23. Mai 2008

Keimfrei, aber nicht zu milde

Am 1. Juni soll ein wichtiges Buch in Deutschland erscheinen. Es heißt einfach nur wie sein Thema: "Nowitzki".

Das heißt: Vielleicht kommt es auch am 1. Juli heraus. Das lässt sich zur Zeit noch nicht so genau sagen. Weshalb einen, ehrlich gesagt, eine gewisse Ungewissheit beim Tippen dieser Meldung plagt. "Nowitzki" würde vermutlich sagen, es handelt sich um ein Kribbeln. Ich denke, es ist mehr ein Jucken. Und es sitzt in den Fingern. Und nicht in jener Region, wo "Nowitzki" die Schaltstelle des zentralen Nervensystem vermutet. Es juckt einem vor allem deshalb in den Fingern, weil man sagen möchte: Bloß gut, dass ihm "die Autoren" nicht "bis in die Unterhose gekrabbelt sind". Und dass er "meinen Senf dazugegeben" hat. Denn so sollen Bücher schließlich sein: keimfrei und trotzdem nicht zu milde. Pappig und papieren, aber auch ein wenig appetitlich.

Das Krabbeln in der Unterhose gehört bekannterweise - anders als das Klappern - beim Schreiben nicht zum Handwerk. Es gehört wohl eher in die Abteilung Doktorspiele oder - später im Leben - zum Verhalten von Verkehrsteilnehmern, die gleich zur Sache kommen wollen. Was sich "Nowitzki" dabei gedacht hat, als er das so formuliert hat, wissen wir nicht. Zumal die Autoren sich noch bedeckt halten. Sonst hätte man vielleicht in diesem jüngsten Bericht ein paar Zeilen über das Buch erfahren. Geheimsache "Nowitzki"? Wir bleiben weiter gespannt auf die Enthüllungen.

Kommentare:

Andreas hat gesagt…

"Das Krabbeln in der Unterhose gehört bekannterweise - anders als das Klappern - beim Schreiben nicht zum Handwerk. Es gehört wohl eher in die Abteilung Doktorspiele oder - später im Leben - zum Verhalten von Verkehrsteilnehmern, die gleich zur Sache kommen wollen."


Habe das mehrfach gelesen, bis ich es verstanden hatte. Gehöre zu den Fans ihres Blogs, ABER das gibt bösen Kalaueralarm!

Wenn da mal nicht ein Fips Asmussen im Kalwa steckt ;)

Jürgen Kalwa hat gesagt…

Kenne leider Fips Asmussen nur vom Namen. Habe ihn aber pflichtschuldigst gegoogelt, die Kalkofe-Verarsche gesehen und muss sagen: Ich gelobe Besserung.