Es wird einem schnell schon mal vorgeworfen, man sei eingenommen oder - noch schlimmer - voreingenommen von irgendeiner Leidenschaft oder auch nur Sichtweise. Das bringt das Veröffentlichen von Texten in angesehenen Publikationen wohl mit sich, dass sich im Publikum Widerwillen regt. Denn natürlich gibt es Menschen, die den beschriebenen Sachverhalt ganz anders sehen. Gelegentlich bläst der Gegenwind von anderen Schauplätzen sogar hier durch. Was eigenartig ist, denn die FAZ bietet ihre eigene Kommentarmöglichkeit und hat sicher nichts dagegen, wenn Leser sich dort ausgiebig zu Wort melden.
A propos voreingenommen: So einseitig wie Neal Pollack in Slate würde ich auch gerne häufiger an ein Thema herangehen. Erst recht bei dieser MVP-Sache in der NBA. Aber am Ende wurde aus meiner Beschäftigung mit dem gleichen Stoff ein eher zarter Versuch, herauszuarbeiten, dass dieser Tage der extrem überschätzte Kobe Bryant zum angeblich wertvollsten Spieler der Saison hochgeschrieben wird. Die inneren ph-Werte von Pollack hat eben nicht jeder. Der angesprochene Text erscheint übrigens morgen in der gedruckten Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Kommentiert werden darf gerne auch hier. Je mehr desto besser.
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19. April 2008
15. Mai 2007
Nun auch offiziell: Dirk ist wertvoller als alle anderen
Eine satte Mehrheit der 129 stimmberechtigten Medienvertreter hat für Dirk Nowitzki als MVP gestimmt. Das geht aus der Meldung hervor, die AP vor wenigen Minuten in die Welt hinausposaunt hat. 83 setzten ihn auf Platz eins. Sein Freund Steve Nash kam auf 44 Stimmen. Die Wahl zum Most Valuable Player wird allerdings im Rahmen eines Punktesystems abgewickelt, bei dem auch Namen auf den unteren Rängen des Stimmzettels ins Gewicht fallen. Deshalb hier das Resultat, das zählt: 1 138 Punkte für Nowitzki. 1 013 Punkte für Nash. Dritter wurde Kobe Bryant, gefolgt von Tim Duncan und LeBron James.
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10. Mai 2007
Die Liga macht's spannend: Warten auf den NBA-MVP
Da klingt das hier aus der Sprüchesammlung von Peter Vecsey von der New York Post schon etwas griffiger (nach dem Motto: wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung): "Dirk wird nie wieder in einem Satz, Absatz oder als Themenidee mit Larry Bird verglichen werden. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der Hall-of-Famer jemals an dem einen oder anderen Fleck stand und zwei kleineren Verteidigern gestattete, ihn in der Zahl der Würfe zu beschränken oder im Angriff in einer bestimmten Zone weitab vom Korb festzusetzen." (via Japan Times)
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25. Februar 2007
Dirk und seine Fast-Nacht: Gut für das Rennen um den MVP
Ganz nah dran an einem hübschen Karriere-Souvenir: Dirk Nowitzki fehlten am Samstagabend beim Sieg der Dallas Mavericks über die Denver Nuggets nur zwei Assists zu seinem ersten Triple Double. Die Bilanz des Abends: 31 Punkte, elf Rebounds und acht Assists. Der Triple Double - zweistellige Ergebnisse (Double) in drei (Triple) statistischen Kategorien - gehört zu den Sahnestückchen der NBA-Statistiken, weil er dokumentiert, wie involviert und vielseitig ein Spieler in einem Match war. Unter den derzeitigen Profis ragt einer besonders heraus: Jason Kidd (New Jersey Nets). Er rangiert inzwischen mit derzeit 84 in der ewigen Bestenliste hinter Oscar Robinson (181) und Magic Johnson (138) auf dem dritten Platz. Hinter ihm liegen Wilt Chamberlain (78) und Larry Bird (59). Die Liste zeigt, dass die Nowitzki-Vergleiche mit Bird zumindest in einem Bereich hinken: Bird war ein herausragender Vorlagengeber und an manchen Abenden der Aufbauspieler der Boston Celtics und ihr wichtigster Vollstrecker.
Nowitzki hatte nicht viel zum Thema zu sagen ("Ich komme immer wieder nahe dran, aber ich habe es noch nicht geschafft") Aber das braucht er auch nicht. Tatsächlich bringen ihm bereits die Meldungen darüber, dass er es beinahe gepackt hatte, hinreichend Publizität: Associated Press stieg mit der Information über die Fast-Nacht in den Spielbericht ein und half dem Würzburger so in seiner leisen Kampagne für die Prestigeauszeichnung "MVP".
Nowitzki hatte nicht viel zum Thema zu sagen ("Ich komme immer wieder nahe dran, aber ich habe es noch nicht geschafft") Aber das braucht er auch nicht. Tatsächlich bringen ihm bereits die Meldungen darüber, dass er es beinahe gepackt hatte, hinreichend Publizität: Associated Press stieg mit der Information über die Fast-Nacht in den Spielbericht ein und half dem Würzburger so in seiner leisen Kampagne für die Prestigeauszeichnung "MVP".
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