Mark Cuban fand, dass Jason Kidd in seinem Alter noch 25 Millionen Dollar wert ist. Und Jason Kidd sagte: Danke. Und so steht er in den nächsten drei Jahren den Dallas Mavericks zur Verfügung. Natürlich kann das Team ihn nun per Trade an einen anderen Club abgeben. Aber das scheint nicht die erste Option. Unter Strich: Nowitzkis Mannschaft wurde mit dieser Maßnahme nicht besser. Wenn sie die Playoffs erreichen wollen, brauchen sie noch ein paar stämmige Kerle.
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6. Juli 2009
Jason Kidd bleibt in Dallas
Mark Cuban fand, dass Jason Kidd in seinem Alter noch 25 Millionen Dollar wert ist. Und Jason Kidd sagte: Danke. Und so steht er in den nächsten drei Jahren den Dallas Mavericks zur Verfügung. Natürlich kann das Team ihn nun per Trade an einen anderen Club abgeben. Aber das scheint nicht die erste Option. Unter Strich: Nowitzkis Mannschaft wurde mit dieser Maßnahme nicht besser. Wenn sie die Playoffs erreichen wollen, brauchen sie noch ein paar stämmige Kerle.
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30. Juni 2009
Don't Kidd yourself
Die Public-Relations-Kampagne pro Jason Kidd kommt in Schwung. Die jüngste Lobeshymne kommt aus der Feder von Ric Bucher von ESPN, der zu jenen Journalisten gehört, die sich möglichst nahe an die Stars ranwanzen, weil sie glauben, dass dadurch viel Glanz auf sie selbst herunterscheint. Diesmal also Kidd und seine angeblich so glorreiche Bilanz in Dallas, wo er mehr Geld verdient hat als Dirk Nowitzki, was jeder Mensch normalerweise für absurd erklären würde, aber nur verdeutlicht, wie wenig Mark Cuban davon versteht, eine vernünftige Basketballmannschaft auf die Beine zu stellen. Hätte er Steve Nash behalten, wäre er um die Hälfte billiger gefahren und hätte immer noch einen gewissen Devin Harris, der mit 25 schon richtig gut ist und in die besten Jahre kommt. Okay, Schnee von vorgestern. Aber es musste noch mal gesagt werden...
Kidd ist 36 und Free Agent und glaubt, er müsse noch ein paar Jahre arbeiten. Natürlich für ein Honorar in der höchsten Kategorie der NBA-Gehaltsskala. Das wäre der vollendete Wahnsinn, angesichts der Wirtschaftslage und der nüchternen Entwicklungsprognose, die man Kidd stellen muss. Den Zampano mimt er bestenfalls noch in einer Mannschaft, die für die Playoffs nicht in Frage kommt. Aber Cuban will ihn halten, so heißt es in Dallas. Eine Minute nach Mitternacht in knapp 24 Stunden wissen wir mehr. Dann beginnt das Rennen um die Freelancer.
Kidd ist 36 und Free Agent und glaubt, er müsse noch ein paar Jahre arbeiten. Natürlich für ein Honorar in der höchsten Kategorie der NBA-Gehaltsskala. Das wäre der vollendete Wahnsinn, angesichts der Wirtschaftslage und der nüchternen Entwicklungsprognose, die man Kidd stellen muss. Den Zampano mimt er bestenfalls noch in einer Mannschaft, die für die Playoffs nicht in Frage kommt. Aber Cuban will ihn halten, so heißt es in Dallas. Eine Minute nach Mitternacht in knapp 24 Stunden wissen wir mehr. Dann beginnt das Rennen um die Freelancer.
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19. Mai 2009
Wer vor der Glaskugel sitzt, darf ruhig mit Stein schmeißen
Alle dürfen in die Glaskugel schauen, um vor allen anderen, insbesondere vor Mark Cuban, die sportliche Zukunft der Dallas Mavericks zu erspähen. Dabei herauskommt nichts. Es sei denn, man bewertet den Hypothesen-Vorrat von Sportjournalisten als relevant. Und damit schalten wir zu Glaskugel von Marc Stein von ESPN, der in den ersten Jahren der Nowitzki-Ära die Mavericks als Reporter der Dallas Morning News begleitete und noch immer ein Herz für den Club hat. Er glaubt, dass Cuban Kidd und Bass halten will, unter anderem auch weil sie angeblich die besten Freunde von Dirk Nowitzki in der Mannschaft sind. Wieviel Geld ist Kidd aber wert? Mehr als Nowitzki wie zur Zeit? Das kann doch wohl niemand ernsthaft behaupten (außer dem Agenten von Kidd)? Und wir reden in diesem Zusammenhang nicht nur darüber, was Cuban eventuell noch zu zahlen bereit wäre, sondern was er bei einem Trade als Gegenwert von einem anderen Club bekommen würde.
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20. Februar 2008
Der Magier ist da
Den Kidd-Trade und den Dallas Mavericks werden die meisten wohl mittlerweile im Blickwinkel der Frage abgehandelt haben: Macht der Neue Nowitzki und Co. besser? Die Antwort darauf haben wir schon vor mehreren Tagen versucht, als sich die Transaktion abzeichnete. Der Artikel in der morgigen Printausgabe der FAZ dröselt das Thema aus einer Perspektive auf, die vor allem den Nichtfachleuten und den Leuten mit einem Elephantengedächtnis etwas bietet: Wir erinnern an das katastrophale Versagen von Mark Cuban, einen der besten Playmaker der NBA zu halten. Was die Hälfte des Geldes gekostet hätte, das er jetzt Jason Kidd und über die Luxury Tax an die anderen Clubs bezahlt. Der Artikel ist nicht online gestellt (Nachtrag einen Tag später: Es gibt ihn jetzt bei faz.net). Hier der Einstieg in den Text:
"Als Mark Cuban vor vier Jahren einen der besten Spielmacher der National Basketball Association ziehen ließ, setzte er sich an den Computer und schrieb einen langen Sermon von mehr als 4000 Worten für sein Internet-Tagebuch “Blogmaverick”. Die ellenlange Rechtfertigung dafür, weshalb er Steve Nash nicht einen Vertrag mit einer angemessenen Gage angeboten hatte, vernebelte die eigentlichen Gründe für seine Entscheidung: Der Eigentümer der Dallas Mavericks hielt den damals 30-jährigen Kanadier einfach für zu alt, um ihm eine Entlohnung zu garantieren, wie er er sie Nashs bestem Freund Dirk Nowitzki ohne weiteres zahlen wollte.Und weil's so schön war: Hier noch mal die Szene mit Avery Johnson und Jason Kidd in jener Zeit, als der Spielmacher zum ersten Mal in Dallas spielte:
Für seinen damaligen Geiz zahlt Cuban noch heute. Nicht nur weil Nash bei den Phoenix Suns zweimal in Folge zum wertvollsten Spieler der NBA avancierte und er im entscheidenden Moment in Dallas fehlte, um dem Team im Frühjahr 2006 zu einer Meisterschaft zu verhelfen. Seit Dienstag dieser Woche kippt der selbstbewusste Basketballunternehmer das Geld förmlich mit beiden Händen aus, um das Leistungsloch zu stopfen, das damals entstand. Der Empfänger: Jason Kidd, der seine Profikarriere 1994 in Dallas begonnen hatte. Sein Alter: Er wird in einem Monat 35. Seine Entlohnung: 19,4 Millionen Dollar pro Saison und damit der viertteuerste Profi in der NBA...."
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30. Januar 2008
Kidd nach Dallas: Tauschmasse gesucht
Nach etwas mehr als einer halben Saison hat sich an dem Grundproblem der Dallas Mavericks nichts geändert. Dirk Nowitzki braucht Hilfe. Sonst wird es auch in diesem Jahr nichts mit dem Gipfelsturm. Das derzeitige Tabellenbild ist da beileibe kein Trost. Im Gegenteil: Es zeigt eine ganze Gruppe von tauglichen Aspiranten, die in der Lage sein dürften, in einer Best-of-Seven-Serie fast jede andere Mannschaft vom Parkett zu schubsen. Egal ob in der ersten, zweiten oder der dritten Runde.Eine Person wird in diesen Tagen immer wieder als nützliche Verstärkung ins Gespräch gebracht: Jason Kidd von den New Jersey Nets, der selbst im relativ hohen Alter von fast 35 Jahren noch immer in jedem Spiel Chancen auf einen Triple Double hat, weil er einfach schneller denkt und handelt, als die meisten Basketballer neben ihm. Dass man in Dallas darüber nachdenkt, Tauschmasse ins Fenster zu stellen, um Kidd zu bekommen, ist kein Geheimnis. Da die Mannschaft ohnehin überdurchschnittlich gut bezahlt, kann man sich auch ausmalen, wie rasch man die 19 Millionen Dollar, die Kidd in dieser Saison verdient, ausbalanciert. Man steckt nur die Herren Terry und Stackhousein eine Tüte und legt einen Draft-Pick obendrauf und hat schon alles beieinander, was man braucht.
Die Crux sind die Wünsche der Nets, die sich dem Vernehmen nach auf Josh Howard kapriziert haben, der sich zum All-Star gemausert hat und noch gar nicht mal so teuer ist. Das Tauziehen könnte so weit gehen, dass man einen dritten Club als Katalysator braucht, um die Aktion durchzuziehen. Zumal die Mavericks nicht nur jemanden wie Kidd brauchen, sondern dringend die Verbindungen zu dem teuren Nichtsnutz Erick Dampier kappen sollten. Den scheinen die Nets aber nicht zu wollen (kann man verstehen).
Was hat sich geändert, als das Thema erstmals für größere Schlagzeilen sorgte? Kidd hat sich deutlich genug geoutet und verlangt nach Luftveränderung. In Dallas kennt er sich aus. Dort hat seine NBA-Karriere begonnen.
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10. Dezember 2007
Abra-Kidd-Abra: Dallas sucht Magier
Nostalgiker im Umfeld der NBA gibt es reichlich. Das liegt daran, dass so viele Ex-Spieler Trainer werden. Oder Manager. Oder Radio- und Fernsehkommentatoren. Und sie alle mit einem Auge Richtung Vergangenheit schielen, weil damals alles angeblich immer viel besser, attraktiver, entspannter, redlicher war. Nun, ja. Als Jason Kidd damals in der Mitte der neunziger Jahre noch in Dallas spielte, gab es vor allem eins: Stress. Denn trotz allen Potenzials schienen er und zwei andere hoch gehandelte junge Spieler - Jim Jackson und Jamal Mashburn - nicht miteinander zurecht zu kommen. Sie spielten zwar im günstigsten Fall einen schnellen, attraktiven Ball, aber taten nur wenig für die Verteidigung. Die Konstellation war nachgerade trostlos.Nun wollen die Spekulationen nicht abreißen, dass derselbe Jason Kidd, der sich einst als Schmollmeister betätigte und dann über Phoenix bei den New Jersey Nets landete und das Team zweimal ins Finale führte, seine Karriere dort beenden wird, wo sie anfing: in Dallas. Daran scheint der Fort Worth Star-Telegram zu glauben. Und auch die Chicago Tribune, deren Trade-Gerüchte man aber schon seit langem mit Vorsicht genießen muss. Und die Salt Lake Tribune, auch wenn es andere Quellen gibt, die das Ganze für eine Ente halten.
So viel steht fest: Die Mavericks können nicht mehr länger so tun, als sei die Mannschaft, die man derzeit beeinander hat, in der Lage, sich selbst aus dem Mittelmaß herauszumanövrieren. Die schon vor langer Zeit monierte Vor-Saison-Propaganda von Leuten wie Dirk Nowitzki wirkt im Nachhinein nur noch bräsig. Oder warum sind die Jungs nicht in der Lage, das zu beweisen, was der amtierende MVP behauptet hatte, der noch nie in seinem Leben irgendetwas in Frage gestellt hat: "Wir haben auch so eine gute Mannschaft, die stark genug ist"?
Aber zurück zu den Gedankenspielen: Was soll der 34jährige Kidd in Dallas ausrichten, wenn sich sonst nichts ändert? Und wenn man dafür mehr abgeben muss als Jason Terry und Erick Dampier? Eine solche Maßnahme macht nur Sinn, wenn man im gleichen Atemzug weiter umbaut und sich einen Spieler holt, der unterm Korb etwas ausrichtet.
Hier der Videoschnipsel für wahre Nostalgiker passend zu diesem Post: Kidd für Dallas gegen Avery Johnson für die San Antonio Spurs.
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21. Februar 2007
Tauschbörse NBA: Wer will noch mal, wer hat noch nicht?
Foto: flickr/creativecommons/Zac-AttackDonnerstag, 22. Februar, 15 Uhr Eastern Standard Time, ertönt der Gong. Dann sind entweder alle kleinen und großen Tauschspielchen der Manager in der NBA unter Dach und Fach. Oder sie finden nicht statt. Wer bis dahin keine Vereinbarung hinbekommen hat, muss bis zum Ende der Saison warten, ehe er wieder im großen Stil an seinem Kader herumbasteln kann. Ein paar bekannte Namen werden zur Zeit immer wieder gehandelt: Jason Kidd und Vince Carter von den New Jersey Nets und Pau Gasol von den Memphis Grizzlies. Für die Spekulationen gibt es viele Gründe. Auf sie im einzelnen einzugehen, ist ziemlich müßig. Denn man müsste zuerst in jedem Einzelfall erklären, weshalb sich ein Team von einem Leistungsträger und Publikumsfavoriten trennen sollte (und das, obwohl nicht mal klar ist, ob das überhaupt die Intention des Clubs ist.)
Interessant allerdings ein Artikel von Statistik-Guru John Hollinger in der New York Sun von heute, der sich mit der Frage beschäftigt, weshalb die Manager für die Trades immer bis auf den letzten Drücker warten: die kurze Antwort: Weil die Teams, die sich einen Star angeln wollen, nicht schon früh ihre Karten auf den Tisch legen wollen. Denn der Club, der einen großen Namen zu bieten hat, kann natürlich pokern und einzelne Interessenten gegeneinander ausspielen - immer auf der Suche nach dem attraktivsten Gegenwert. Wenn die Uhr laut und vernehmlich tickt, werden die Gespräche kürzer. Die Vorschläge, die hin und her kommuniziert werden, werden konkreter. Hollinger nennt ein paar Namen von Spielern für denjenigen, der sich etwas mehr mit der Materie beschäftigen will.
Die meisten Spekulationen drehen sich um simple Tauschkonstellationen zwischen zwei Teams. In der NBA gibt es allerdings immer wieder regelrechte Monster-Trades, bei denen drei oder mehr Teams eine gemeinsame Vereinbarung treffen. Die Liga hat eine Webseite mit den umfassendsten Trades aller Zeiten. Der Rekord steht bei 13 Spielern und fünf Clubs bei einem Deal im Jahr 2005. Niemand, der damals herumspekulierte, sah eine solche Kettenreaktion voraus.
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16. Februar 2007
NBA-Profi Jason Kidd mal ganz privat: So nackt und bloß, wie ihn nur seine Frau kennt

Und hier eine Klatschgeschichte, die das Zeug hat, das Tim-Hardaway-"Ich hasse-Schwule"-Theater am Rand des All-Star-Wochenendes in Las Vegas auf ein anderes Thema umzupolen. Aber es verlangt nach einem harten Stück Arbeit, ehe man überhaupt irgendwie durchblickt. Es geht um das Privatleben der Eheleute Joumana und Jason Kidd. Er: ein begnadeter Spielmacher, der es in seiner Karriere nur bis ins Finale geschafft hat, aber nie den Titel gewinnen konnte. Sie: Hausfrau und Mutter von drei gemeinsamen Kindern und mit Ambitionen als TV-Reporterin. Vorgeschichte: Im Jahr 2001 wird er in Arizona verhaftet, weil sie die Polizei eingeschaltet hat. Er habe sie geschlagen, sagt sie. Der Hauptakt, Teil 1: Er reicht vor ein paar Wochen die Scheidung ein und führt unter anderem in der Begründung für den Trennungswunsch an, dass sie ihn geschlagen habe. Hinweis: Die Frau ist mehr als einen kleinen Kopf kleiner. Hauptakt, Teil 2: Sie gibt gestern die Gegenklage beim Gericht ab, in der solche Dinge angesprochen werden wie: "jahrelanger körperlicher Missbrauch", außereheliche Beziehungen seinerseits mit "einigen verschiedenen Fernsehreportern" und Stripperinnen in Arizona, Sacramento, Miami, Dallas und Indiana, einer Frau, die bei den New Jersey Nets eine Jahreskarte hat, einer Frau, die bei den Nets angestellt ist und einem Cheerleader in New Orleans. Nicht genug: Ihr Gatte sei masochistischer Trinker und exzessiver Zocker, der sich zwischendurch durch teure Juwelen von seiner Frau immer wieder das Äquivalent für die Monopoly-Spielkarte "Du kommst aus dem Gefängnis frei" verschafft hatte. Wieso wir das alles so genau wissen? Weil es so genau in der Akte steht, die von The Smoking Gun aufgetrieben wurde und online gestellt wurde. Vielleicht noch ein Hinweis. Dies ist die Geschichte aus Sicht der einen Seite. Das heißt nicht, dass sie stimmt. Und es heißt nicht, dass ein Gericht sie akzeptiert. Aber die exakte Buchhaltung seitens der Gattin ist schon beachtlich. Und deshalb hier das Link.
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