die Aufzucht von erfolgreichen Sportlern. Und siehe da: Es sieht ganz so aus, als ob ein ganzes Dorf bei der Arbeit nur stören wurde. Man braucht vor allem Eltern und Trainer. Und im Fall von Michael Phelps noch jede Menge Chlor.
• NBC hat bei der zeitversetzten Übertragung der Eröffnungsfeier in Peking mehr als 30 Millionen Zuschauer bei der Stange gehalten, mehr als in Sydney und Athen. Die Werbekunden sind happy.
• Journalisten aus anderen Ländern sehen die Spiele durch eine besonders schöne Brille: Sie begeistern sich an den Darbietungen ihrer Landsleute in der Arena. Das gilt für die Chinesen beim Turnen. Und für die Briten beim Schwimmen und die Spanier beim Radrennen. Die letzte Beobachtung stammt von Jens Weinreich, der seit Tagen in Peking über viele Kanäle das Geschehen beschreibt: in den Zeitungen das Nachrichtliche, in seinem Blog die Erlebniswelt des reisenden Journalisten im fremden Land. Der Blog ist bester Lesestoff für alle, die nicht glauben wollen, dass sie im Fernsehen ein ausreichend informatives Bild der Spiele geboten bekommen. Und sicher auch für Verlagsmanager, die wissen wollen, wie die Zukunft des Journalismus im Internet aussehen wird.
• Argentinien gegen Australien im Fußball hatte hohen Unterhaltungswert. Vor allem so lange wie Riquelme, Messi und Co. das Tor down under nicht fanden (Stichwort Schadenfreude, Daumendrücken für den Außenseiter etc.). Das entscheidende 1:0 von Ezequial Lavezzi kurz vor Schluss war allerdings ein Genuss – eine spontan ersonnene flinke Kombination vor und im Strafraum mit einem Querpass, einem zarten langen Lupfer von einer Flanke und einem donnernden Flachschuss aus zwölf Metern. Die Amerikaner hatten das Match live im Fernsehen auf einem der drei Kanäle, die heute zeitweise parallell eingespannt wurden. Die Sache mit Messi und seinem Arbeitgeber Barcelona wird übrigens noch ein kleines Nachbeben haben. Der Reuters-Blog weiß mehr.
• NBC hat bei der zeitversetzten Übertragung der Eröffnungsfeier in Peking mehr als 30 Millionen Zuschauer bei der Stange gehalten, mehr als in Sydney und Athen. Die Werbekunden sind happy.
• Journalisten aus anderen Ländern sehen die Spiele durch eine besonders schöne Brille: Sie begeistern sich an den Darbietungen ihrer Landsleute in der Arena. Das gilt für die Chinesen beim Turnen. Und für die Briten beim Schwimmen und die Spanier beim Radrennen. Die letzte Beobachtung stammt von Jens Weinreich, der seit Tagen in Peking über viele Kanäle das Geschehen beschreibt: in den Zeitungen das Nachrichtliche, in seinem Blog die Erlebniswelt des reisenden Journalisten im fremden Land. Der Blog ist bester Lesestoff für alle, die nicht glauben wollen, dass sie im Fernsehen ein ausreichend informatives Bild der Spiele geboten bekommen. Und sicher auch für Verlagsmanager, die wissen wollen, wie die Zukunft des Journalismus im Internet aussehen wird.
• Argentinien gegen Australien im Fußball hatte hohen Unterhaltungswert. Vor allem so lange wie Riquelme, Messi und Co. das Tor down under nicht fanden (Stichwort Schadenfreude, Daumendrücken für den Außenseiter etc.). Das entscheidende 1:0 von Ezequial Lavezzi kurz vor Schluss war allerdings ein Genuss – eine spontan ersonnene flinke Kombination vor und im Strafraum mit einem Querpass, einem zarten langen Lupfer von einer Flanke und einem donnernden Flachschuss aus zwölf Metern. Die Amerikaner hatten das Match live im Fernsehen auf einem der drei Kanäle, die heute zeitweise parallell eingespannt wurden. Die Sache mit Messi und seinem Arbeitgeber Barcelona wird übrigens noch ein kleines Nachbeben haben. Der Reuters-Blog weiß mehr.
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6. August 2008
Eine Spur zum Becken
Warum interessiert uns der Mann? Er taucht heute in einem langen Bericht auf yahoo! News auf, in dem eine Verbindung von ihm zum Torres-Trainer Michael Lohberg beschrieben wird. Das soll alles weit in der Vergangenheit liegen und angeblich nur Protein-Produkte betroffen haben. Aber was soll man dazu sagen? Der Wirkmechanismus in diesen Shakes soll Aminosäure gewesen sein – das Zauberwort der Leistungsvermehrung der 41jährigen Freistil-Schwimmerin, die sich ganz überraschend für Peking qualifiziert hat. Lohberg sagt, er habe die Verbindung zu Yusem im Herbst 2003 gekappt: "Nicht weil ich einen Verdacht hatte, sondern einfach weil mir nicht gefiel, was sie getan haben, und ich dachte, es war nutzlos." Seitdem habe er Yusem und seine Kumpane nicht mehr gesehen.
Nun sollte man wissen, dass Yusem von seinem Stützpunkt in Boca Raton in Florida mit allem Möglichen gehandelt hat, auch wenn nicht ganz klar ist, ob er beim Besorgen der Stoffe gegen amerikanische Gesetze verstoßen hat oder einfach nur willige Ärzte fand, die ihm für die Substanzen Rezepte aushändigten. Klar ist, dass er Kontakt zu einer größten Doping-Apotheke der USA hatte, die vor einem Jahr in Orlando im Rahmen einer riesigen Fahndungsaktion hops genommen wurde. Die Geschichte (ebenfalls auf yahoo!) zeigt, dass im Imperium von Yusem Wachstumshormone und Testosteron eine Rolle spielen. Mit Wachstumshormonen hat der angesprochene Tim Couch nach eigenem Geständnis auch hantiert.
Seltsamerweise tauchen ausgerechnet Schwimmer auf der aktuellen Selbstdarstellungsseite mit Testimonials seines neuen Ladens Maxim Body System nicht auf. Aber dafür Figuren aus anderen Sportarten wie Football und Tennis. Bizarr ist übrigens das Zitat, das John Evert, dem Bruder von Chris Evert zugesprochen wird, der zusammen mit seiner Schwester in Boca Raton eine Tennis-Nachwuchsakademie betreibt, die talentierte Jugendliche auf Internatsbasis betreut: Er nennt den Stoff "eine wichtige Ingredienz für mich und all meine Athleten". Spricht er in dem Zusammenhang von den jungen Leuten in seiner Obhut?
Wie seriös das alles ist? Die sogenannten "Coaches", die Yusem einsetzt, alles ziemlich junge Frauen, wirken ebenfalls nicht vertrauenerweckend oder kompetent.
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5. August 2008
Der Turbo von Frau Torres: Aminosäuren aus Deutschland
Das 41 Jahre alte bio-chemische Meisterwerk, das in diesen Tagen unter dem Namen Dara Torres seine fünfte olympische Neuauflage erlebt, besteht unter anderem aus Aminosäuren aus Deutschland. "Weshalb ein deutsches Produkt?" wurde sie von der Reporterin Alice Park von TIME Magazine in einer Vorabgeschichte gefragt. "Der Typ, der es erfunden hat, ist ein enger Freund von meinem Trainer, der auch Deutscher ist." Nachdem sie mit ihm gesprochen und mehr darüber herausgefunden hatte, habe sie sich gesagt: "Warum nicht ein Produkt einnehmen, wo du die Person kennst und genau weißt, was in dem Produkt ist? Warum ein Risiko mit etwas anderem auf dem Markt eingehen, wenn du nicht weißt ob es kontaminiert ist oder nicht?" Der Name des Produkts wurde nicht genannt. Aber die nagenden Zweifel der Journalistin kamen zur Sprache: Warum muss sie so etwas denn überhaupt einnehmen? Dara Torres hatte eine Antwort, die einem Sportler dieser Tage locker von der Zunge rollt: "Es hilft mir in den Erholungsphasen. Und es ist nicht verboten. Warum also nicht?"
Für ein Mittel, dass solche Wunder vollbringt, sollte es einen Markt geben. Es gibt schließlich tausende von Hochleistungssportlern. Und der Erfinder dürfte ein Interesse daran haben, es in großen Mengen zu verkaufen. Wir werden also sicher irgendwann mehr davon zu lesen bekommen.
Wie der Trainer heißt, wissen wir übrigens: Michael Lohberg aus Bonn, der vor ein paar Jahren an die Westküste von Florida ausgewandert ist. Vor ein paar Tagen gab er bekannt, dass es um seine eigene Gesundheit nicht gut bestellt ist und er an den Spielen in Peking nicht teilnehmen wird. Ärzte diagnostizierten eine seltene Blutkrankheit namens Aplastische Anämie, worunter man laut Wikipedia eine Sonderform der Blutarmut versteht, die auf ein Knochenmarkversagen zurückgeht. Lohberg ist auch der Betreuer der deutschen Schwimmerin Anne Poleska und einer Reihe von Olympiateilnehmern aus anderen Ländern.
Die Krankheit ist lebensbedrohlich. Lohberg wird zur Zeit in Bethesda in Maryland von Spezialisten behandelt, wo die Suche nach einem geigneten Knochenmarkspender begonnen hat. Eine Spendenaktion ist ebenfalls angelaufen.
Blick zurück: Welche Antriebskraft schiebt Dara Torres wirklich an?
Für ein Mittel, dass solche Wunder vollbringt, sollte es einen Markt geben. Es gibt schließlich tausende von Hochleistungssportlern. Und der Erfinder dürfte ein Interesse daran haben, es in großen Mengen zu verkaufen. Wir werden also sicher irgendwann mehr davon zu lesen bekommen.
Wie der Trainer heißt, wissen wir übrigens: Michael Lohberg aus Bonn, der vor ein paar Jahren an die Westküste von Florida ausgewandert ist. Vor ein paar Tagen gab er bekannt, dass es um seine eigene Gesundheit nicht gut bestellt ist und er an den Spielen in Peking nicht teilnehmen wird. Ärzte diagnostizierten eine seltene Blutkrankheit namens Aplastische Anämie, worunter man laut Wikipedia eine Sonderform der Blutarmut versteht, die auf ein Knochenmarkversagen zurückgeht. Lohberg ist auch der Betreuer der deutschen Schwimmerin Anne Poleska und einer Reihe von Olympiateilnehmern aus anderen Ländern.
Die Krankheit ist lebensbedrohlich. Lohberg wird zur Zeit in Bethesda in Maryland von Spezialisten behandelt, wo die Suche nach einem geigneten Knochenmarkspender begonnen hat. Eine Spendenaktion ist ebenfalls angelaufen.
Blick zurück: Welche Antriebskraft schiebt Dara Torres wirklich an?
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24. Juli 2008
Ein Schimmer im dunklen Strom
Die Dopingnachrichten um die amerikanische Brustschwimmerin Jessica Hardy haben einen interessanten Sachverhalt ans Tageslicht gebracht, der noch einmal bestätigt, dass den Aufsichtsgremien des Sports in den USA gar nicht an einer Aufklärung des Leistungsbetrugs gelegen ist. Die Regeln besagen, dass der Name eines Athleten erst dann öffentlich bekannt gegeben werden darf, wenn eine Anhörung mit ihm/ihr stattgefunden hat und die zuständige Sportgerichtsbarkeit einen Verstoß festgestellt hat. So wurde auch diesmal die Information über die positiven Laborwerte von Hardy nur über anonyme Quellen bekannt. Und wieder regen sich Leute auf, dass damit ein Sportler in Verdacht gerät, der ja – theoretisch – aus Versehen Hustensyrup eingenommen haben könnte, also nur ein leichter Fall von Doping sei.
Es wird also nicht ex ipso facto argumentiert (da war eine verbotene Substanz im Urin oder Blut, der Sportler ist für seinen Körper verantwortlich, ein anderer Teilnehmer der Olympia-Qualifikation hat mithin einen Anspruch auf den Startplatz in Peking), sondern auf der Basis der alten ausgeleierten Unschuldsvermutung. Noch besser: Offiziell darf das Testresultat erst dann bekannt gemacht werden, wenn der Sportler de jure als Doping-Täter gesperrt wird.
Die Kuriosität an dieser Behandlung von Dopingtätern ist vor allem der Kontrast zum Rechtsalltag in den Vereinigten Staaten. Da werden ständig Informationen über Verdächtige mit Polizei-Foto und Namen publiziert und nicht nur zu Fahndungszwecken. Die Polizei inszeniert gerne Überstellungen von Beschuldigten ins Gericht auf eine Weise, dass die mit Handschellen an einer Galerie von Fotografen und Fernsehkameraleuten vorbeilaufen müssen (der sogenannte perp walk – perp ist kurz für perpetrator, auf Deutsch "Täter"). In den Gerichtssälen der meisten Staaten laufen Fernsehkameras, die es ermöglichen, Prozesse live oder in Auszügen zu übertragen. In jedem dieser Verfahrensabschnitte geht es um einen Menschen, der nicht verurteilt ist und eventuell sogar freigesprochen wird. Die Debatte über dieses Kulturphänomen hat man in den USA schon vor langer Zeit beendet. Die Öffentlichkeit hat das Recht, informiert zu sein, und zwar über fast alles, was die Behörden und die Justiz tun.
Da wäre es doch nur logisch, auch des Dopings verdächtigte Sportler ganz offiziell namhaft zu machen und die Bekanntmachungen mit dem dicken Stempel "verdächtig", "beschuldigt", "nicht verurteilt" zu versehen. Aber nein, dazu ist man nicht in der Lage. Weshalb? Weil man im Zweifel noch immer am liebsten dem Athleten und seinen Unschuldsbeteuerungen und Theorien über die zufällige, ungewollte, unerklärliche Einnahme von Substanzen glaubt und nicht den Tests. Fast die gesamte Sprinterelite in den USA war gedopt und hatte Lieferanten für den Stoff. Die Baseballspieler haben sich wie blöd gemästet. Und einige haben sogar eigene Bluttests organsiert, um herauszufinden, wo die Werte liegen und wie man dosieren sollte. Das soll alles vorbei sein? Nur weil ein paar Lügner erwischt wurden?
Man kann über die Indiskretion nur froh sein, denn Hardy, die mit Clenbuterol erwischt wurde, hatte drei Startplätze für Peking. Nun sind die Verbandsfunktionäre gezwungen, sich noch vor den Spielen zu überlegen, wie sie die besetzen wollen. Die sollten sich aber auch schon mal mit anderen Namenslisten vertraut machen. Wenn das der einzige Doping Fall im US-Schwimmgeschäft in diesem Jahr war, wäre das ein Wunder.
Es wird also nicht ex ipso facto argumentiert (da war eine verbotene Substanz im Urin oder Blut, der Sportler ist für seinen Körper verantwortlich, ein anderer Teilnehmer der Olympia-Qualifikation hat mithin einen Anspruch auf den Startplatz in Peking), sondern auf der Basis der alten ausgeleierten Unschuldsvermutung. Noch besser: Offiziell darf das Testresultat erst dann bekannt gemacht werden, wenn der Sportler de jure als Doping-Täter gesperrt wird.
Die Kuriosität an dieser Behandlung von Dopingtätern ist vor allem der Kontrast zum Rechtsalltag in den Vereinigten Staaten. Da werden ständig Informationen über Verdächtige mit Polizei-Foto und Namen publiziert und nicht nur zu Fahndungszwecken. Die Polizei inszeniert gerne Überstellungen von Beschuldigten ins Gericht auf eine Weise, dass die mit Handschellen an einer Galerie von Fotografen und Fernsehkameraleuten vorbeilaufen müssen (der sogenannte perp walk – perp ist kurz für perpetrator, auf Deutsch "Täter"). In den Gerichtssälen der meisten Staaten laufen Fernsehkameras, die es ermöglichen, Prozesse live oder in Auszügen zu übertragen. In jedem dieser Verfahrensabschnitte geht es um einen Menschen, der nicht verurteilt ist und eventuell sogar freigesprochen wird. Die Debatte über dieses Kulturphänomen hat man in den USA schon vor langer Zeit beendet. Die Öffentlichkeit hat das Recht, informiert zu sein, und zwar über fast alles, was die Behörden und die Justiz tun.
Da wäre es doch nur logisch, auch des Dopings verdächtigte Sportler ganz offiziell namhaft zu machen und die Bekanntmachungen mit dem dicken Stempel "verdächtig", "beschuldigt", "nicht verurteilt" zu versehen. Aber nein, dazu ist man nicht in der Lage. Weshalb? Weil man im Zweifel noch immer am liebsten dem Athleten und seinen Unschuldsbeteuerungen und Theorien über die zufällige, ungewollte, unerklärliche Einnahme von Substanzen glaubt und nicht den Tests. Fast die gesamte Sprinterelite in den USA war gedopt und hatte Lieferanten für den Stoff. Die Baseballspieler haben sich wie blöd gemästet. Und einige haben sogar eigene Bluttests organsiert, um herauszufinden, wo die Werte liegen und wie man dosieren sollte. Das soll alles vorbei sein? Nur weil ein paar Lügner erwischt wurden?
Man kann über die Indiskretion nur froh sein, denn Hardy, die mit Clenbuterol erwischt wurde, hatte drei Startplätze für Peking. Nun sind die Verbandsfunktionäre gezwungen, sich noch vor den Spielen zu überlegen, wie sie die besetzen wollen. Die sollten sich aber auch schon mal mit anderen Namenslisten vertraut machen. Wenn das der einzige Doping Fall im US-Schwimmgeschäft in diesem Jahr war, wäre das ein Wunder.
14. Juli 2008
Der Klingelbeutel: Wir nennen sie eine Gal-ionsfigur
• Die Meldung, dass Präsidentschaftskandidat Barack Obama seine Wahlkampfkampagne auf den Sprint Cup ausdehnt, kam zu früh. Ein Sprecher dementierte die Geschichte in Sports Illustrated, die wir allzu eilig zitiert hatten.
• Es dauert immer eine Weile, bis die Persönlichkeitsmerkmale von erfolgreichen Sportlern durchschimmern. Die der 41jährigen Schwimmerin Dara Torres hat ihr Ex-Ehemann angedeutet und dabei eine hübsche Sottise verraten. Zwischen den beiden ist sozusagen viel Chlor im Wasser. Warum? Der Mann, dem die Scheidung zuzuschreiben ist und der Vater ihrer zweijährigen Tochter, war der Arzt, der Torres und ihrem Gatten vergeblich dabei geholfen hatte, schwanger zu werden. Nachtrag: Zu der Frage, was die Schwimmerin genommen haben könnte, um sich auf Olympianiveau zu trimmen, gibt es in diesem älteren Post einen hochinteressanten Kommentar von Laborant, der Argumente nennt, die für Wachstumshormone sprechen.
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9. Juli 2008
Schwimmen im Dunst
Die Fragezeichen um die Legitimität der Leistung von Dara Torres werden immer größer. In den Kommentaren zum Beitrag vom Montag stapeln sich die Hinweise, die alle den Verdacht erhärten, dass eine Frau mit 41 nicht schneller schwimmt als mit 21, wenn sie einfach immer nur fleißig trainiert und einen Stab von Masseuren beschäftigt. So ein Athletenkörper braucht mehr. Zum Beispiel illegale Substanzen. In den USA hat seit dem Ende der Trials in Omaha ein Eiertanz um die Frage begonnen: Dürfen und müssen wir als Journalisten jede ungewöhnliche Leistung anzweifeln? Brauchen wir nicht einen Rest an Naivität, um uns den Spaß am Sport zu erhalten? Und so was wird dann noch angereichert über dümmliche Beiträge wie den von Gwen Knapp im San Francisco Chronicle, wonach angeblich nur die Frauen im Sport stark in Verdacht geraten, Männer aber nur dann kritisch angegangen werden, wenn die Testresultate bereits vorliegen. Diesen Unsinn hat Steroid Nation auf hervorragende Weise ad absurdum geführt.
Was in diesem Zusammenhang zu erwähnen wäre, ist nicht nur die Tatsache, dass mit Amy van Dyken auch eine Schwimmerin als BALCO-Kundin enttarnt wurde (aber davon kam, weil sich die investigativen Journalisten auf andere Sportler konzentrierten). Es gibt da ein Zitat in der Washington Post aus dem Jahr 2004, dass einen aufhorchen lässt. Danach musste Dara Torres vor Sydney keinerlei Doping-Tests absolvieren, konnte sich also theoretisch ungestört ein schönes Fundament an Leistungsreserven einpfeifen, mit dem sie bei den Spielen stark genug war, um ein paar Medaillen einzufahren. Damals hat ihr eigener Trainer sich zwar über den Mangel an Tests beschwert, aber dass Trainer nicht allesamt sauber sind, wissen wir mittlerweile auch. Siehe der ehemalige Coach von Marion Jones und Justin Gatlin.
Der bislang größere Skandal ist allerdings, dass es keine Informationen über die Aussage von Amy van Dyken bei den BALCO-Ermittlungen gibt. Die kotzfreche Schwimmerin, die einst einer Gegnerin provokativ in die Bahn spuckte, um ihre Abneigung deutlich zu machen, war auch damals in San Francisco kein Freudenspender, als sie Journalisten vor dem Gerichtsgebäude, die sie nicht erkannten, ihren Namen nicht nennen wollte. So als habe sie etwas zu verheimlichen. Als dieser Name jetzt von Gary Hall im Rahmen seiner Tirade gegen Doping im Schwimmen genannt wurde, schoss sie giftig zurück: Vorwürfe, sie habe leistungssteigernde Mittel genommen, seien "verleumderisch, unerhört und entbehren jeder Grundlage". Nun würde man sich angesichts solcher Retourkutschen einen Zivilprozess wünschen, durch den die Öffentlichkeit endlich Akteneinsicht erhält. Vielleicht hat van Dyken ja den Mut, Hall zu verklagen.
Was in diesem Zusammenhang zu erwähnen wäre, ist nicht nur die Tatsache, dass mit Amy van Dyken auch eine Schwimmerin als BALCO-Kundin enttarnt wurde (aber davon kam, weil sich die investigativen Journalisten auf andere Sportler konzentrierten). Es gibt da ein Zitat in der Washington Post aus dem Jahr 2004, dass einen aufhorchen lässt. Danach musste Dara Torres vor Sydney keinerlei Doping-Tests absolvieren, konnte sich also theoretisch ungestört ein schönes Fundament an Leistungsreserven einpfeifen, mit dem sie bei den Spielen stark genug war, um ein paar Medaillen einzufahren. Damals hat ihr eigener Trainer sich zwar über den Mangel an Tests beschwert, aber dass Trainer nicht allesamt sauber sind, wissen wir mittlerweile auch. Siehe der ehemalige Coach von Marion Jones und Justin Gatlin.
Der bislang größere Skandal ist allerdings, dass es keine Informationen über die Aussage von Amy van Dyken bei den BALCO-Ermittlungen gibt. Die kotzfreche Schwimmerin, die einst einer Gegnerin provokativ in die Bahn spuckte, um ihre Abneigung deutlich zu machen, war auch damals in San Francisco kein Freudenspender, als sie Journalisten vor dem Gerichtsgebäude, die sie nicht erkannten, ihren Namen nicht nennen wollte. So als habe sie etwas zu verheimlichen. Als dieser Name jetzt von Gary Hall im Rahmen seiner Tirade gegen Doping im Schwimmen genannt wurde, schoss sie giftig zurück: Vorwürfe, sie habe leistungssteigernde Mittel genommen, seien "verleumderisch, unerhört und entbehren jeder Grundlage". Nun würde man sich angesichts solcher Retourkutschen einen Zivilprozess wünschen, durch den die Öffentlichkeit endlich Akteneinsicht erhält. Vielleicht hat van Dyken ja den Mut, Hall zu verklagen.
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7. Juli 2008
Mama Torres macht's
2. August 2007
Mit 40 hat man noch Träume
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5. Juni 2007
Amanda entblättert
Nachtrag: Die Schwimm-Karriere von Amanda kann bei Wikipedia nacharbeiten. Zu ihrem Hang zu Automobilfahrern gibt es dort ebenfalls Hinweise. Wer ihre Webseite sucht, landet unweigerlich auf einer Promoseite von Getränkehersteller Red Bull.
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21. November 2006
Ian macht Schluss
Good bye, Thorpedo. We hardly knew you.
Blick zurück: Als Thorpe nach LA ging, machten sich die australischen Medien bereits Sorgen. Sie waren irgendwie berechtigt.
12. Oktober 2006
Den kennt man doch, oder?
6. August 2006
Wird aus "Thorpedo" ein Rohrkrepierer?
Trotzdem fürchtet man in Australien Schlimmstes, sobald ein Aussie nach Los Angeles zieht. Mel Gibson, der besoffen seine verdrängten antisemitischen Ansichten auslebt, nährt die schlimmsten Befürchtungen. Um den Weltklasse-Schwimmer Ian Thorpe macht man sich auch schon Sorgen. Der soll nach einem Bericht im Sidney Morning Herald den Gegenwert von etwas mehr als einer Million australischer Dollar hingeblättert haben, um sich ein Haus in den Hollywood Hills zu kaufen. Seit Juni wohnt er dort. Und Reporter, die offensichtlich ständig in der Schwimmhalle lauern, in der er trainieren soll, warten vergebens. Versumpft der 23jährige Medaillenaspirant? Geht er mit zu vielen Schauspielern aus? Ruiniert da einer heimlich still und leise seine Karriere?
Australien ist besorgt. Ist das die Methode, wie die Amerikaner den Wettkampf im Schwimmbecken gewinnen? Durch Lifestyle-Korruption? Wir werden dranbleiben. Das sind Probleme nach unserem Geschmack.
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