
Was tat der Gute? Er bestieg Samstagabend bei seiner Ankunft in Las Vegas postwendend ein Flugzeug nach Houston (New Orleans ist flugtechnisch nur schlecht zu erreichen). In Texas kam er nachts um 1 Uhr an, mietete sich ein Auto und setzte sich ans Steuer, um die 500 Kilometer lange restliche Strecke abzuspulen. Er rollte um 6.40 Uhr auf dem Platz vor, rund eine Stunde vor seiner Abschlagzeit - in Jeans, T-Shirt und in Gummilatschen und ohne seine Schläger, die er hatte in Las Vegas nicht mehr rechtzeitig einsammeln und wieder aufgeben konnte. Er besorgte sich im Clubhaus ein ordentliches Hemd, Golfschuhe und eine Kappe mit dem Clublogo. Ein Mitspieler lieh ihm seine Regenüberziehhose, denn Jeans sind auf Golfplätzen aus Gründen der Etikette nicht gestattet. Außerdem musste er sich einen Satz Leihschläger mieten, die natürlich nicht exakt nach seinen Bedürfnissen angefertigt waren.
"Die ersten 200 Kilometer war ich wirklich müde", sagt er hinterher, nachdem er eine 71 gespielte hatte, die beste Runde der ganzen Woche. "Ich habe sechs Red Bulls gekauft, um mich wach zu halten. Die ersten Löcher sind gut gelaufen. Also haben mich die Red Bulls wohl weiter gepusht. Cejka belegte den 75. Platz, bekam einen Scheck über 11.656 Dollar, was weit mehr war als die 400 Dollar für das Flugticket und die Kosten für den Mietwagen. Mit dem konnte er anschließend gleich wieder nach Houston gondeln, wo er am heutigen Dienstag in einem Pro-Am-Turnier erwartet wird.
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