Das geben wir mal einfach so weiter, denn offiziell wurde noch gar nichts verlautbart: 750 Millionen Dollar soll Tiger Woods im Rahmen seiner Scheidung von Elin Nordegren abhusten, damit die Mutter seiner beiden Kinder auf immer und ewig den Mund hält. Eine solche Summe klingt exorbitant, vor allem angesichts eines Ehevertrags, der etwas ganz anderes festgelegt hatte und wird vielleicht in kommenden Meldungen noch nach unten korrigiert. Aber das sollte die Betroffene nicht schmerzen. Sie hat ausgesorgt. Mit dem Geld könnte man ganze Entwicklungsländer entschulden.
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1. Juli 2010
Non olet?
Das geben wir mal einfach so weiter, denn offiziell wurde noch gar nichts verlautbart: 750 Millionen Dollar soll Tiger Woods im Rahmen seiner Scheidung von Elin Nordegren abhusten, damit die Mutter seiner beiden Kinder auf immer und ewig den Mund hält. Eine solche Summe klingt exorbitant, vor allem angesichts eines Ehevertrags, der etwas ganz anderes festgelegt hatte und wird vielleicht in kommenden Meldungen noch nach unten korrigiert. Aber das sollte die Betroffene nicht schmerzen. Sie hat ausgesorgt. Mit dem Geld könnte man ganze Entwicklungsländer entschulden.
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2. Oktober 2009
Evert und Norman: Sie tanzten nur zwei Sommer
Warum Greg Norman mit der Nachricht nicht warten konnte, bis der Presidents Cup stattgefunden hat? Wer weiß? Vielleicht wird ihm jemand bei dem Turnier kommende Woche auf dem Harding Park Golf Course in San Francisco zwischen dem Team USA und den sogenannten Internationals (Spieler von den Kontinenten Südamerika, Afrika, Asien und Ozeanien) eine entsprechende Frage stellen. Vielleicht werden die Golfreporter sie lieber rücksichtsvoll drumherumschleichen, um dem weißen Shark nicht die Laune zu verderben.
Die Aufstellungen:
USA - Tiger Woods, Phil Mickelson, Steve Stricker, Kenny Perry, Zach Johnson, Stewart Cink, Sean O'Hair, Jim Furyk, Anthony Kim, Justin Leonard, Lucas Glover, Hunter Mahan, Captain: Fred Couples
INTERNATIONALS – Geoff Ogilvy (Australien), Vijay Singh (Fidschi), Camilo Villegas (Kolumbien), Retief Goosen (Südafrika), Ernie Els (Südafrika), Angel Cabrera (Argentinien), Mike Weir (Kanada), Robert Allenby (Australien), Y. E. Yang (Südkorea), Tim Clark (Südafrika), Ryo Ishikawa (Japan), Adam Scott (Australien). Captain: Greg Norman.
Blick zurück: Eine Betrachtung der Golfkarriere von Greg Norman und ein Interview
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26. März 2009
Schwägerinnen sind gefährlich
In diesem Land sagt man oft: You win some, you lose some. Den Spruch kennt auch Martin Brodeur, der Eishockeytorwart, über den wir vor ein paar Tagen berichtet haben. Er besagt nichts anderes als: Man kann nicht alles haben. In seinem Fall heißt das: Man kann nicht eine Frau haben und zur gleichen Zeit mit deren Schwester ein Verhältnis. Oder zumindest nicht, wenn die Frau etwas dagegegen hat und die Scheidung einreicht. Die Rechnung hat Brodeur jetzt bekommen. Sie lautet auf: 500.000 Dollar Unterhalt jedes Jahr bis 2020 für die Ex. Dazu 132.000 Dollar Unterhalt pro Jahr für das gemeinsame Kind, plus 9 Millionen Dollar an Werten aus dem Zugewinntopf. Der Goalie hätte gerne weniger geblutet. Nun muss er vielleicht doch noch etwas länger zwischen den Pfosten stehen als geplant. Was jene Statistik, in der er den ersten Platz übernommen hat, hinterher auf ewig sein machen wird.
Ansonsten: Nun muss aber bald mit den Beiträgen über NHL-Goalies Schluss sein. Sie sind zwar sicher die interessanteren Persönlichkeiten in diesem wilden Spiel. Aber es gibt ja auch noch andere. Die Playoffs fangen in ein paar Tagen an. Leider ohne Marco Sturm, der einst nach Boston getradet wurde und eine hundsmiserable Leistungsebene vorfand. Inzwischen ist das Team die Nummer eins im Osten. Aber er wurde neulich so schwer verletzt, dass er den Rest der Saison ausfällt. Allerdings: Sollten die Bruins den Pott holen, ist das auch sein Verdienst. Und so wäre es nur gerecht, wenn der Stanley Cup Bayern Station macht (getreu der Tradition, dass jeder Spieler ihn für kurze Zeit mit nach Hause nehmen darf).
Ansonsten: Nun muss aber bald mit den Beiträgen über NHL-Goalies Schluss sein. Sie sind zwar sicher die interessanteren Persönlichkeiten in diesem wilden Spiel. Aber es gibt ja auch noch andere. Die Playoffs fangen in ein paar Tagen an. Leider ohne Marco Sturm, der einst nach Boston getradet wurde und eine hundsmiserable Leistungsebene vorfand. Inzwischen ist das Team die Nummer eins im Osten. Aber er wurde neulich so schwer verletzt, dass er den Rest der Saison ausfällt. Allerdings: Sollten die Bruins den Pott holen, ist das auch sein Verdienst. Und so wäre es nur gerecht, wenn der Stanley Cup Bayern Station macht (getreu der Tradition, dass jeder Spieler ihn für kurze Zeit mit nach Hause nehmen darf).
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21. Oktober 2008
Wenn man Nachbarn hat, die jeder kennt
Jedes Mal, wenn in Deutschland das Feuerwerk der Berichterstattung über amerikanische Promis explodiert, ziehe ich – im Geiste – die Baseball-Kappe tiefer ins Gesicht. So wie neulich bei den Nachrichten über Madonna und ihrer Scheidung von Guy Ritchie. Vielleicht liegt es daran, dass man in New York eine ganz andere Beziehung zu diesem Paparazzi-Phänomen entwickelt. Nicht nur leben hier mehr berühmte Leute als anderswo. Man sieht sie auch gelegentlich. Das sind die Momente, in denen jeder echte New Yorker sein wahres Gesicht gezeigt: Er ignoriert die Figuren aus der Welt der Klatsch-Postillen und halbseidenen Entertainment-Magazine im Vorabendprogramm des Fernsehens. Das ist gewiss die gesündere Einstellung als das ständige Lugen in die bunten Wochenblätter, die in den USA vor fast jeder Kasse im Supermarkt hängen und in unmissverständlichen Schlagzeilen auf eine voyeuristische Weise ohnehin nur eine sehr schlichte Botschaft wiederkäuen: Promis sind auch nur Menschen wie du und ich. Ja, wer hätte das gedacht?
Madonna wohnt zwei Straßen weiter am Central Park. Gesehen habe ich sie noch nie. Was viele Gründe haben kann, unter anderem, dass ich nicht vor ihrer Haustür herumhänge und warte, dass sie herauskommt. Dafür sind mir im Laufe der Jahre andere Figuren über den Weg gelaufen: Demi Moore, der man nachsagte, sie sei eng mit Madonna befreundet. Woody Allen, als er noch regelmäßig seine einstige Lebensgefährtin Mia Farrow besuchte, deren Wohnung ebenfalls in der Nähe liegt. Abgesehen von den Filmleuten, die man manchmal wie Jim Jarmusch sogar in der U-Bahn erspähen kann, sieht man Fernsehleute, die in den USA jeder kennt. Der ehemalige Clinton-Berater George Stephanopoulos, der jeden Sonntag eine Politik-Sendung moderiert, wanderte neulich durch unsere Straße und fummelte an seinem Blackberry herum. Lesley Stahl von 60 Minutes bediente sich am Bankautomaten um die Ecke. John McEnroe mit Kindern im Fitness-Center ein paar Häuser weiter. Und dann und wann hält einem einer von CNN ein Mikrofon ins Gesicht, und man erklärt ihnen, "Nein", man habe ihnen nichts zu sagen. CNN und ABC haben ihre Studios in unserer Gegend, die wir die Upper Westside nennen, was ein ziemlich langweiliger Name für ein Viertel ist, in dem sich die Metropolitan Opera befindet und das Museum of Natural History und jenes Stück vom Broadway, an dem sich drei hervorragende Feinkostläden um uns bemühen (in einem faszinierenden Konkurrenzkampf, in deren Rahmen alle drei immer größer und immer besser geworden sind). Nicht wegen Madonna, sondern wegen Leuten wie uns.
Seit gestern geht das Gerücht, dass auch Madonna-Freund Alex Rodriguez in die Nachbarschaft ziehen wird. Eine Geschichte, an der nur eines bemerkenswert ist: dass sie von einer Zeitung in London groß recherchiert und ausgewalzt wurde. Was könnte die Leser in London ernsthaft an der Geographie von Manhattan interessieren? Ich komme fast jeden Tag an dem Apartmentgebäude vorbei. Ich weiß noch, wie der alte Kasten aussah, der an der gleichen Stelle stand und vor ein paar Jahren abgerissen wurde. Und wie der World Gym im zweiten Stock, in dem sich damals der Verleger Si Newhouse von Conde Nast (New Yorker, Vanity Fair, Vogue) auf dem Laufband abrackerte. Seit heute weiß ich, dass auch noch Sting in dem Hochhaus lebt. Nur warum mich diese Information interessieren sollte, weiß ich leider nicht.
Madonna wohnt zwei Straßen weiter am Central Park. Gesehen habe ich sie noch nie. Was viele Gründe haben kann, unter anderem, dass ich nicht vor ihrer Haustür herumhänge und warte, dass sie herauskommt. Dafür sind mir im Laufe der Jahre andere Figuren über den Weg gelaufen: Demi Moore, der man nachsagte, sie sei eng mit Madonna befreundet. Woody Allen, als er noch regelmäßig seine einstige Lebensgefährtin Mia Farrow besuchte, deren Wohnung ebenfalls in der Nähe liegt. Abgesehen von den Filmleuten, die man manchmal wie Jim Jarmusch sogar in der U-Bahn erspähen kann, sieht man Fernsehleute, die in den USA jeder kennt. Der ehemalige Clinton-Berater George Stephanopoulos, der jeden Sonntag eine Politik-Sendung moderiert, wanderte neulich durch unsere Straße und fummelte an seinem Blackberry herum. Lesley Stahl von 60 Minutes bediente sich am Bankautomaten um die Ecke. John McEnroe mit Kindern im Fitness-Center ein paar Häuser weiter. Und dann und wann hält einem einer von CNN ein Mikrofon ins Gesicht, und man erklärt ihnen, "Nein", man habe ihnen nichts zu sagen. CNN und ABC haben ihre Studios in unserer Gegend, die wir die Upper Westside nennen, was ein ziemlich langweiliger Name für ein Viertel ist, in dem sich die Metropolitan Opera befindet und das Museum of Natural History und jenes Stück vom Broadway, an dem sich drei hervorragende Feinkostläden um uns bemühen (in einem faszinierenden Konkurrenzkampf, in deren Rahmen alle drei immer größer und immer besser geworden sind). Nicht wegen Madonna, sondern wegen Leuten wie uns.
Seit gestern geht das Gerücht, dass auch Madonna-Freund Alex Rodriguez in die Nachbarschaft ziehen wird. Eine Geschichte, an der nur eines bemerkenswert ist: dass sie von einer Zeitung in London groß recherchiert und ausgewalzt wurde. Was könnte die Leser in London ernsthaft an der Geographie von Manhattan interessieren? Ich komme fast jeden Tag an dem Apartmentgebäude vorbei. Ich weiß noch, wie der alte Kasten aussah, der an der gleichen Stelle stand und vor ein paar Jahren abgerissen wurde. Und wie der World Gym im zweiten Stock, in dem sich damals der Verleger Si Newhouse von Conde Nast (New Yorker, Vanity Fair, Vogue) auf dem Laufband abrackerte. Seit heute weiß ich, dass auch noch Sting in dem Hochhaus lebt. Nur warum mich diese Information interessieren sollte, weiß ich leider nicht.
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Scheidung
10. Oktober 2008
Eine Major-League-Scheidung
Wo es nur um materielle Fragen geht, wird sich die Scheidung vermutlich noch ziemlich leicht abspulen lassen. Es gibt aber bei den Moores noch kuriose andere Verhältnisse zu klären. So hatte das Ehepaar vor ein paar Jahren der örtlichen Universität 21 Millionen Dollar für den Bau eines Krebszentrums gestiftet und wurde dafür nach guter amerikanischer Manier belohnt: Die Institution heißt seitdem Rebecca & John Moores UCSD Cancer Center. An der Universität in Houston gibt es ein ähnliches Problem. Dort haben sich die beiden Anfang der neunziger Jahre durch eine Spende an der Fassade der Rebecca and John J. Moores School of Music verewigt. Wie man mit diesem Namensproblem nach der Scheidung umgeht, haben die lokalen Medien noch nicht recherchiert.
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Scheidung
14. Juli 2008
Der Klingelbeutel: Wir nennen sie eine Gal-ionsfigur
• Die Meldung, dass Präsidentschaftskandidat Barack Obama seine Wahlkampfkampagne auf den Sprint Cup ausdehnt, kam zu früh. Ein Sprecher dementierte die Geschichte in Sports Illustrated, die wir allzu eilig zitiert hatten.
• Es dauert immer eine Weile, bis die Persönlichkeitsmerkmale von erfolgreichen Sportlern durchschimmern. Die der 41jährigen Schwimmerin Dara Torres hat ihr Ex-Ehemann angedeutet und dabei eine hübsche Sottise verraten. Zwischen den beiden ist sozusagen viel Chlor im Wasser. Warum? Der Mann, dem die Scheidung zuzuschreiben ist und der Vater ihrer zweijährigen Tochter, war der Arzt, der Torres und ihrem Gatten vergeblich dabei geholfen hatte, schwanger zu werden. Nachtrag: Zu der Frage, was die Schwimmerin genommen haben könnte, um sich auf Olympianiveau zu trimmen, gibt es in diesem älteren Post einen hochinteressanten Kommentar von Laborant, der Argumente nennt, die für Wachstumshormone sprechen.
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11. Juli 2008
Ehe, ehe ich das Ende sehe
Auf den ersten Blick muss man dem Blogger von The Big Lead rechtgeben. Wohlhabende Athleten machen einen Fehler, wenn sie heiraten. Vor allem, wenn sie die Erfahrung anderer Leute außer acht lassen. Von wegen, "bis dass der Tod euch scheidet". Erstaunlich oft erledigt diese schmutzige Arbeit ein Richter. Und der teilt bei der Gelegenheit meistens den Zugewinn sehr brüderlich. Hier nun die Fortsetzung der Greg-Norman-Saga, der neulich auf den Bahamas die Tennis-Diva Chris Evert ehelichte, aber vorher mal eben 100 Millionen Dollar seines Vermögens abtreten musste. Das tat er nicht freiwillig. Weshalb noch immer ein paar Petitessen anhängig sind.
Was der besagte Blogger aber nicht weiter erörtert, sollte zumindest an dieser Stelle erwähnt werden. In zahlreichen Bundesstaaten in den USA kennt man das Rechtsgut der Common Law Marriage. Das bedeutet, dass dort vor dem Gesetz auch solche Beziehungen vermögenstechnisch wie Ehen betrachtet werden, die von keinem staatlich approbierten Friedensrichter beglaubigt wurden. Voraussetzung für die Aufteilung des Zugewinns ist in solchen Fällen einzig der Nachweis dafür, dass man zusammengelebt hat. Mit anderen Worten: Selbst das ungeregelte Konkubinat kann einen Mann mit Geld unter Umständen hinterher noch sehr viel kosten. Es gibt Alternativen – Zölibat, Prostituierte, Telefonsex – aber die werden für die meisten nicht in Frage kommen. Die meisten hoffen schließlich, irgendwann den Verlust so locker zu verkraften wie Michael Jordan. Dass es ihnen so ergehen könnte wie Evander Holyfield, ahnt niemand.
Was der besagte Blogger aber nicht weiter erörtert, sollte zumindest an dieser Stelle erwähnt werden. In zahlreichen Bundesstaaten in den USA kennt man das Rechtsgut der Common Law Marriage. Das bedeutet, dass dort vor dem Gesetz auch solche Beziehungen vermögenstechnisch wie Ehen betrachtet werden, die von keinem staatlich approbierten Friedensrichter beglaubigt wurden. Voraussetzung für die Aufteilung des Zugewinns ist in solchen Fällen einzig der Nachweis dafür, dass man zusammengelebt hat. Mit anderen Worten: Selbst das ungeregelte Konkubinat kann einen Mann mit Geld unter Umständen hinterher noch sehr viel kosten. Es gibt Alternativen – Zölibat, Prostituierte, Telefonsex – aber die werden für die meisten nicht in Frage kommen. Die meisten hoffen schließlich, irgendwann den Verlust so locker zu verkraften wie Michael Jordan. Dass es ihnen so ergehen könnte wie Evander Holyfield, ahnt niemand.
8. Juli 2008
Aus dem Wald zurück
Für A-Rod wird das größte Problem darin bestehen, sein Vermögen zusammenzuhalten. Die angedichteten und die tatsächlichen Verhältnisse werden eher seinen Ruhm mehren. Trophäen kommen schließlich in unterschiedlichen Ausführungen daher.
Blick zurück: Michael Jordan und das Thema "teure Scheidung"
Blick zurück: A-Rod, der unbeliebte Star
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Scheidung
23. Januar 2008
Ein teures Leben unter der Lupe
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Shaquille O'Neal
23. November 2007
Wenn ein paar hundert Millionen den Blick aufs Wesentliche versperren
Manchmal scheint es, als als seien in den USA immer nur schwarze Sportler in die Schwierigkeiten des Lebens verwickelt: in Mord, sexuelle Nötigung, Tierquälerei, Meineid, Scheckbetrug, Doping, Scheidungsfälle. Das scheint nur so. Wahrscheinlich haben die weißen Sportler einfach nur die besseren PR-Berater. Es sei denn, sie heißen Greg Norman und sind extrem sauer. Norman war einst der beste Golfer der Welt und vor Tiger Woods auch der größte Absahner. Sein Vermögen belief sich irgendwann nach Schätzung der New York Post auf 500 Millionen Dollar. Der Australier (Spitzname: White Shark), war einer der ersten, der den Marktwert eines eingeführten Sportlernamens weltweit in außerordentlich profitable Projekte umsetzte: die Golfbekleidungslinie, der Golfplatzbau und zuletzt auch noch das Weingeschäft. Dabei muss ihm irgendwann die Eingebung gekommen sein, dass das alles mit einer anderen Frau an seiner Seite viel hübscher laufen würde. Und so wurde aus der außerehelichen Geschichte mit der einstigen Weltklassetennisspielerin Chris Evert ein riesiger Störfall. Frau Norman sah sich genötigt, im Rahmen der Scheidung soviel an finanzieller Entschädigung zu erbitten, bis ihr fast die Hälfte überschrieben wurde. Das Societyspiel in Südflorida muss ergötzlich gewesen sein. Denn die Anwälte von Laura (Mädchenname: Andrassy) hatten keine Bange, Chris Evert in den Zeugenstand zu bitten, um die schmutzige Wäsche etwas genauer zu inspizieren. Nachdem die Scheidung offiziell im September bereits verkündet wurde, laufen jetzt noch ein paar Scharmützel.
Wenn nicht alles täuscht, stellt die Norman-Scheidung die bisherigen Rekordwerte (Neil Diamond und Michael Jordan) für Promi-Zwist in den Schatten.
Blick zurück: Sergio Garcia als Schwiegersohn
Wenn nicht alles täuscht, stellt die Norman-Scheidung die bisherigen Rekordwerte (Neil Diamond und Michael Jordan) für Promi-Zwist in den Schatten.
Blick zurück: Sergio Garcia als Schwiegersohn
12. November 2007
Übern Jordan
Wenn man einen riesigen Kuchen zu verteilen hat, dauert allein das Wetzen der Messer schon ziemlich lange, ehe es dann tatsächlich ans Schneiden geht. Die Scheidungssache Michael und Juanita Jordan ist die Mega-Torte schlechthin. Das zumindest glaubt man in England, wo die Times eine Schnittmenge von 168 Millionen Dollar ermittelt hat (Schnittmenge in einem übertragenen Sinn). Denn soviel wird auf jener Seite übrig bleiben, die die Gattin nach 20 Jahren Beziehung und Ehe erhält. Dazu das Sorgerecht für die drei gemeinsamen Kinder. Dass Jordan das Arrangement verschmerzen kann, darf man annehmen. Dass es ihm persönlich weh tut, allerdings auch. Der Mann ist berühmt dafür, es zu hassen, wenn er verliert. Dies ist sogar ein neuer Rekord. Die bislang teuerste Promi-Scheidung ging auf die Kappe von Neil Diamond (via Deuce of Davenport).Jordans ältester Sohn Jeffrey geriet am Wochenende in die Schlagzeilen, nachdem er seinen ersten Einsatz bei einem College-Team hatte. Es ist zu wünschen dass der Junge demnächst nicht mehr länger von den US-Medien behelligt wird. Seiner Basketballqualitäten wegen. Die scheinen nicht halb so gut wie die seines Vaters. Mutter Juanita war im Publikum, hatte aber nichts zu sagen.
Blick zurück: Wir sprachen schon mal von "mehr als 150 Millionen Dollar"
24. April 2007
Frau Jordan kann mit "mehr als 150 Millionen Dollar" rechnen
Was haben Neil Diamond, Steven Spielberg und Michael Jordan miteinander zu tun? Sie führen die Liste der teuersten Scheidungen in der amerikanischen Entertainment-Industrie an. Disclaimer 1: Die Tabelle hat das Wirtschaftsmagazin Forbes schon vor einer Weile zusammengetragen. Vor einer Woche hat die Agentur Associated Press das Thema aufgegriffen und ein paar Tage später wurde es vom Blog True Hoop angepackt, wo wir es gefunden haben. Disclaimer 2: Michael Jordans Scheidung ist noch nicht offiziell. Das Ehepaar trennte sich im Januar. Aber angesichts des enormen Vermögens des Basketballers (inklusive der Riesenvilla außerhalb von Chicago, siehe Foto) geht man bei Forbes davon aus, dass er sich von "mehr als 150 Millionen Dollar" verabschieden wird, um Juanita und ihre Anwälte zufrieden zu stellen. Der Sänger und Songwriter Neil Diamond hält bisher den Rekord mit geschätzten 150 Millionen Dollar. Hollywood-Regisseur Spielbergs Scheidung von Amy Irving kostete gefühlte 100 Millionen Dollar.
Blick zurück: Kein Geld für die Geliebte. Sie bloggt auf Jordan komm raus
Blick zurück: Ein Gegen-Blog legt die ganze Geschichte über die Geliebte bloß
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Blick zurück: Ein Gegen-Blog legt die ganze Geschichte über die Geliebte bloß
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16. Februar 2007
NBA-Profi Jason Kidd mal ganz privat: So nackt und bloß, wie ihn nur seine Frau kennt
7. Februar 2007
Belichick als Sugar Daddy: Schmutzige Wäsche unterm Schlabberzwirn
In Sachen Vorbereitung, Geheimnisteuerei und Granteln gibt es in der NFL vermutlich keinen Besseren als Bill Belichick. Über den genialen Meister der Defensive, der auch offensiv besser tickt als die meisten anderen in seinem Fach, gibt es nur wenig Greifbares. Außer dass er immer in diesen schlabbrigen Sportklamotten am Spielfeldrand steht, mit denen man keinen Staat machen kann, und dass er der Sohn eines Football-Coaches ist, der seine Söhne auch manchmal beim Spiel dabei hat, ist nicht viel bekannt. Er "zeigt so viele Emotionen wie ein Roboter", schrieb die die New Yorker Daily News vor dem Championship Match gegen die Indianpolis Colts.
Umso saftiger sind die Details, die in diesen Tagen bei einem Scheidungsprozess in New Jersey herauskommen, in dem Belichick als Mann beschrieben wird, der unter dem Trainingsanzug so einiges an schmutziger Unterwäsche verbirgt. Er selbst ist gar nicht anwesend, weil es sich um das Leben seiner Freundin handelt, das da vorgeführt wird: einer ehemaligen Telefonistin der New York Giants, die jahrelang eine außereheliche Beziehung zu dem Alpha-Mann der New England Patriots unterhielt. Insgesamt 80 000 Dollar hat er der Dame für ihre Mühe im Laufe der Zeit in bar und Form von Geschenken überwiesen und irgendwann dann auch noch ein Haus im New Yorker Stadtteil Brooklyn gekauft, damit sich die beiden nicht mehr in Hotels treffen müssen. Die Zahl der Telefonanrufe in der Zeit: Fast 2000.
Die Angebetete hat diese Grosszügigkeit und dieses Werben des verliebten Trainers allerdings in Schwierigkeiten gebracht. Denn in ersten rechtlich verbindlichen Erklärungen hatte sie die teuren Geschenke des Sugar Daddy zunuächst rundheraus abgestritten. Vermutlich, um die Unterhaltskonditionen aufzubessern, die der gehörnte Ehemann finanzieren soll. So was ist strafbar ("uneidliche Falschaussage") und wird natürlich von dem Verlassenen und seinen Anwälten weidlich ausgeschlachtet. Vor allem könnte dies ein Vorgeplänkel zu einer noch viel größeren Show werden: einem Auftritt von Bill Belichick als Zeuge im Gerichtssaal. Ob er dann endlich den Mund aufmacht? (via TheBigLead)
Umso saftiger sind die Details, die in diesen Tagen bei einem Scheidungsprozess in New Jersey herauskommen, in dem Belichick als Mann beschrieben wird, der unter dem Trainingsanzug so einiges an schmutziger Unterwäsche verbirgt. Er selbst ist gar nicht anwesend, weil es sich um das Leben seiner Freundin handelt, das da vorgeführt wird: einer ehemaligen Telefonistin der New York Giants, die jahrelang eine außereheliche Beziehung zu dem Alpha-Mann der New England Patriots unterhielt. Insgesamt 80 000 Dollar hat er der Dame für ihre Mühe im Laufe der Zeit in bar und Form von Geschenken überwiesen und irgendwann dann auch noch ein Haus im New Yorker Stadtteil Brooklyn gekauft, damit sich die beiden nicht mehr in Hotels treffen müssen. Die Zahl der Telefonanrufe in der Zeit: Fast 2000.
Die Angebetete hat diese Grosszügigkeit und dieses Werben des verliebten Trainers allerdings in Schwierigkeiten gebracht. Denn in ersten rechtlich verbindlichen Erklärungen hatte sie die teuren Geschenke des Sugar Daddy zunuächst rundheraus abgestritten. Vermutlich, um die Unterhaltskonditionen aufzubessern, die der gehörnte Ehemann finanzieren soll. So was ist strafbar ("uneidliche Falschaussage") und wird natürlich von dem Verlassenen und seinen Anwälten weidlich ausgeschlachtet. Vor allem könnte dies ein Vorgeplänkel zu einer noch viel größeren Show werden: einem Auftritt von Bill Belichick als Zeuge im Gerichtssaal. Ob er dann endlich den Mund aufmacht? (via TheBigLead)
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29. Dezember 2006
Eine bunter Teller mit Gossip aller Art
An einem Tag, an dem Michael Jordan seine Scheidung bekannt gibt und Mike Tyson mal wieder eingebuchtet wird, muss man nicht gleich Trübsal blasen. Der eine ist ein hinreichend bekannter Seitenspringer, der zum Dunken nicht unbedingt ein Korb und ein Netz braucht, und wollte eigentlich schon vor ein paar Jahren die Gattin Juanita und ihre große Gaggenau-Küche hinter sich lassen. Der andere ist einfach unverbesserlich. Er war schon zweimal im Knast (in Indiana und in Maryland) und wird jetzt die Gefängniswelt in seinem dritten Bundesstaat inspizieren: in Arizona. Und zwar wahrscheinlich für länger. Denn die Kokaingeschichte dürfte hohe Strafen mit sich bringen. Aber wir schweifen ab.
Freuen wir uns also lieber daran, dass ein relativ bekanntes Unterwäsche-Model namens Niki Taylor in zweiter Ehe einen NASCAR-Fahrer abbekommen und diese Woche geehelicht hat. Sie kann Tapetenwechsel gut gebrauchen. Die Begrüßungmusik auf ihrer Webseite stammt komplett aus dem Baukasten des Apple-Programms namens Soundtrack (die Samples Secret Agent Guitar 05 und Classic Rock Standup Piano 07 waren leicht herauszuhören). Dabei lebt sie in einem Vorort von Nashville und könnte dort auf jede Menge kreative Komponisten zurückgreifen. Ihr neuer Gatte ist übrigens Burney Lamar, der im letzten Jahr in der Busch-Serie ordentlich gepunktet hat und sich Chancen ausrechnet, demnächst in die Oberliga - in den Nextel-Cup - aufzusteigen. Aber wir schweifen ab.
Denn wir freuen wir uns natürlich auch darüber, dass Martina Hingis heute in Australien zugab, dem Herrn Radek Stepanek die Ehe versprochen zu haben. Die ehemalige Nummer eins im Frauentennis hatte bisher wenig Fortüne in der Wahl ihrer Partner (Sergio Garcia gehörte dazu sowie ein Staatsanwalt in Miami, den sie in ihrem Stalker-Prozess kennengelernt hatte). Mit dem Tennisspielen hingegen klappt es wieder viel besser. Stepanek ist kein sportliches Leichtgewicht. Momentan steht er auf Platz 19 der Weltrangliste.
Freuen wir uns also lieber daran, dass ein relativ bekanntes Unterwäsche-Model namens Niki Taylor in zweiter Ehe einen NASCAR-Fahrer abbekommen und diese Woche geehelicht hat. Sie kann Tapetenwechsel gut gebrauchen. Die Begrüßungmusik auf ihrer Webseite stammt komplett aus dem Baukasten des Apple-Programms namens Soundtrack (die Samples Secret Agent Guitar 05 und Classic Rock Standup Piano 07 waren leicht herauszuhören). Dabei lebt sie in einem Vorort von Nashville und könnte dort auf jede Menge kreative Komponisten zurückgreifen. Ihr neuer Gatte ist übrigens Burney Lamar, der im letzten Jahr in der Busch-Serie ordentlich gepunktet hat und sich Chancen ausrechnet, demnächst in die Oberliga - in den Nextel-Cup - aufzusteigen. Aber wir schweifen ab.
Denn wir freuen wir uns natürlich auch darüber, dass Martina Hingis heute in Australien zugab, dem Herrn Radek Stepanek die Ehe versprochen zu haben. Die ehemalige Nummer eins im Frauentennis hatte bisher wenig Fortüne in der Wahl ihrer Partner (Sergio Garcia gehörte dazu sowie ein Staatsanwalt in Miami, den sie in ihrem Stalker-Prozess kennengelernt hatte). Mit dem Tennisspielen hingegen klappt es wieder viel besser. Stepanek ist kein sportliches Leichtgewicht. Momentan steht er auf Platz 19 der Weltrangliste.
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