19. April 2009

Was an den anderen Baustellen los ist

Ein paar Hinweise zu Beiträgen in anderen Medien:

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des amerikanischen Sportinvestors Tom Hicks, der in Liverpool und Dallas engagiert ist (Deutschlandfunk mp3-Stream)

Der Erfolg der Dallas Mavericks im ersten Playoff-Match gegen die San Antonio Spurs offenbart eine überraschende Erkenntnis: Das Team hat das Zeug zu gewinnen, wenn Nowitzki auf der Bank sitzt (Online-Version des Artikels aus der Montagausgabe der FAZ).

Die Porträts der fünf besten NBA-Profis aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung als zehnteilige Klickstrecke.

Kommentare:

Stephen hat gesagt…

Eigentlich ist doch nur das passiert, was normalerweise immer passieren sollte. Wird der Topscorer des Teams aus dem Spiel genommen, liegt es an den anderen Spielern, die entstehende Lücke zu füllen. Doch genau das haben die Mavs in den letzten Jahren nicht hinbekommen. Bestes Beispiel war die Serie gegen Golden State. Ja, Nowitzki war schlecht, aber die anderen "Stars" haben ja auch nicht gerade ihre Leistung steigern können. Wie Sie richtig bemerkt haben, entstehen zudem neue Lücken für Nowitzki, wenn es eben nicht reicht, ihm zwei Mann auf die Füße zu stellen und zu gucken, wie die anderen vor sich hin dilletieren.

Jürgen Kalwa hat gesagt…

Ich hatte schon immer das Gefühl, dass man in Dallas erwartet, dass sich die Spieler etwas ausdenken, wenn die Umstände Nowitzki in eine Randrolle drängen. Diese Erwartung wird im amerikanischen Sportalltag gerne mit der Worthülse "to step it up" versehen. Wie einflussreich die Rolle des Trainers im Basketball ist, wurde immer gerne übersehen. Man kann aus einem einzelnen Spiel noch keine Schlüsse ziehen, aber in diesem Fall fand ich vor allem Carlisles Entschluss, Josh Howard nicht mehr zu bringen, ein interessantes Indiz für meine These, wonach ein NBA-Coach so etwas können muss: die andere Seite während des Spiels ausfuchsen. Sonst ist er sein Geld nicht wert. Carlisle ließ den besten Korbschützen des Abends auf der Bank sitzen und seine Joker arbeiten. Solche Klugheit und Entscheidungskompetenz an der Seitenlinie lässt hoffen.