...und dann war da noch die Verantwortliche für Volleyball von der University of Southern California, die am Strand in Panama City in Florida plötzlich während eines Live-Fernsehinterviews bewusstlos wurde und umfiel. Zur Zeit ist Spring Break in Amerika. Und Panama City gehört traditionell zu den Hochburgen, in denen extrem getrunken und extrem lange gefeiert wird. Ob dass der Grund war, haben die Fernsehleute nicht ermittelt. So sind sie eben: In Winnenden stürmen sie eine ganze Stadt auf der Suche nach Informationen, die es nicht gibt. Aber wenn jemand neben ihnen umkippt, schalten sie weg. Das muss so sein wie bei Leuten, die nicht hinschauen können, wenn ihnen jemand eine Spritze in die Vene sticht, aber im Kino nicht nahe genug an der Leinwand sitzen können, wenn geballert und gemordet wird.
(via Deadspin)
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25. März 2009
5. Dezember 2007
Eine Kette von verhängnisvollen Ereignissen
Die Halbschwester des Opfers hatte ein Verhältnis mit einem Verwandten eines der mutmaßlichen Täter. Auf diese Weise kam der Täter vor einer Weile zum ersten Mal in das Haus von Sean Taylor in Miami. Der Anlass: eine Party. Als er vor drei Wochen zusammen mit drei anderen wiederkam, war nur ein Einbruch geplant. Denn die vier Typen wussten nicht, dass der Footballprofi der Washington Redskins aufgrund einer Verletzung zuhause war. Als Taylor die Eindringlinge mit einer Machete vertreiben wollte, feuerte der jüngste der Gang, ein 17jähriger, zweimal aus seiner Waffe und traf eine der Oberschenkelarterien von Taylor. Der starb Stunden später an den Folgen des enormen Blutverlusts.
So weit die Skizze, die die Polizei zusammengestellt hat, nachdem sie die vier Verdächtigen fest- und vernehmen konnte. Die Rechtslage in Florida ist ziemlich schlicht. Was in anderen Ländern als schwere Körperverletzung mit Todesfolge eingestuft würde, gilt hier als Mord. Und nicht nur das: Jeder, dem in diesem Bundesstaat eine auch nur mittelbare Tatbeteiligung nachgewiesen werden kann, gilt als Mörder. Das bedeutet: Wenn keine anderen Umstände den Fall beeinflussen, droht allen die Todesstrafe. Allen - mit Ausnahme des mutmaßlichen Schützen, der wegen seines Alters mit einer langen Haftstrafe belegt würde.
Blick zurück: MySpace hat Bilder von einem der mutmaßlichen Täter
So weit die Skizze, die die Polizei zusammengestellt hat, nachdem sie die vier Verdächtigen fest- und vernehmen konnte. Die Rechtslage in Florida ist ziemlich schlicht. Was in anderen Ländern als schwere Körperverletzung mit Todesfolge eingestuft würde, gilt hier als Mord. Und nicht nur das: Jeder, dem in diesem Bundesstaat eine auch nur mittelbare Tatbeteiligung nachgewiesen werden kann, gilt als Mörder. Das bedeutet: Wenn keine anderen Umstände den Fall beeinflussen, droht allen die Todesstrafe. Allen - mit Ausnahme des mutmaßlichen Schützen, der wegen seines Alters mit einer langen Haftstrafe belegt würde.
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4. Juni 2007
Donovan verzichtet auf neuen NBA-Job
Was wollte der erfolgreichste College-Basketball-Trainer der letzten Jahre in Orlando? Keine Ahnung. Und er muss es vergessen haben. Und zwar ganz schnell. Was erklärt, weshalb ihn sein neuer Arbeitgeber heute lieber großzügig aus dem soeben geschlossenen Vertrag entließ als ihn unter Druck an sich zu ketten. Billy Donovan bleibt also in Gainesville und trainiert weiterhin die Mannschaft von der University of Florida. Das NBA- Team Orlando Magic muss sich einen neuen Mann suchen. Und wir müssen nicht mal eine Korrektur an eine alte Meldung anfügen. Wir hatten den Vertragsabschluss schlichtweg als unbedeutend ignoriert. Manchmal ist es sein Segen, wenn man gar nicht erst in die Tasten haut...
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Blick zurück: Final Four - ein Vorbericht
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3. April 2007
Florida gewinnt Basketball-Titel zum zweiten Mal in Folge
Am Ende musst man Ohio State sogar ein bisschen bedauern. Die hatten einfach keine realistische Chance, das Finale zu gewinnen. Schon gar nicht, nachdem die Dreier einfach nicht gelingen wollten, die Spieler müder wurden und Floridas Trainer Bill Donovan einen konditionsstarken Spieler nach dem anderen von der Bank ins Spiel brachte. Das produzierte einen 84:75-Sieg und einen jener seltenen Momente im amerikanischen Sport, in dem wirklich etwas Besonderes stattfindet: Florida gewann zum zweiten Mal nacheinander. Donovan nahm den Mund ein bisschen voll: "Eines der größten Teams aller Zeiten" sind seine Jungs gewiss nicht. Man denke nur an die vielen jungen NBA-Profis, die einen Bogen ums College machen oder nach einem Pflichtjahr Richtung Berufsbasketball abwandern. Das reduziert unweigerlich das Niveau des Collegespiels. Ein Meister in einem solchen Feld muss nicht unbedingt brilliant spielen, sondern einfach nur hellwach, fit und zielstrebig. Übrigens: Greg Oden, der Center von Ohio State, der vermutlich zu den Topanwärtern auf einen hohen Draftplatz gehört, hatte einen seiner besten Auftritte in der abgelaufenen Saison. Ein paar verwegene Gator-Fans forderten am Ende der Siegerehrung im Georgia Dome in Atlanta "noch ein Jahr" von den jungen Stars wie Joakim Noah, Al Horford und Corey Brewer. Offiziell ist nichts. Aber dass sie noch eine Saison dranhängen, ist ziemlich unwahrscheinlich. So steht Coach Donovan vor einem Neuanfang. Entweder in Florida, wo er zur Zeit 1,7 Millionen Dollar pro Jahr verdient. Oder in Kentucky, wo man ihm dem Vernehmen nach das Doppelte bietet. Die Entscheidung darüber dürfte in den nächsten zwei Wochen fallen.
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2. April 2007
Florida und Ohio State regieren Football und Basketball
Es gibt mehr als 300 Colleges in der Division I in Amerika, in der die besten Sportabteilungen gegeneinander wetteifern. Dennoch gibt es heute abend in Atlanta nichts anderes als das zweite Finale innerhalb weniger Monate zwischen den Universitäten Florida (Sitz in Gainesville) und Ohio State (Sitz in Columbus). Das Football-Endspiel gewann Florida (Spitzname: Gators), nachdem sich das Team nur um Bruchteile von Punkten im Rahmen der Bowl Championchip Series qualifizieren konnte. Die Basketball-Meisterschaft sollten die Jungs aus dem Südosten des Landes ebenfalls gewinnen. Sie wirkten in den letzten Spielen stets um ein Quantum besser und souveräner als ihre Gegner, während Ohio State (Spitzname: Buckeyes) froh sein kann, so weit gekommen zu sein. Die wirklich interessante Frage ist: Welche Topspieler werden sich neben Lee Humphrey anschließend bei der NBA zur Draft anmelden: Joakim Noah? Greg Oden? Wir bleiben am Ball.
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31. März 2007
Final Four: Floridas letztes Hurra
Man sollte davon ausgehen, dass man das erfolgreiche Team der Universität Florida an diesem Wochenende in dieser Zusammensetzung zum letzten Mal erleben wird. Heute gegen UCLA im Halbfinale der Final Four. Und, wenn sie gewinnen, am Montag noch einmal gegen den Sieger Ohio State gegen Georgetown. Eigentlich könnten Joakim Noah und seine Nebenleute noch ein Jahr dranhängen. Schließlich studiert man in den USA bis zum Abschluss vier Jahre. Und nur der schussgewaltige Lee Humphrey hat seine Studienzeit komplett abgewickelt. Aber nachdem man zumindest Noah im letzten Jahr schon dringend angeraten hatte, sich für die NBA-Draft anzumelden und auf einen hohen Draftplatz zu spekulieren, sollte sich das Thema in diesem Jahr von selbst erledigen. Diplom hin oder her. Die Aktien für den Start in eine vielversprechende Profikarriere können auch fallen. Aber nicht nur die Spieler werden sich vermutlich vorzeitig trollen. Es sieht ganz so, als ob sich sich Coach Billy Donovan ebenfalls für eine andere Aufgabe interessiert. Die Buschtrommeln besagen, dass die University of Kentucky in Lexington, wo man Basketball wichtiger nimmt als Wissensvermittlung (nur Vollblutzucht und Galoppsport rangieren höher) über 2 Millionen Dollar pro Jahr anbietet, um den erfolgreichsten College-Trainer der letzten Jahre abzuwerben. Donovan hat bislang nicht durchblicken lassen, ob ihn das reizt oder ob er nur pokert, um in Gainesville einen besseren Vertrag herauszuholen. Üblicherweise verursachen solche Hintertreppengeschichten böses Blut und sorgen dafür, dass der Umworbene sich für den Ortswechsel entscheidet. Damit ist auch diesmal zu rechnen. Donovans kuriosester Augenblick (mit symbolischer Bedeutung): Im letzten Jahr bei der Rückkehr nach Florida ließ er bei der großen Siegerfeier den gläsernen Meisterschaftspokal fallen.
P.S. Es war nur eine Nachahmung. Die Aktion war geplant, um das eigene Publikum zu düpieren. College-Humor.
P.S. Es war nur eine Nachahmung. Die Aktion war geplant, um das eigene Publikum zu düpieren. College-Humor.
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9. Januar 2007
Bowl Championship im College-Football: Florida gewinnt mühelos
Das war keine Niederlage. Das war ein Fall von Dampfwalze, bei dem die Außenseiter die Favoriten mit Tempo, Druck und noch mehr Tempo platt machen konnten. Ergebnis: Florida schlägt Ohio State mit 41:14 und wird Meister im College-Football. Die gute Nachricht für Ohio State: Coach Jim Tressel bleibt ihnen erhalten. Es muss kein neuer Vertrag gezimmert werden.
Blick zurück: Eigentlich sollte Oho State gewinnen....die Fehleinschätzung des Tages
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