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4. August 2008

Mit flacher Brust

Zu den von den chinesischen Zensoren in den Medienzentren in Peking blockierten Webseiten gehört ganz offensichtlich auch die Huffington Post, das Ziehkind der amerikanischen Journalistin Ariana Huffington, die als Vorreiterin der Polit-Blogger gilt. Die Seite hat über die letzten Jahre an Bandbreite gewonnen (und sicher auch an Lesern), aber an Profil verloren. Mit Sport kann man dort nur sehr wenig anfangen. Und wenn dann handelt man die Themen auf der vordergründigsten aller Ebenen ab. Hier ein aktuelles Beispiel. Der Eintrag und der Link zu den nackten britischen Olympiateilnehmern, die bislang noch keinem Sportblogger in den USA auch nur ein müdes Lächeln entlockt haben. Ähnlich flachbrüstig: ein Hinweis auf die fünf Geschichten, auf die sich Amerikaner zu Hause vor den Spielen schon mal geistig einstellen sollen:
1. Michael Phelps
2. Die US-Basketballmannschaft
3. Die Zukunft von Softball und Baseball im Olympischen Programm (man wurde vor einer Weile rausgeworfen)
4. Der ältere Athlet, Stichwort Dara Torres
5. Die Frage, ob China mehr Medaillen abschleppt als die USA.

Man sieht an einer solchen Gedankenstruktur, weshalb die Olympischen Spiele allmählich in den Vereinigten Staaten in den Hintergrund rücken. Das Publikum wird nicht auf überraschende und tiefer gehende Themen eingestimmt, sondern auf das Platteste vom Platten. Wer wird sich denn dafür stundenlang vor den Fernsehapparat setzen?

2. Juni 2008

Welcome to Cliché Island

Es ist Euro-Zeit. Und da packen selbst die fußball-affinsten unter den Amerikanern ihre alten Klischees aus, um ihre gar nicht so abwegigen sportlichen Einschätzungen so bunt wie möglich wirken zu lassen. Zum Beispiel der Blog That's On Point über Mannschaften in der Vorrunde:

Österreich: "This is a team that's going to have to relive World War II and the Anschluss when it players its cruel older brother Germany in the final group game on June 16."

Polen: "Maybe the only thing missing from this match will be a couple Panzer tanks, though they might be useful for security. If you know anything about the year 1939, the Poles have a serious ax to grind with Germany. (FYI, German forward Lucas Podolski and Miroslav Klose are both essentially Polish with Polish parents.)"

Schweden: "This Sweden side really is like IKEA furniture. You think you're getting a bargain, you think you're getting something good, but don't be misled."

Schweiz: "All you need to know about the Swiss? They're exceedingly boring and their fans are lame. If they score more than twice it might be a surprise."

Der Blog 200percent war ebenfalls ungeheuer kreativ und kam auf diese Bezeichnung für Gruppe B: "The Group Of Schnitzel (I just thought that up, in case you were wondering)."

Nein, wir haben uns nicht darüber gewundert. Sondern uns an einen amerikanischen Cartoonisten erinnert, der aus Klischees sehr viel Feinsinniges herausgezogen hat: B. Kliban, ein Genie. Leider tot.
Mehr von Kliban gibt es hier und hier und hier.

21. Februar 2008

ESPN: Bloggen auf Teufel komm raus

Der "weltweite Anführer im Sport" (Eigenwerbung), besser bekannt unter der Abkürzung ESPN, was mal soviel heißen sollte wie Entertainment and Sports Programming Network, hat jede Menge Webseiten. Mehr jedenfalls als man nach allgemeiner deutscher Auffassung über die Relevanz des Internets in der Kommunikationskultur der Zukunft braucht. Jetzt kam aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums des erfolgreichen Printprodukts ESPN - The Magazine ein weitere Anlaufstelle dazu: die Webseite zum Magazin. Natürlich mit Blogs. Wer sich mal mit der Geschichte des Molochs beschäftigen möchte, der demnächst die Digital-Schläfer in Deutschland und Umgebung wach rütteln wird: Wikipedia weiß mehr.

8. Februar 2008

Ein besonderer Termin

Nächsten Freitag und Samstag findet in Dortmund eine Konferenz mit 25 Workshops statt, die unter dem Titel "Unter Druck - Qualitätssicherung im Sportjournalismus" ein paar drängende Fragen für den Mediensektor anpackt:

• Die Propagandamaschine: Wie Sport, Wirtschaft und Politik Journalismus behindern und Sportjournalisten instrumentalisieren
• Die Online-Revolution oder: Sind Blogger die besseren Sportjournalisten?

Die Liste von Referenten ist lang und schließt ein paar starke Persönlichkeiten aus dem Blog-Bereich ein: Kai Pahl (dogfood) von allesaussersport) und Oliver Fritsch von Indirekter Freistoß, Direkter Freistoß und Hartplatzhelden. Neben einer stattlichen Reihe von Journalisten, die vor einiger Zeit mit dem neuen Sportnetzwerk dem etablierten Berufsverband den Rücken zugedreht haben, sind auch mehrere Wissenschaftler vertreten. Was daran liegt, dass die Veranstaltung zusammen mit dem Institut für Journalistik der Universität Dortmund ausgerichtet wird. Das Zielpublikum: Nachwuchsjournalisten.

Wer die Liste der Referenten bis zum Schluss durchliest, wird sehen, dass auch American Arena vertreten sein wird. Klare Sache: Das ehrt. Und es gibt den Anlass, nächste Woche eine kleine Aktion offiziell anzukündigen, über die erst mal noch nichts verraten wird. Spannung soll sein.
Blick zurück: Das war der erste Beitrag in diesem Blog - es ging um ein Buch und um das Sportnetzwerk

20. Juni 2007

Baseball als Heimspiel

Nachdem hier neulich von Rodney Gessmann aus Regensburg die Rede war, der sich in der untersten amerikanischen Baseball-Liga in Florida als Rookie zu behaupten versucht, ist es ganz hilfreich, ein Interview mit einem deutschen Baseballspieler zu lesen, der das alles schon hinter sich hat: Mitch Franke. Er spielt nach seinem Abstecher nach Phoenix (in der Organisation der Milwaukee Brewers) mittlerweile in Paderborn. Geführt hat es Jörg Leopold (vielen noch bekannt als Leodator), der beim Tagesspiegel seinen Blog Heimspiel hat und geschickt lokale Themen mit seiner Vorliebe für Stoffe verknüpft, die er einst bei Wortwelt in den Mittelpunkt gestellt hatte. Der Tagesspiegel hat seine Webseite neulich ziemlich umgekrempelt, was unter anderem den Effekt hatte, dass die Blogger-Gruppe seitdem leichter zu finden ist.

30. Mai 2007

Die Papierheimer lernen nur langsam dazu

Es ist schade um jeden, der vor seiner Zeit aus dem Leben scheiden muss. Aber junge Medienprodukte sterben bisweilen nicht zu früh. Sie gehen ein, weil sie nie richtig lebendig waren. Totgeboren sozusagen. Keine Ahnung, was den hochwohlgeborenen Deutschen Sportverlag dazau gebracht hat, eine tägliche "Sportzeitung" in deutscher Sprache herauszubringen und kostenlos über die Lounges der Lufthansa unters lesende Volk zu bringen. Eine knallharte Analyse der Verhältnisse kann es nicht gewesen sein. Wer heute Printprodukte in den Markt quetscht, deren Zielgruppe sich ihren Stoff aus der Tageszeitung holt (und zunehmend online konsumiert), kann sich gleich in das Papier einwickeln, das von den Lastwagen am Druckereitor abgeladen wird. Aber da der hochwohlgeborene Deutsche Sportverlag in dieser bombigen Medienstadt Köln sitzt und dort seine bombigen Papierheimer verlegt (die Titel heißen: laufen, Handballwoche, Boxsport, Leichtathletik, Vollblut) hat er natürlich den direkten Draht zum Markt, die Adressen von Abonnenten, die auskunftsfreudigen Leserbriefe - also einfach den Durchblick.

Und nun? TAZ-Blogger Rob Alef (Volk ohne Raumdeckung) verbreitet soeben, was wohl schon seit ein paar Tagen kursiert: Die Sportzeitung namens Sportzeitung erscheine nach weniger als einem halben Jahr "in diesen Tagen vorerst zum letzten Mal". Offiziell liegt das Projekt auf Eis, wie der Geschäftsführer vor ein paar Tagen dem Online-Mediendienst DWDL erklärte. Gesucht wird jemand mit Geld für "aktuelle Themen rund um den Sport" (Selbstdarstellung).

Das Geld wäre an anderer Stelle sicher besser angelegt. Die Sportmedienlandschaft wird konsequent ins Internet abwandern, auch wenn die dürftige Situation im deutschsprachigen Bereich einen solche Entwicklung nicht unbedingt vermuten lässt. Mit dem Geld aus fehlinvestierten Print-Konzepten wie Player und Sportzeitung wären einige schon sehr viel weiter. Nicht bei den öden Newsportalen, die sich als Abspielkanäle für Agenturmaterial und Praktikantentexte verstehen. Die haben kein Profil. Nein, bei den Bloggern (mit Profil und Ideen), denen es bislang an der Personalausstattung und der Unterstützung fehlt, wie sie etwa Gawker Media in New York bereit hält. Hier verdient man übrigens mit Blogs Geld und schustert nicht zu.

Bis sich so etwas herumspricht, wird noch ein bisschen Zeit vergehen. Vor allem, wenn Leute wie der Hamburger Journalistik-Professor Dr. Siegfried Weischenberg weiter so tun, als brauche das alles Zeit und ein Umdenken in den Köpfen der Medienverantwortlichen. Mit Verlaub: Das ist Unsinn. Was es braucht ist das Geld von Kapitalisten, die erwarten, dass ihr Einsatz eine Rendite abwirft, und die erkennen, dass sie bei den Baumverbrauchern nicht mehr zu verdienen ist.

24. April 2007

Eine Baseball-Bloggerin namens Milano

Ich gebe zu, so was finden wir weit weniger beeindruckend als die Leute von alyssa-milano.de neulich: "Die Finalfolge von Charmed sprengte am Samstag sämtliche bisherige Quoten! Um 17 - 18 Uhr schalteten 1,36 mio Zuschauer ab 3 Jahren ein. Das bringt ihnen einen Markenanteil von 8,9%." Aber es zeigt zumindest, dass die Hollywood-Schauspielerin aus Brooklyn auch in Deutschland ein Begriff ist. Weshalb wir uns hier den Hinweis gestatten wollen: Alyssa Milano bloggt. Und zwar über Baseball. Hier geht's zu ihren ziemlich lesbaren Gedanken, die sich vor allem um die Los Angeles Dodgers drehen, aber auch um den Sportkommerz, die Fans und mehr: "Yes, I really write this blog. Yes, I am a huge baseball fan. Yes, I’ve read all of your comments that you’ve left for me (ouch)." Warum wir das mit Brooklyn erwähnen? Da kommen die Dodgers her. Milanos Männer waren dem Vernehmen zuletzt vornehmlich Baseball-Profis: Carl Pavano, Barry Zito und Brad Penny. Obwohl: Das hat sie in ihrer kryptischen Art zumindest halb bestritten. Kann man verstehen. Wer mochte schon als Baseball-Groupie abgewertet werden? Die Frau kämpft schließlich bereits seit Jahren ohne Erfolg darum, dass ihre Nacktszenen aus dem Internet verschwinden und tut dabei immer ganz prüde. Dabei dürften die meisten dieser Darbietungen mit ihrer Einwilligung entstanden sein.
Blick zurück: Scarlett Johansson und Reebok - eine weitere Hollywood-Sport-Connection

6. März 2007

Blog vs. Borges: Kolumnist als Plagiator entlarvt

Die angesehene Tageszeitung The Boston Globe hat einen ihrer bekanntesten Sportkolumnisten für zwei Monate vom Dienst suspendiert, weil er in einem Artikel zahllose Passagen aus dem Bericht eines Journalisten aus einem anderen Blatt wortwörtlich abgeschrieben hat. Die Strafe für das Plagiatsdelikt fiel vergleichsweise milde aus, besonders im Hinblick auf den Täter: Ron Borges hat sich einen Namen als Widersacher des erfolgreichen örtlichen Football-Trainers Bill Belichick gemacht und gilt als höchst eigenwillig in seinen Einschätzungen seiner Spezialgebiete, zu denen auch Boxen gehört. Warum wir das hier alles erwähnen? Borges wurde durch einen Blog decouvriert - Cold, Hard Football Facts - der schon eine Weile die Methoden von Borges auf dem Kieker hat. Dass Blogger als Internetpolizei im Kampf gegen geistigen Diebstahl antreten, ist ein weiteres Indiz dafür, dass die etablierten Medien mit einer Erosion ihres Ansehens konfrontiert sind. Den Kampf gegen das Tempo des Online-Nachrichten-Rads können sie nicht gewinnen. Auch wenn manche versuchen, sich in dem Wettbewerb durch hastiges Kopieren von anderer Leute Texten über Wasser zu halten. Bisher gibt es von Borges noch keine Erklärung zu dem Fall. Cold, Hard Football Facts gibt sich bescheiden: Das Ganze sei durch den Kommentar eines Lesers in einem Forum bei ESPN ins Rollen gekommen. Man habe das Thema schlichtweg nur aufgegriffen und an die richtigen Stellen weitergeleitet. Die Disziplinarmaßnahme der Zeitung kam wenig mehr als 24 Stunden , nachdem das Plagiat aufflog.

13. Februar 2007

NBA-Blogger TrueHoop macht Karriere

Fast von Anfang an stand ein Blog auf der American-Arena-Linkliste, weil er auf seine ganz ureigene, selektive Art Pflichtlektüre für jeden ist, der sich mit der NBA beschäftigt: TrueHoop von Henry Abbott. Daran wird sich nichts ändern. Obwohl Abbott gerade meldet, dass er nach langen Verhandlungen einen ganz erstaunlichen Sprung in seiner Blogger-Karriere vollziehen wird: Er wurde von ESPN übernommen. Die Leute bei der Disney-Tochter scheinen schon seit einer ganzen Weile die Kreativitiät und die Qualität der Blogosphäre und ihres Publikums aufmerksam zu verfolgen. Abbott hatte zwei Jahre lang jeden Tag an seinem Produkt gefeilt, ohne dass ihm dafür jemand einen Cent gegeben hätte. Sein neuer Status sieht anders aus: Er ist angestellt, bekommt jeden Monat Gehalt, wird krankenversichert und erhält bezahlten Urlaub. Die Kommentare in seinem Blog klingen überwiegend positiv. Was zeigt, dass sich jemand mit hochwertiger Arbeit ein loyales Publikum erarbeiten kann. Der nächste Schritt ist schwieriger: die alten Leser behalten und noch mehr dazu gewinnen wollen, ist nicht nur eine Frage der optimalen Verlinkung. Inhalte und Stilfragen stehen dabei ebenfalls zur Diskussion. Abbott weiß das. Aber er nimmt die Herausforderung ziemlich entspannt an: "Wenn das keinen Spaß machen sollte, dann mache ich etwas ernsthaft falsch."

8. Februar 2007

Reaktionen auf Amaechis Bekenntnis: Ganz viel Geklapper in den USA und Schweigen in Deutschland

Die Burschen von outsports.com sind nicht scheu. In ihrer Selbstdarstellung erklären sie ihren Standort klipp und klar: "Outsports ist ein Muss für alle in den etablierten Medien geworden, die mehr über das Thema Sexualität und Sport wissen wollen." Sie wissen nicht nur mehr. Sie spekulieren auch gerne mehr. So kann man derzeit in der Geschichte über den Ex-NBA-Profi John Amaechi und sein offenes Bekenntnis zu seiner Homosexualität einen Hinweis auf einen Beitrag aus dem April 2001 finden, in dem darüber gemutmaßt wurde, welche Spieler und Ex-Spieler aus der Basketballszene schwul sein könnten. Die Liste bestand damals aus zehn Namen und ist noch immer verfügbar. Zumindest in einem Fall weiß ich aus Gesprächen mit Homosexuellen, dass sie die Einschätzung teilen - die meisten haben einen geschulten Blick für den Gestus und die Körpersprache von In-the-Closet-Gays. Amaechi war damals auch auf der Liste. Auf Platz 6.

Mit welchem Stigma schwule Sportler leben, wurde aus den Reaktionen von NBA-Spielern deutlich. Hier die Stellungnahme von LeBron James, einem Hoffnungs- und Imageträger, der mit 22 Jahren noch nicht ganz die aalglatte nichtssagende Art eines Tiger Woods oder Michael Jordan beherrscht (via Sports On My Mind):
"Mit Mannschaftkameraden brauchst du Vertrauen. Und wenn du schwul bist und das nicht zugibst, dann bist du nicht vertrauenswürdig."
Eine andere Art und Weise, nur scheinbar durchdacht und intelligent, um homosexuelle Männer herunterzumachen. Denn wie kann einer nicht vertrauenswürdig sein, wenn er etwas nicht zugibt, was solange kein Thema ist, solange er es nicht zugibt?

Das Thema Amaechi und der seelische Druck von Schwulen und Lesben, in den Umkleidekabinen der Welt ihre Identität zu verleugnen, ist in den USA ein riesiges Thema. Ein Blick auf die deutschen Basketball-Blogs könnte einem das glatte Gegenteil glauben machen. Hoopnation murmelt etwas von "Mid-Season Awards", als ob es so das überhaupt gäbe. Dazu ein Foto einer üppig ausgestatteten Dame (keine Basketballspielerin, nehmen wir an) mit Schnullermund und einem T-Shirt Vote or Die. Die Basketball-Blogs schweigen ebenfalls, haben aber noch unter "neueste Artikel" eine Abhandlung über die "Die Schlägerei im Madison Square Garden" aus dem Dezember, die es auch nicht gab (es war nicht mehr als ein heftiges Geschubse, bei dem ein einziger Schlag ausgeteilt wurde, der nicht mal richtig traf). Johannes Berendt von Click and Roll auf der deutschen Seite von nba.com hat auch andere Sorgen. Er bereitet seine Leser "behutsam auf das 56. All-Star Weekend vor", als wäre jede andere Form der Einstimmung einfach zu riskant. Crossover ("Das Online-Basketball-Magazin"), mit einem Rattenschwanz von Namen im Impressum, hat auch noch niemanden gefunden, der das Thema anpacken will. Man diskutiert lieber solche hochbrisanten Fragen wie: "Bist du süchtig?" Wonach? Nach einer gelb-braunen Pille "in deinen Fingern", von der offensichtlich eine nicht näher bezifferte Gruppe von seelisch kranken Basketballfans abhängig sind. Was für eine Pille? Das vermag der Blog auf 100 Zeilen nicht zu sagen. Man muss vermuten, es handelt sich um den Ball.

Auch Eurosport sitzt auf den Händen sowie die fetzigen Stehgeiger von SpOn, die lieber die Geschichte von dem Bar-Zwischenfall aus Indianapolis ausschlachten, in den ein paar Pacers verwickelt waren, die aber zunächst noch alles abstreiten. So muss dann eine Frage erlaubt sein? Haben all die NBA-verrückten Blogger und Schreiber eine dunkle Brille auf, wenn es um Stoffe geht, in denen ein gesellschaftliches Problem angesprochen werden muss? Oder finden Sie das Thema - der erste ehemalige NBA-Spieler, der sich öffentlich zu seinem Schwulsein bekennt - einfach nicht wichtig? Nicht signifikant? Nicht erhellend? Falls ja, dann gute Nacht.
Blick zurück: Einer kommt aus dem Kleiderschrank - der erste Amaechi-Beitrag

13. Oktober 2006

American Arena in der Blogkritik

Unter der Überschrift "Es lebe der Sport" hat Dr. B. Blog-Blogicki vor wenigen Tagen davon erzählt, wie er "Mitglied des örtlichen Leichtathletik-Vereins für eine Zeitlang (als Halbwüchsiger), und auch im Tischtennis-Verein" gewesen war. Welche Parallele. Auch der Mann von American Arena war Leichtathlet und Tischtennisspieler (im Verein) und betrieb später noch das merkwürdigste Dorfspiel von allen: Prellball. Aber was noch wichtiger ist:
Danke für die Blumen.

8. Oktober 2006

Saison-Pressepass für Eishockey-Blogger

Ein Novum aus der Welt der amerikanischen Sportblogger: Die Washington Capitals haben Eric McErlain vom Off Wing Opinion Blog einen Pressepass für die gesamte Saison zugestanden. Die National Hockey League hat jedes bisschen Propaganda nötig und gibt sich deshalb großzügig gegenüber allen Medien. Laut dem Einschaltquoten-Scanner alexa.com liegt die Nutzerquote des Blogs bei knapp 1000 Leuten pro Tag.