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22. Oktober 2009

Bald Arsenal richtig in amerikanischer Hand?

Hinter den Kulissen regt sich wieder mehr bei Arsenal. Der amerikanische Anteilseigner Stan Kroenke, dem die Colorado Avalanche (NHL), Denver Nuggets (NBA) und Colorado Rapids (MLS) gehören hat sich in aller Stille 28,9 Prozent der Aktien des Clubs gesichert und ist damit der größte Mitbesitzer und nur noch einen Prozentpunkt von der Macht im Laden entfernt. Sein Appetit ist beachtlich. Da ihm 40 Prozent der St. Louis Rams gehören, käme er natürlich gegenwärtig auch für eine stärkere Rolle in der NFL in Frage. Es gibt da nur ein Problem. Die Football-Liga hat strenge Regeln, die besagen, dass jemand der in der NFL am Ruder eines Clubs sitzt, woanders nicht mitmischen darf.
Blick zurück: Es gab mal eine Zeit, da tat Kroenke so, als interessiere ihn England nicht
Blick zurück: St. Louis und Limbaugh – Don't mix politics with sports

8. Juni 2009

Riecht wie Team Spirit

Die beiden Ligen, die weltweit am meisten Geld über den Geschäftsbereich Fernsehlizenzen erzielen, beschnuppern sich zur Zeit, um herauszufinden, ob sie zusammen nicht noch viel stärker auftreten können. Die eine Institution ist die Premier League und die andere die National Basketball Association. "Die Premier League ist uns ein bisschen voraus", sagte NBA-Commissioner David Stern laut der Financial Times und klang wie ein bescheidener Kaufmann, der zugibt, dass er noch das eine oder andere lernen kann. Die Geschichte skizzierte keinerlei Aktivitäten, weshalb die ersten Gespräche genausogut auch zu gar nichts führen könnten. Aber angesichts der Schwierigkeiten von Setanta, die sich offensichtlich schwer verhoben haben, und den sich daraus ergebenden neuerlichen Optionen für ESPN, sich doch noch stärker in Europa zu engagieren, wird die Trendlinie in Richtung Globalisierung immer prägnanter.

Naturgemäß kommen Leute, die gar nicht erst einen Übersetzer anheuern müssen, um sich kompetent zu unterhalten, schneller zueinander. Die gewachsene Affinität von amerikanischen Ligen für den Standort London ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich trotz ausgeprägter kultureller Unterschiede viele Dinge leichter einfädeln lassen. Man denke im Vergleich dazu an die Achse Major League Soccer - Bundesliga. Die beiden haben 2007 ein Abkommen geschlossen, das keine nennenswerten Ergebnisse zutage gefördert hat. Im letzten Jahr sagte Borussia Mönchengladbach ein Trainingslager in Denver wieder ab, weil man die Anlagen nicht gut genug fand.

26. Januar 2008

Dollars für Derby County

Der amerikanische Fußballer Benny Feilhaber, der einst auf der Bank des HSV versauerte und inzwischen bei Derby County in England das Gefühl des so gut wie sicheren Abstiegs inhaliert, mag nicht zurück in die USA. Er muss was geahnt haben, als sich zu dem Thema äußerte. Denn seit heute steht fest, dass amerikanisches Geld in den Club fließen wird. Das Team wäre die Nummer vier in der Premier League nach Manchester United, FC Liverpool und Arsenal, dass ein Cash-Infusion von Übersee erhält. Die Finanziers halten sich noch bedeckt und werden bestenfalls als Investorengruppe identifiziert. Das Versteckspiel dürfte spätestens nächste Woche ein Ende haben. Solche Übernahmen werden schließlich nicht im Geheimen abgewickelt.
Blick zurück: Feilhaber und das gute Leben in Hamburg
Blick zurück: Das Tor, das den Bankdrücker zu neuem Leben verhalf

24. Januar 2008

Eine Klasse für sich

Nichts gegen Amerikaner-Bashing. Nicht hier in der Arena und schon gar nicht, wenn es um diesen Grundverdacht geht, dass wohlhabende Passbürger aus diesen Längengraden keine Klasse besitzen. Wie hätten sie auch mit Klasse (und Stil und Souveränität und herkömmlicher Verhaltenskultur) den wirtschaftlichen Aufstieg zum Multi-Millionär schaffen können? Reich wird man nur dann, wenn einem die Bedürfnisse seiner Mitmenschen schnurz piepe sind.

Aber das ist dann schon etwas anderes: Wenn der Trainer von Manchester United das sagt, öffentlich, und nicht nur blind in die Menge zielt, sondern ganz konkret zwei Herren anspricht, die sich mit ihrem Geld in die Premier League eingekauft haben: die Herren George Gillett und Tom Hicks. Der Zweite ist der Mann, der einst George W. Bush bei den Texas Rangers die erste Plattform gab, von der aus er seine politische Karriere in Schwung bringen konnte und der amerikanischen Sportfreunden als der Typ im Gedächtnis geblieben ist, der dem Baseballspieler Alex Rodriguez den Zehn-Jahres-Monstervertrag gegeben hat, der jeden Rahmen sprengte. Der erste ist ein rastloser Schacherer, den selbst ein Insolvenzverfahren vor ein paar Jahren nicht bremsen konnte und der irgendwann im Sportgeschäft als Mehrheitseigner der Montreal Canadiens auffällig wurde.

Sir Alex Ferguson reibt sich vor allem an der Art und Weise, wie die beiden beim FC Liverpool schalten und walten, obwohl das im Prinzip nicht zu seinem Verantwortungsbereich gehört. Aber das Herz des Schotten hängt wohl an Tradition und an den guten Sitten im Umgang mit seinesgleichen. Die beiden Amerikaner haben wohl irgendwann mal bei Jürgen Klinsmann vorgesprochen, weil sie den Spanier Rafael Benitez los werden wollten. Und da muss Sir Alex aufgefallen sein, dass er auch für einen Amerikaner arbeitet. Und wie der wütet, haben wir ja schon mal an anderer Stelle beschrieben. Das Wort "Klasse" fällt einem im Zusammenhang mit der Familie Glaser auch nicht ein.

Wenn Ferguson etwas tun möchte, um die Verhältnisse zu ändern, sollte er sich mit seinen Kollegen an die Liga wenden und das Beispiel aus der NFL studieren. Hier hat man sehr strenge Regeln darüber, wer wann mit wem reden darf, wer wen abwerben darf und wie man das Verhalten von Verantwortlichen bestraft, die sich nicht daran halten. Zumindest in dem Bereich muss man den Amerikanern ein Kompliment machen: Weil sie wissen, dass sich niemand im Kampf ums Geld wie ein Gentleman verhält, haben sie einen Verhaltenskodex erarbeitet, an den sich jeder halten muss.

18. September 2007

Globallermann

Für die meisten handelt es sich hier um einen alten Hut. Für die Amerikaner ist es irgendwie neu, überraschend, erklärungsbedürftig.....dass die Premier League überall in der Welt ein wachsendes Fernsehpublikum findet. Und deshalb durfte ein Korrespondent des Nachrichtenmagazins Time aus Hongkong über das Phänomen berichten und ein Korrespondent aus London ein paar Infos beisteuern. Daraus darf man ableiten, dass die Mehrheit des Publikums in den Vereinigten Staaten auch weiterhin nicht verstehen wird, worin die Faszination des Fußballspiels besteht. Was ja vielleicht ganz gut ist. Man stelle sich nur mal vor, dieses Land würde Fußballer der Premiumkategorie Tiger Woods, Michael Jordan oder Andre Agassi produzieren. Dann wäre die US-Nationalmannschaft ein Dauerkandidat für den WM-Titel. Wer will denn das? Die Engländer bestimmt nicht (via The Offside)
Blick zurück: Der Fernseh-Deal der Premier League in Asien

20. Juni 2007

Beckham-Malus: Gelalle von Lalas

Das ist der eigentliche Nachteil des Wechsels von David Beckham nach Kalifornien: Jetzt muss man sich dauernd das Geschwätz von Alexi Lalas anhören, dem Manager der Los Angeles Galaxy. Der Mann ist geschult in der amerikanischen Art des Marktschreiers an der Losbude auf der Kirmes und war das schon als mäßiger, wenn auch knüppelharter Verteidiger in seinen aktiven Zeiten. Wie wenig er wirklich drauf hat, haben die Leute von Red Bull ziemlich schnell gesehen, als sie den Club kauften, der früher unter dem Namen New York-New Jersey MetroStars in der US-Fußballliga firmierte. Also taten sie ihn an den Gang. Bei Galaxy, wo man mit dem passenden Stadion und einer Fanverankerung im hispanifizierten Großraum Los Angeles einen anderen sportwirtschaftlichen Stellenwert genießt, hat man ihn gerne mit offenen Armen aufgenommen. Die Entscheidungen werden dort ohnehin auf einer höheren Etage getroffen. Lalas jüngster Klops: ein anmaßender Vergleich zwischen Major League Soccer und der Premier League, den man in England nicht mehr als humorvoll empfindet. Die Hybris ("Die Tatsache, dass ein Teil der Welt in Form der Premier League ein minderwertiges Produkt verehrt, ist deren Sache...") ist beeindruckend. Weniger angesichts der Tatsache, dass die Amerikaner allenfalls auf Regionalliga-Niveau spielen. Sondern vielmehr im Licht all der massiven Investitionen amerikanischer Sportunternehmer in Clubs wie Arsenal, Liverpool, und Manchester United, die demnach als Vollidioten eingestuft werden müssten, weil sie einen viel zu hohen Preis für ihre Anteile bezahlt hätten. Das werden die natürlich sehr gerne hören, besonders jemand wie Arsenal-Mann Stan Kroenke, der mit den Colorado Rapids einen Club in der MLS besitzt.

Übrigens: Bis man in den USA mal solche wahren Fußball-Fans wie den Engländer Jim Coan
findet, wird noch viel Wasser an die Gestade von Los Angeles schwappen. Der kann sich kein Spiel seines Lieblingsvereins FC Liverpool anschauen, weil es ihnen komplett aus den Pantinen haut.

21. Mai 2007

Wir kaufen uns einen Fußball-Club - auf englische Art

Als früher Leser von Wallrafs Unerwünschten Reportagen habe ich mich lange gefragt, weshalb Arbeitnehmer nicht den berichteten Missbrauch abschütteln und ihr Unternehmen übernehmen. Besonders wenn ein schlecht wirtschaftender Besitzer dabei noch ein gutes Geschäft machen würde. Das müssen sich in zunehmendem Maße auch die Fans englischer Teams fragen, die erleben, wie sich Männer mit ganz viel Geld aus fernen Ländern ihre Clubs unter den Nagel reißen und anschließend mit Ihnen, den Fans, Monopoly spielen. Im Fall von Manchester United war die Abwehrhaltung zwar besonders stark, aber auch besonders vergeblich. Die Glazer-Familie aus Florida sitzt heute am Drücker. Und wer ihnen das nicht gönnt hat nur eine Möglichkeit: seine Loyalität an eine andere Mannschaft verschenken. Ich würde mich nicht wundern, wenn just aus dieser Abwendung von ManU eine neue Initiative hervorgeht, bei der sich tausende von Fans mit kleinsten Beiträgen zusammentun und sich ihren Club kaufen. Das Fundament ist bereits gelegt und nennt sich My Football Club, eine Organisation auf der Suche nach 50.000 Menschen, die jeder 35 Pfund einzahlen, um eine Kaufkraft von mehr als 1 Million Pfund an den Start zu bringen. Hochglanz kann man dafür nicht kaufen. Tradition allerdings schon. Angeblich hatte die Gruppe 15 Clubs im Auge, darunter Leeds United, das gerade aus der Premier League abgestiegen ist und im Herzen der englischen Fußballgeschichte sitzt - der Industriezone Manchester-Sheffield-Leeds. Ich weiß nicht, was Wallraf dieser Tage treibt. Er geht ja gerne in den Untergrund. Aber wäre das nicht mal eine Reportage wert? Ziemlich erwünscht wäre es auf alle Fälle (via Sportsbiz).

6. Mai 2007

Premier League verklagt YouTube

Das betrifft manche mehr, manche weniger. Aber weil wir hier im Google/YouTube-Land leben und solche Entwicklungen mit erhöhtem Interesse verfolgen, sagen wir mal so: Das betrifft uns eher mehr, dass die englische Premier League gegen die Mutter aller Internet-Videos vor Gericht zieht. Man will Urheberrechte in Sachen Fußball geltend machen. Warum die wohlhabendste Liga der Welt die Klage in New York eingereicht hat, ist nicht ganz klar. London liegt doch viel näher. Aber das muss mit den Besonderheiten der amerikanischen Gesetze zu tun haben und den Hoffnungen, die man sich in England macht, dass diese Gesetze einer Liga einen dicke derbe Kneifzange in die Hand geben. Der neue Dreh in der Argumentation lautet, dass Google/YouTube seine Nutzer ermuntern würde, sich Videos anzuschauen. Mal schauen, wie weit sie damit kommen. Bislang hat sich das Unternehmen konsequent an die geltenden Bestimmungen gehalten und stets konsequent Dinge vom Server geworfen, wenn Beschwerdeführer aus den Medien oder von Ligen, aus Plattenfirmen etc. mit den entsprechenden Forderungen um die Ecke kamen. Ein Verhalten, das zumindest zeigt, dass man in Kalifornien nicht auf taube Ohren macht. Über die Höhe des behaupteten Schadens ging aus dieser Geschichte im Scotsman nichts hervor. Die Informationen werden sicher in den nächsten Wochen noch etwas konkreter.

18. März 2007

Wie der Ball auch kommt, wie der Schuss auch fällt...einer ist immer der Dumme

Wir erinnern uns: Englands Torwart Paul Robinson begeht im Oktober in einem Spiel der Europameisterschafts-Qualifikation gegen Kroatien eine der fünf (oder sechs?) Todsünden des letzten Mannes: Er trifft den Ball nicht, den ihm sein Mannschaftskollege zuspielt und produziert auf diese Weise ein legendäres Eigentor. Nun kommt die Retourkutsche. Diesmal ist Robinson der Schütze (beim Premier-League-Spiel letzten Samstag für Tottenham Hotspur) und diesmal ist sein Konkurrent um den Posten in der englischen Auswahl der Gelackmeierte. Der Name des Opfers: Ben Foster im Tor von Watford.

Da bleibt einem nichts anderes übrig, als die werte Leserschaft an dieses Video zu erinnern, das schon eine Weile in der Arena als Denkmal an den unbekannten Soldaten flackert, der im Einsatz auf der Linie oft Zielscheibe des Spotts ist. Dabei vergurken Stürmer ganze Spiele und oft noch viel grandioser. Den Robinson gab's übrigens bei That's On Point zuerst (via deadspin).

1. März 2007

Fußball liegt im Rennen um Chinas Sportfans zurück

Die Bemühungen von Clubs in der englischen Premier League, Geld in China zu verdienen, werden im eigenen Land mit sehr viel Skepsis verfolgt. Erstens weil die NBA mit ihren seit langem eingefädelten Kontakten und einem gewissen Yao Ming bereits einen großen Teil der Aufmerksamkeit absorbiert. Zweitens weil jetzt auch die National Football League das Territorium testet. Und drittens weil sich die Clubs gegenseitig auf den Füßen stehen und keine gemeinsame Vermarktungsstrategie betreiben, um das Thema Spitzenfußball zu verkaufen. Die isolierten Versuche von Teams wie Manchester United und Chelsea sind reine brandspezifische Werbeaktionen, die leicht gegen die US-Konkurrenz verpuffen können, schreibt Owen Gibson heute im Guardian. Die Geschichte kommt zwar nur mit einem engen Blickwinkel daher und dokumentiert eher dünn, was die Amerikaner auf die Beine stellen (so fehlen Hinweise auf Aktivitäten der großen Sportausrüster und deren Vernetzung in die Marketingpläne amerikanischer Ligen). Aber es deutet das eigentliche Thema zumindest an: Der Kampf der Sportbosse um China hat begonnen.

21. Januar 2007

Weshalb spielen so viele Amerikaner in England? Sie sind billig

Der neue Stürmerimport aus den USA, Clint Dempsey, wurde gegen Ende des Spiels doch noch eingewechselt. Er kam für den etwas älteren Verteidigerimport aus Deutschland namens Moritz Volz. Und so fragte ein amerikanischer Fußball-Reporter die graue Eminenz der britischen Fußball-Presse, Brian Glanville von der Sunday Times, und stellte jene Frage, die sich angesichts von nun mehr drei Kickern aus den USA bei Fulham einfach aufdrängt: Was ist denn dran an diesen Spielern? Die Antwort? "Sie sind billig. Sie sind zu haben, und sie sprechen die Sprache."

Wie erhellend ist denn diese Stellungnahme? Nicht sehr. Schon eher jene Szene im gestrigen Spiel gegen Tottenham, bei der Dempsey sich den Ball angelte und sein Landsmann Brian McBride ein paar Stationen später mit einem Schuss im Strafraum einen Handelfmeter herausholte, den Montella verwandelte. Deuce Dempsey hat Blut geleckt und beschlossen, seine andere Karriere an den Haken zu hängen. "Ich bin als Rapper pensioniert. Ich will mich auf Fußball konzentrieren und mich ausruhen." (via deadspin)
Blick zurück: Dempseys Auftritt als Rapper in seinem eigenen Video, das von Nike gesponsert wurde

18. Januar 2007

Internationale Fernsehrechte: Premier League sahnt ab

Man kann nicht jeden Tag erkennen, wie doof die bundesdeutschen Liga-Manager mit ihren seltsamen Brillen auf der Nase aussehen. Aber heute ist ganz zweifelsohne solch ein Tag. Ein Tag, an dem sich zeigt, wohin es führt, wenn man eine Institution wie die Bundesliga mit einem getrübten Blick für Vermarktung, für gute Spieler und gute Trainer auf Platz sieben in Europa herunterwirtschaftet. Es führt in eine aussichtslose Position im Rennen um das Geld.

Nach soviel Schaum vorm Mund hier die dazugehörige Nachricht: Englands Premier League hat die Fernsehrechte für Asien und den Nahen Osten in einem Paket für drei Jahre verhökert. Einnahme: schlappe 1,2 Milliarden Dollar. Das ist nach einer Meldung von yahoo Singapur doppelt so viel wie vorher. Die Briten erweisen sich damit als die besten Schüler der amerikanischen Ligen, die schon seit einer Weile außerhalb der USA einen beträchtlichen Teil ihrer Einnahmen erlösen. Das unmittelbare Resultat der Budgetaufbesserung: Der englische Meister erhält im nächsten Jahr 100 Millionen Dollar als Prämie aus dem großen Topf.

In England glaubt man, dass die Politik der offenen Tür und die Integration von Spielern aus allen Teilen der Welt der Hauptgrund für das Interesse ist aus den fernen Zeitzonen ist. Wenn das wirklich so ausschlaggebend wäre, würden Fußballfans in anderen Ländern vermutlich auch neugierig auf die Bundesliga sein. Dem ist nicht so. Die Engländer bieten nämlich mehr als nur Kosmopoliten-Kick. Sie bieten Qualität, die im internationalen Vergleich ganz oben steht. Und DAS ist es, was die Leute sehen wollen.
Blick zurück: Die schwächelnde Bundesliga - eine Analyse