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18. Oktober 2008

Der Klingelbeutel: Womit man immer rechnen muss

• Tampa Bay macht es wirklich spannend in diesem Jahr. Oder sind die Boston Red Sox dafür verantwortlich? Nach der 2:4-Niederlage im sechsten Match der Serie gibt es Spiel sieben am Sonntag. Komisch. Kaum jemand glaubt, dass die Rays noch nachlegen können. Und alles nur wegen dieser seltsamen Klatsche am Donnerstag. Am Samstag klappte auch beim übertragenden Sender TBS nicht alles. Es gab am Anfang einen längeren Bild- und Tonausfall.

• Wie bringt man amerikanischen Kindern Mathematik bei? In dem man sie im Unterricht Fantasy Football spielen lässt.

• Der größte Spieler im amerikanischen College-Basketball musste seine Karriere aufgeben. Der Grund: eine Teilamputation am rechten Fuß, die Ärzte vornahmen, weil sie kein anderes Mittel fanden, um eine antibiotikaresistente Infektion zu bekämpfen. Kenny George wäre sicher allein wegen seiner körperlichen Voraussetzungen als Rollenspieler in der NBA zum Einsatz gekommen: 2,31 Meter vom Scheitel bis zur Sohle, Spannbreite 2,60 Meter. (via The Big Lead).

• Camilo Villegas, einer der erfolgreichen neuen Spitzengolfer auf der amerikanischen PGA-Tour, bekam am Samstag schlechte Nachrichten aus seiner kolumbianischen Heimat. Sein Patenonkel wurde in Bogota bei einem Raubüberfall erschossen.

2. Februar 2008

Super-Bowl-Weisheiten, Folge 16: Cleveland schaut immer zu

Die NFL hat 32 Clubs. Die spielen übers ganze Land verteilt. Das große schwarze Loch ganz links auf der Landkarte heißt Los Angeles. Da spielt niemand. All die anderen Städte und Metropolen, die von diesen Clubs repräsentiert werden, haben sich entweder schon mal für einen Super Bowl qualifiziert oder ihn wenigstens ausgerichtet. Alle außer Cleveland, wo man immer so tut, als schlage in jeder Brust ein eiförmiger Lederball. Die Stadt ist viel Kummer gewöhnt. So wanderten die alten Browns in den neunziger Jahren nach Baltimore ab, wo sie sie sich in Ravens umbenannten. Und dann warteten sie mehrere Jahre, bis ein neues Stadion fertig und ein neuer Eigentümer bereit war, die zweite Inkarnation des Clubs auf die Beine zu stellen. Immerhin hatte das Gejammer in Cleveland zur Folge gehabt, dass der alte Besitzer nach seinem Abgang weder den Namen noch das Logo mitnehmen durfte.
Blick zurück: Weisheiten Nummer 14 und 15 und der ganze Rest verlinkt in einem Beitrag

Wer gewinnt morgen den Super Bowl?

Keine Ahnung. Andere Leute machen sich allerdings seit Tagen schwer Gedanken darüber, wer morgen den Super Bowl gewinnt. Die Expertenmeinungen sind jedoch nur halb so interessant wie die Meinungen der Blogger. Hier ist die Liste - auf einen Blick (via The Big Lead) . Es gibt noch eine zweite Variante - gut für Kenner und Liebhaber amerikanischer Literatur (via Deadspin).

31. Januar 2008

Super Bowl: Zahme Werbung, grimmige Gewerkschaft

Hier handelt es sich um einen extrem kurzen Vorgeschmack auf einen Werbespot, der während des Super Bowls Premiere haben wird. Er wird wohl wie die New York Times ermittelt hat, neben anderen allzu zahmen Ideen laufen. Die NFL hat es geschafft und die Gemeinde der Kreativen gebändigt.


Und Kreativität wie diese abgewürgt: ein Werbespot, der im Jahr eins nach dem Zwischenfall mit Janet Jackson als kleine Parodie laufen sollte, aber kurz vorher gestrichen wurde. Merke: Die NFL ist nicht nur moralisch und mächtig, sondern auch humorlos.

Aber das heißt nicht, dass es keine kribbelnde Nachrichten über die Liga zu vermelden gäbe. Der Chef der Spielergewerkschaft hat gestern vorsichtshalber schon mal mit Streik gedroht, wenn die Club-Besitzer glauben, sie könnten an den Grundfesten des laufenden Tarifvertrags rütteln. Der basiert auf zwei Prinzipien: Salary Cap und einem Anteil von 60 Prozent an den Einnahmen für die Spieler.

29. Januar 2008

Das Nabel-der-Welt-Syndrom

Das griechische Wort "Hybris" beschreibt auf eine kuriose Weise die Ego-Dimensionen der Leute in Boston. In der alten Stadt an der Mündung des Charles River betrachtet man sich seit ewigen Zeiten ohne jede Selbstironie als hub of the universe - den Nabel der Welt. Der Anspruch schien spätestens mit dem Niedergang des Hafens und der damit verbundenen großen Wirtschaftskrise Makulatur. Boston ist sicher ein hübsches Städtchen mit einem gediegenen Umland, aber nicht mal der Nabel der USA.

Aber Größenwahn ist vermutlich nicht heilbar. Nicht im Weichbild von Harvard, MIT, den vielen neuen High-Tech-Firmen und im Dunstkreis der Familie Kennedy. "We're proud to put the Hub into hubris", schrieb jemand vom Boston Herald heute. "Hubris" ist die englische Version von "Hybris". Als ob man das nicht schon immer geahnt hätte. Dieser Tage wirkt es nur viel krasser. Dank des in Boston entfachten Minderwertigkeitsgefühls gegenüber New York und der Begegnung der New England Patriots und der New York Giants im Super Bowl in Phoenix am kommenden Sonntag.

Kein Wunder, dass die Konkurrenz des Herald, der Boston Globe, einen Weg gefunden hat, den Wahn aus diesem Anlass noch einmal um ein paar Grad anzuheizen. Die Redaktion hat bereits ein Buch in Arbeit und an Amazon gemeldet, das möglicherweise am Sonntag gleich in die Tonne muss: 19:0: The Historic Championship Season of New England's Unbeatable Patriots.

20. Januar 2008

Selbst müde noch gut genug

Es sah nicht so aus, als ob die Patriots am Sonntag wirklich aus ihren warmen Betten herausgefunden hätten. Aber ihre schwache Energieleistung reichte trotzdem. So ist Football: Die San Diego Chargers erzielen vier Treffer und machen zwölf Punkte. Die New England Patriots erzielen drei Treffer und erzielen 21 Punkte. Ungerecht? Nicht wenn man so wenig Mut hat wie Chargers-Coach Norv Turner, der nicht mal dann auf volles Risiko setzt, wenn es keine vernünftige Alternative gibt. Was wollte er mit noch einem Field Goal beim Stand von 9:14? Aber so passiert es dann. Statt aus 6 Yards den 4th Down (4th and 3) zu versuchen, der ihnen die Chance auf einen Touchdown offen hält, machen sie ihre drei Punkte und stellen auf 12:14. Und was machen sie dann? Sie geben den Patriots eine schöne Chance für den Gegenangriff durch einen Kick-off, der vom Returner weit nach vorne geschleppt wird - zur 33-Yard-Linie. Football ist ein Spiel, bei dem es auch um Field Position geht. Wenn sie im schlimmsten Fall den vierten Down nicht nutzen, liegen sie immer noch um nur fünf Punkte zurück, aber der Angriff der Patriots muss von einem viel schlechteren Ausgangspunkt starten (in diesem Fall von der 6-Yard-Linie). Ein Angriff, der nur deshalb keine Punkte produziert, weil der Pass von Tom Brady in den Endzone abgefangen wird. Bradys drei Interceptions waren die Enthüllung des Tages. So schlecht hat er schon lange nicht mehr gespielt. Geh wieder ins Bett, Tom. Iss wärmer da.

Leider gab es so gut wie nichts vom verletzten LaDainian Tomlinson zu sehen. Vielleicht hätten die Chargers mit ihm als Running Back heute eine Chance gehabt. Das ganze Match zum Nachlesen gibt es hier.
Blick zurück: Kige Ramsey und seine Prognose in Sachen Chargers
Blick zurück: Turner und das Kollen
Blick zurück: Bloß kein Risiko eingehen - die Head Coaches in der NFL haben Angst

16. Januar 2008

Vor dem großen Spiel: Nicht duschen, bitte

Es gibt im kalten Norden der USA eine Theorie, die jeden Winter aufs Neue auf die Probe gestellt wird. Dann marschieren tausende von Fans der Green Bay Packers in das von kanadisch-arktischen Winden heruntergekühlte Stadion namens Lambeau Field, bewaffnet mit allem, was sie haben, vor allem mit den auf ihrer Haut sitzenden Abbauprodukten ihrer Körper. Denn die Theorie lautet: Wer vorher aus Gründen der Hygiene oder um der Umwelt den unangenehmen Geruch zu ersparen, unter die Dusche geht, hält die Temperaturen nicht aus. Angeblich haben die alten Partikel eine wärmedämmende Wirkung. Vielleicht ist es auch nur ein Ritual, wie das viele Urvölker pflegen. Denn eines ist klar: In der NFL sind die Packers-Fans so etwas wie das Urvolk schlechthin.

Über solche Ratschläge allerdings hat man sich in dieser Woche in New York blendend amüsiert. Fördern sie doch den hinreichend gepflegten Hochmut in dieser unserer Stadt, dass der Rest der USA von einer unglaublichen großen Zahl von Dummköpfen bevölkert wird, deren Verhaltensmuster und Überlebensmechanismen man immer wieder gerne belächelt. Selbst in solchen Situationen, in denen Eli Manning und die New York Giants nach Wisconsin fliegen müssen und ein paar Zuschauer mitbringen, die auf dem Schwarzen Markt bis zu 2500 Dollar ausgeben, um ein Ticket zu ergattern. Ein Ticket für das Vergnügen, sich durch die Kälte zu zittern.

In Green Bay tut man allerdings mehr, um die Eindringlinge aus New York auf dem Feld der Ehre zu besiegen und die Anhängerschar bei Laune zu halten. Die Madison Church of Christ verlegt die Messe am Sonntag auf 16 Uhr vor, damit die Gläubigen auch alle kommen und beten - und zwar auch für den Sieg. Wie das in der Kirche riechen könnte, kann man sich vorstellen. Wie in einer schlecht gelüfteten Umkleidekabine. Es sei denn, die Messdiener geben gehörig mit Weihrauch Gas.

1. Dezember 2007

Ein Toter, vier Verdächtige und ein paar Merkwürdigkeiten

Das Thema hat seit Tagen die Leute beschäftigt. Vor allem auch weil es eine Reihe von Journalisten gab, die voreilig Rückschlüsse auf den Lebensstil des Footballprofis zogen und das Gefühl hatten, es sei mal an der Zeit eine populistische Haltung zu beziehen. Seit gestern stellt sich die Sache so dar: Die Polizei hat vier Verdächtige verhaftet, die für den Tod von Sean Taylor, dem begabten Safety der Washington Redskins, verantwortlich sein sollen. Und sie hat eine Vorstellung davon, wie es zu der tödlichen Konfrontation kam: Die Tat hatte als Einbruch begonnen, weil niemand damit gerechnet hatte, dass sich der NFL-Profi (und seine Lebensgefährtin mit dem gemeinsamen Kind) während der Saison in der Villa in Miami aufhält. Als Taylor sich den Eindringlingen in den Weg stellte, wurde er von einem Pistolenschuss getroffen. Das Projektil verletzte eine der wichtigen Arterien. Er starb Stunden später, nachdem er Unmengen an Blut verloren hatte.

Und damit wenden wir uns zu den voreiligen Betrachtungen von Leuten, die diesmal gar nicht erst abwarten wollten, zu welchen Ermittlungsergebnissen die Behörden kommen. Und denen es so leicht fiel, den schwarzen Sportler als Vertreter aus dem Ghetto abzustempeln, obwohl sein Vater der Polizeichef im benachbarten Florida City ist. In der Washington Post, die die Meinungsführerschaft rund um die Redksins beansprucht und nicht erst seit Watergate einen Ruf als ausgezeichnete Zeitung genießt, waren gleich zwei Leute ziemlich sicher, dass Taylor nicht das unschuldige Opfer einer Attacke gewesen sein konnte. Leonard Shapiro schrieb (nach ein paar eloquenten Vorbemerkungen, die die Aussage abmildern sollten: "Trotzdem, könnte irgendjemand ehrlich sagen, er hätte das nicht kommen sehen? Man muss blind sein, um nicht die schillernde Vergangenheit von Taylor in Betracht zu ziehen." Sein Kollege Michael Wilbon, der im Nebenberuf bei ESPN die Sendung Pardon the Interruption mitmoderiert, hatte in einem Chat mit Lesern erklärt: Taylor sei in einer gewallttätigen Welt groß geworden und habe sie gut geheißen und "sich geweigert, sich davon zu verabschieden". Ein ESPN-Radiomann (Colin Cowherd), der über ein beachtliches Publikum verfügt, insinuierte in einer ausführlichen Tirade ganz ohne konkrete Anhaltspunkte, dass da bestimmt noch irgendeine Enthüllung käme, die den Toten in einem schlechteren Licht erscheinen lassen würde.

Solche Reaktion produzierten ein enormes Echo und Beschwerden. Besonders die Klagen aus dem schwarzen Lager über die Mainstream-Media-Rufschädigung provozierten Jason Whitlock, sich mit einem weitreichenderen Gedanken zu beschäftigen: der Tendenz von schwarzen Amerikanern, die Verbrechen von Schwarzen an Schwarzen zu verharmlosen. Whitlock nannte in diesem Zusammenhang die Täter mit Hilfe eines drastischen historischen Vergleichs: Black KKK.

Die vier Fotos, die die Polizei nach den Festnahmen von den Verdächtigen veröffentlichte, zeigen drei dunkelhäutige Gesichter. Das vierte zeigt einen Latino.

30. November 2007

Der Klingelbeutel: NFL auf Dänisch

Zwei Mitangeklagte von Michael Vick im Tierquäler-Prozess wissen jetzt, was gefängnistechnisch auf sie zukommt. Der eine bekam 18 Monate, der andere 21. Und das obwohl sie als erste im Verfahren gestanden hatten und der Staatsanwaltschaft helfen wollten, den Quarterback als Hauptübeltäter zu fingern. Vick kann deshalb damit rechnen, dass seine Strafe noch höher ausfällt. Er marschierte bereits vor ein paar Tagen freiwillig in eine Strafanstalt und erhält als Belohnung noch ein getrenntes Verfahren des Staates Virginia an den Hals. Dass der einstige NFL-Star so etwas nicht hat kommen sehen und eine andere Freizeitbeschäftigung finden konnte, bleibt das große Mysterium.



Ein US-Blogger hatte den Mut, die dänische Version der gestrigen Übertragung vom NFL-Top-Spiel Dallas gegen Green Bay anzuschauen und sie zu beschreiben. So verwegen und so bedürftig waren manche, um das Spiel anzuschauen, das in den Vereinigten Staaten unter Ausschluss eines großen Teils der Öffentlichkeit stattfand.

Wenn NASCAR-Manager nach einer Erklärung dafür suchen sollten, wieso der enorme Publikumszuwachs der letzten Jahre abrupt zum Stoppen gekommen ist, sollten sie mal die Motorhaube öffnen und diesen Umstand reparieren: Seit fünf Jahren gewinnt ein Mann die Wahl zum populärsten Fahrer, der nicht die Spur einer Chance auf den Nextel Cup (demnächst Sprint Cup) hat. Was da passiert, nennen wir auf gut Englisch: disconnect. Wie funktioniert das? Dale Earnhardt jr. ist zwar in der Lage, einen Tross von Fans für sich einzunehmen - charmant und gut mit Werbeverträgen ausgestattet, wie er nun mal ist - aber die schalten nicht ein, solange er nicht vorne mitfährt. Die New York Times, die nur selten die Rennserie ausführlich unter die Lupe nimmt, vermerkte vor ein paar Tagen dieses überraschende Resultat: Das letzte Rennen aus Homestead außerhalb von hatte einen jämmerlichen 79. Platz in der Wochentabelle der Einschaltquoten produziert. Für die gesamte Saison meldete Bloomberg News dieses Resultat: Alle außer sieben Rennen von insgesamt 36 haben in der abgelaufenen Saison Zuschauereinbußen hinnehmen müssen. Natürlich könnte sich das ändern, falls Earnhardt in der nächsten Saison mal wirklich vorne mitjagt, und die Basis dafür ist mit seinem Teamwechsel auch gelegt. Aber die Konkurrenz pennt nicht und fährt vermutlich einfach besser Windschatten.
Blick zurück: Welche Themen die NASCAR-Welt in Fahrt bringen

2. Oktober 2007

Romo wie auf Rädern


Eine kleine Delikatesse vom NFL-Sonntag gefällig? Es lohnt sich: Tony Romo, noch vor wenigen Monaten der geprügelte Hund der Dallas Cowboys, weil er einen Snap zum Field Goal nicht fängt und bei dem Versuch scheitert, den Ball selbst in die Endzone zu bringen, zeigt seine Qualitäten als großer Ausbügler vor dem Herrn. Die Burschen von Fox in der Tonspur klingen ein bisschen überkandidelt. Aber das muss man in Kauf nehmen. Wenn Romo so weiter macht, wird er ohnehin noch das eine oder andere Highlight produzieren (via With Leather).

11. September 2007

Der Visionär


Vor ein paar Wochen war an dieser Stelle schon mal von Kige Ramsey die Rede, einem jungen Burschen aus Kentucky, der sich zum Maskottchen der amerikanischen Sportbloggerszene hochgearbeitet hat. Sein neuestes Werk allerdings könnte ihn noch sehr viel weiter bringen. Ramsey setzte sich vor dem ersten NFL-Spieltag vor die Kamera und prognostizierte den Ausgang von 14 Spielen (die von ihm verehrten Tennessee Titans ließ er bewusst aus). Resultat? 14 richtige Vorhersagen. Das schafft keiner von den Fernsehprofis. Und die bekommen dafür auch noch viel Geld (via Deadspin)
Blick zurück: Wir stellen vor - Kige Ramsey von YouTube Sports

23. August 2007

Von Fantasy Football zur Wirtschaftskrise: Nur ein kleiner Schritt

Das kommt davon, wenn man Leuten nur zwei Wochen Ferien im Jahr gibt, ihnen keine Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall einräumt (außer einer Handvoll von sogenannten sick days) und erwartet, dass Angestellte Überstunden ohne Extrabezahlung absolvieren: Dann revanchieren sich die Leute am Arbeitsplatz mit solchen Privatvergnügen wie Fantasy Football und verursachen einen Produktivitätsschaden, der in den neunstelligen Bereich geht. You say , WHAT? Würde ich auch sagen, wenn ich das lese: 435 Millionen Dollar werden amerikanische Unternehmen angeblich voraussichtlich in den kommenden Wochen während der NFL-Saison verlieren. Das hat eine Firma in Chicago hochgerechnet und wurde vom Washington Business Journal als Nachricht verbreitet, ohne auch nur irgendetwas an dieser präsumptiven Kalkulation in Frage zu stellen. Zu dieser Zahl kam man, weil die untersuchende Firma davon ausgeht, dass mehr 13 Millionen Amerikaner aktive Fantasy-Fanatiker sind (siehe Kommentar). Der Niedergang der amerikanischen Wirtschaft beginnt offiziell am 6. September (via The Big Lead).