23. September 2008

Das Tor, das keines war

Die UNO tagt in New York und ignoriert die Finanzkrise ganz nonchalant und ihre Besucher verstopfen die Straßen von Manhattan. Tony Blair, der Sidekick, ohne den George Bush nicht den Mumm gehabt hätte, den Irak-Krieg anzuzetteln, sitzt bei Jon Stewart am Tisch und tut so als sei alles nur halb so schlimm. Dabei geht in Großritannien dieser Tage auch ganz gut die nervöse Post ab. Mit einem Schotten in 10 Downing Street, der demnächst den Hut nehmen wird und mit Blair den Kreis der Ruheständler verstärken.

Ach ja, und in der Premier League geht es auch nicht mit rechten Dingen zu. Der Trikotsponsor von Manchester United, der amerikanische Versicherungskonzern AIG, schwankt gefährlich und brauchte US-Steuersubventionen (die man sich in Washington gewöhnlich bei den Chinesen borgt) zum Überleben. West Ham verlor seinen Gönner XL. Überhaupt sinken die Einnahmen von Trikotsponsoren in der Liga, schreibt die International Herald Tribune. Alles schwächelt irgendwie. Aber das kann man noch toppen. Indem man Tore gibt, die gar nicht gefallen sind. Hier der jüngste Fall aus dem Match vom Samstag zwischen Reading und Watford, in den der jüngste approbierte Schiedsrichter im englischen Profi-Fußballbetrieb verwickelt war. Das Ganze fand zwar eine Stufe unter der Premier League statt, in der sogenannten Football League Championship, aber die Aufregung ist dennoch groß (via The Big Lead).

Kommentare:

steffenh hat gesagt…

Das Video ist leider weg.

Jürgen Kalwa hat gesagt…

Ich habe ein anderes Link gefunden und nachgetragen.