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15. Juni 2009

An der Strippe

Das letzte Mal als uns auf diesen Seiten der ESPN-Moderator und Interviewer Scott Van Pelt über den Weg gelaufen ist, ging es um ein Gespräch zwischen ihm und über-Blogger Will Leitch von Deadspin. Davor tauchte er im ersten Teil einer Serie von witzigen ESPN-Werbespots auf, die wir nacheinander vorgestellt haben. Beide Male ließ sich erkennen, dass Mr. Van Pelt, ein ziemlich langer Lulatsch mit lichtem Haar, etwas von Selbstironie versteht und bei Gelegenheit auch als Stilmittel einsetzt. Vielleicht wurde er deshalb von Videospiele-Hersteller Electronic Arts ausgesucht, um als Pappfigur und als Stimme vom Band in diesem neuen Werbeauftritt von Tiger Woods mitzuwirken. Ob der Witz allerdings drei Minuten verdient hätte, ist eine andere Geschichte (via With Leather)

2. Juni 2009

Männer auf hohen Hacken

Irgendjemand, auf den sie hört, sollte Danica Patrick mal sagen, dass nicht jeder Werbespot mit jeder Firma und für jedes Produkt lustig ist, nur weil
1) sie mitmacht
2) das Thema über irgendein merkwürdiges Frauending abgewickelt wird
3) dass sie endlich mal wieder ein Rennen gewinnen sollte.

P.S.: Die Musik ist gut und würde besser zur Geltung kommen, wenn in dem Spot nicht so viel gequasselt würde.

31. Mai 2009

Kobe vs. LeBron: Schön wär's gewesen

Beim Schuhhersteller Nike haben sie darauf gesetzt, dass LeBron James und die Cleveland Cavaliers und Kobe Bryant und die Los Angeles Lakers in den nächsten zehn Tagen den neuen NBA-Meister ausspielen. Während der gestrigen Übertragung aus Orlando, wo die Cavaliers im sechsten Spiel aus dem Rennen geworfen wurden, wurde ein Teil dieser Werbespots ausgestrahlt und wirkte ein wenig deplatziert. Cleveland hatte das ganze Match über keine Schnitte, und LeBron konnte nichts dran ändern. Aber weil die Umsetzung der Idee – LeBron und Kobe als Muppet-Puppen, die zusammen wohnen - sehr gelungen ist, wollen wir sie dem werten Publikum nicht vorenthalten. Wer weiß, ob die beiden noch mal in einer Finalserie aufeinandertreffen?





17. April 2009

Drei wie Pech und Schwefel

Die Bee Gees, Derek Jeter, Tiger Woods und Roger Federer in einem Werbevideo für die Rasierermarke Gillette. Die drei Sportler tragen die gleichen Klamotten und sehen allesamt in ihnen ziemlich daneben aus. Der Gag sind die Plateauschuhe des Schweizers. Muss man nicht gesehen haben. Ist aber nach ein paar Sekunden auch schon wieder vorbei. Besondere Erwähnung: die Landschaft und die U-Bahn zu Beginn des Spots. Szenen aus New York, die man als New Yorker natürlich gerne sieht. Übrigens in der Sonntagsausgabe der Schweizer Zeitung Südostschweiz kann man ein paar Gedanken und Infos für New-York-Reisende finden. Für den Falles, das sich jemand dafür interessiert...

29. März 2009

Auf Socken rocken

Für Leute, die schon die erste Lip-Sync-Version des Bob-Seeger-Songs aus dem Tom-Cruise-Film Risky Business daneben fanden, mit dem die Firma Guitar Hero sich vor ein paar Monaten viral in Szene setzte, gibt es jetzt die Steigerung: Noch mehr daneben (oder sagt man da vielleicht sogar: danebener?). Coach K (Duke und US-Nationalmannschaft) sowie Basketball-Zampanos aus dem College wie Bob Knight (zuletzt bei Texas Tech, jetzt bei ESPN), Rick Pitino (Louisville, heute als hoher Favorit vorgeführt worden und ausgeschieden) und Roy Williams (North Carolina, ziemlich sicher nächste Woche der Titelgewinner) alle in kurzen Hosen und auf Socken und mit unbewegten Mienen. Der Witz besteht angeblich darin, dass sie Metallica-Songs spielen sollen, was natürlich bei Leuten aus dieser Generation eine konsternierte Reaktion hervorruft. Worauf man besonders achten sollte, sind die Frisuren der vier, die auch sonst so etwas wie Teil ihres Images sind. Zusätzlich zu den schlecht gelaunten Gesichtern.

18. Dezember 2008

Wie man den Spurs heimleuchtet


Steve Nash gehört zu wenigen Profis in den USA, die hin und wieder eine politische Stellungnahme abgeben. Diesmal geht es um Stromsparen und also auch um Umweltschutz. Das heißt, eigentlich geht es darum, den San Antonio Spurs heimzuleuchten. Mit einem Jux auf deren Kosten. Die Mannschaft ist berühmt für ihre Schwalben-Künstler wie Tony Parker und Manu Ginobili, die bei jedem Windhauch zu Boden gehen. (Englisch: flops).
via With Leather

30. November 2008

Super-Bowl-Werbespots: Schwer zu verkaufen

Ein weiterer Indikator dafür, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise in den USA das Sportgeschäft ramponiert: NBC müht sich seit September vergeblich, der Werbewirtschaft Buchungen für die Übertragung vom nächsten Super Bowl zu verkaufen. Die meisten Verträge sind zwar unter Dach und Fach, aber die restlichen teuren Slots gähnen die Verantwortlichen beim Sender jeden Tag aufs Neue an. Da viele Firmen radikal mit dem Rotstift arbeiten, schrumpfen die Marketing- und Sponsorenbudgets querbeet. Der professionelle Sport, der seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich den Mythos einer idealen Werbefläche kultiviert hat, ist davon in vielen Bereichen betroffen. Nachdem General Motors sogar Tiger Woods ein Jahr vor Ablauf aus seinem Vertrag entließ, kam die Nachricht aus dem Frauengolf, dass man im nächsten Jahr gleich drei Turniere streichen wird. Don Dahlmann hatte freundlicherweise in einem Kommentar auf die besonderen Aspekte der turmhohen NASCAR-Probleme hingewiesen. Eine umfangreiche Geschichte zu dem Thema wurde heute von der FAS gebracht (nicht online). Die Probleme der Veranstalter der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver klingen in diesem Radiobeitrag im Deutschlandfunk an.

24. Oktober 2008

Kobe spielt Tom Cruise


...und dann waren da noch Kobe Bryant, Michael Phelps, Alex Rodriguez und ein Drummer mit einem Helm, die von der Firma Guitar Hero für einen Werbespot zusammengetrommelt wurden. Kann man machen. Aber die Original-Szene mit Tom Cruise im Film Risky Business (Deutscher Titel: Lockere Geschäfte) war origineller.
.
Die Musik ist übrigens von Bob Seeger. Das Link hat The Big Lead gefunden und damit der viralen Marketing-Kampagne den bislang fehlenden Startschuss gegeben.

10. August 2008

Hymne aus dem Schrank


Nicht genug, dass der Präsident überall in Peking herumeiert und die amerikanische Fahne schwenkt. Jetzt hat auch noch Nike ausgepackt, um das Nationalbewusstsein zu kitzeln. Marvin Gaye singt die Nationalhymne (Aufnahme aus dem Archiv vom NBA-All-Star-Spiel anno 1983), um die US-Basketballer ins patriotische Licht zu setzen. Wenn sie wenigstens ein bisschen mehr von dem Geld für den Entwurf der Trikots verwendet hätten. Irgendjemand muss da wie einst Jackson Pollock Farbe ausgekippt und gedacht haben: Das isses. Nein, Nike, das isses nicht.

Marvin Gaye, der 1984 von seinem Vater erschossen wurde, hat übrigens bessere Aufnahmen hinterlassen. Verwaltet wird sein künstlerisches Erbe von der Pullman Group, die im Auftrag der Erben arbeiten und Künstlern und Angehörigen Millionen zuschaufeln. Marvin Gaye war ein Musiker mit einem politischen Kopf, der mit einer unglaublichen Stimme und einem Gefühl für gedämpften Soul zum Motown-Musiker mit der größten Nachhaltigkeit wurde. Sein Vater starb 1998.

11. Juli 2008

Nike-Fußball-Werbespot: Die lange Fassung


Eine ziemlich späte Verbeugung von dieser Stelle aus vor der Arbeit von Nike und Regisseur Guy Ritchie. Man muss dazu nicht viel erklären. Es ist ein Point-of-View-Film. Niemand weiß, wer der Spieler ist, der mit der Kamera unterwegs war. Diese Version ist der Director's Cut. Was vermutlich heißt, dass es in den Entwicklungsschritten der Kampagne mal eine lange Fassung gab, die so lange heruntergeschreddert wurde, bis sie in das Format kurzer Werbefenster passte. Wer nach diesem Video Lust auf mehr hat, kann sich diesen etwas älteren BMW-Spot anschauen. Die Pointe ganz am Schluss geht auf Kosten der Hauptdarstellerin, die aber im echten Leben vermutlich zuletzt lacht. Grinsen wird sie bereits über die jüngste Behauptung von Ex-Baseball-Profi Jose Canseco, wonach sie vor ein paar Jahren ein Kind von ihm haben wollte. Das erzählte er einem US-Magazin, nachdem er gelesen hatte, dass die Dame etwas mit seinem Erzfeind Alex Rodriguez gehabt haben soll.

14. Mai 2008

Zweimal die halbe Wahrheit ist auch eine ganze


Zuerst war da diese neue Werbeidee der NBA, jeweils zwei namhafte Spieler einen pathetischen Text über den Stellenwert des Basketball-Championat sprechen zu lassen. Vom gestalterischen Prinzip her genial. In der Umsetzung gelungen. Die Beispiele lassen sich jetzt leicht auf YouTube finden. Zur aktuellen Playoff-Serie zwischen Cleveland und Boston siehe das Video oben.

Die Einprägsamkeit und Eindeutigkeit hat kreative Bastler herausgefordert, es mit der einen oder anderen Parodie zu probieren. Da zählt dann mehr die Idee und weniger die Umsetzung. Denn keiner von denen besitzt das Geld oder die technische Ausstattung, um mit der NBA mitzuhalten. Ein paar Beispiele hat der Medien-Journalist Daren Rovell auf CNBC.com zusammengetragen. Bei denen geht es nicht nur um Sportler. Was schade ist: Allein die Barry Bonds/Roger Clemens-Parodie zeigt, dass man im US-Sport noch so manche Figur in knapp 30 Sekunden herrlich auf die Schippe nehmen kann (via SportsbyBrooks).

7. April 2008

Ein Käfer und ein Bully


Der alte Mann mit den weißen Haaren ist der ehemalige Basketball-Trainer Bob Knight, der zuerst am College in Indiana und dann bei Texas Tech eine ziemlich beachtliche Bilanz auf die Beine gestellt hat. Sowohl sportlich als auch, was die Abschlussquote seiner Studenten in ihren Studienfächern angeht. Die meisten Menschen betrachten ihn als Fiesemöpp, weil er immer so aussieht, als wolle er seinen Gegenüber die Ohren lang ziehen und bisweilen wie ein Vulkan explodiert ist. Siehe hier die Geschichte zum Einlesen mit dem berühmten Stuhl-Foto. Inzwischen hat er die Trainerei aufgegeben und seine ersten Auftritte bei ESPN im Studio als Fachkommentator während der March Madness angespult. Toll war das nicht. Aber der Mann scheint sich langsam an die Dimension Fernsehen und Selbsdarstellung und die Nuancen von all dem heranzurobben. Aktuelles Beispiel: dieser VW-Werbespot mit einem sprechenden Käfer mit einem schrecklichen deutschen Akzent. Ob man so Autos verkauft? Vielleicht in Indiana? Vielleicht in Texas? Keine Ahnung. Nicht hier in dieser Gegend. Aber ich bin sowieso parteiisch. Wir haben schon hinreichend Modelle aus dem Haus VW. Darunter dieses rote Sammlerstück (via Awful Announcing)

4. Februar 2008

Szenen aus Perfectville

Die Werbespots, die während der Super-Bowl-Übertragung das Licht der Welt erblickten, waren im Schnitt weitaus besser als befürchtet. Ich teile die Einschätzung von yahoo!, wo man fünf Spots besonders lobt und gleich aufgeboten hat. Der Sieger: Audi.

Aber was die Firma Reebok heute enthüllte, ist noch eine Nummer schärfer und sportspezifischer. Eine Einlage mit den alten Herren von den Miami Dolphins, die 1972 nach einer ungeschlagenen Saison den Super Bowl gewannen.

31. Januar 2008

Super Bowl: Zahme Werbung, grimmige Gewerkschaft

Hier handelt es sich um einen extrem kurzen Vorgeschmack auf einen Werbespot, der während des Super Bowls Premiere haben wird. Er wird wohl wie die New York Times ermittelt hat, neben anderen allzu zahmen Ideen laufen. Die NFL hat es geschafft und die Gemeinde der Kreativen gebändigt.


Und Kreativität wie diese abgewürgt: ein Werbespot, der im Jahr eins nach dem Zwischenfall mit Janet Jackson als kleine Parodie laufen sollte, aber kurz vorher gestrichen wurde. Merke: Die NFL ist nicht nur moralisch und mächtig, sondern auch humorlos.

Aber das heißt nicht, dass es keine kribbelnde Nachrichten über die Liga zu vermelden gäbe. Der Chef der Spielergewerkschaft hat gestern vorsichtshalber schon mal mit Streik gedroht, wenn die Club-Besitzer glauben, sie könnten an den Grundfesten des laufenden Tarifvertrags rütteln. Der basiert auf zwei Prinzipien: Salary Cap und einem Anteil von 60 Prozent an den Einnahmen für die Spieler.

24. Januar 2008

Keine Kunst und keine Künstler


Wenn die Klitschkos in einem Werbespot auftreten, dann sind sie "die Klitschkos" und keine Künstler (nicht mal schlechte Künstler, wie man neulich mit Staunen beim Betrachten eines Schnipsels für eine Fitness-Studiokette feststellen konnte). Gut, eine solche Einordnung kann man sich gefallen lassen. Auch wenn Honorare von 600.000 Euro für solche Leistungen den Bogen ziemlich weit überspannen. Aber damit musste sich das Bundessozialgericht nicht beschäftigen, sondern nur mit der Frage: Wieviel muss von solchen Gagen an die Künstlersozialkasse abgeführt werden und wieviel zahlt der Auftraggeber oben drauf. Die Antwort: keinen müden Euro.

Die Entscheidung sollte rückwirkend auch den Fall "Dirk Werner Nowitzki" aufribbeln, der vor einer Weile von einem niederinstanzlichen Gericht entschieden wurde und diese American-Arena-Schlagzeile produzierte: "Richterlich bestätigt: Dirk ist ein Künstler". Damals haben wir eine Gitarreneinlage des NBA-Riesen von YouTube eingestrippt, um dem werten Publikum die Chance zu geben, sich selbst eine Meinung zu bilden. Neulich haben wir auf seine Trompeteneinlage in einem arte-Film hingewiesen, die man spontan beim besten Willen nicht als künstlerische Leistung einstufen würde. Leider geht der FAZ-Artikel nicht auf den im Frühjahr abgeurteilten Fall des Würzburgers ein. So bleiben uns nur Spekulationen. Und der Künstlersozialkasse bleibt die Erinnerung an den Traum vom schnellen Geld.

5. Januar 2008

Beim Football vor der Glotze

Drüben in Hamburg bei allesaussersport hat dogfood zu den Wild-Card-Spielen der NFL eine spezielle Live-Blog-Software ausgepackt. Die mischt alle Kommentare gleich mit hinein und bietet Abstimmungsmöglichkeiten. Ganz beachtlich. Noch beachtlicher: Das Durchhaltevermögen der Leser, die noch nach 4 Uhr nachts die NASN-Übertragung aus Pittsburgh verfolgen und gleichzeitig den Blog lesen. Weil man drüben aber nicht die Werbung bekommt, die NBC heute abend ausstrahlt, wollen wir mal zwei der Werbethemen auflegen. Daraus, wer wofür inseriert, kann man nämlich bequem schlussfolgern, welche Zuschauerschicht in den USA beim Football vor der Glotze hängt: Männer mit Erektionsproblemen und mit zuviel Cholesterin.


Hinweis: Dies sind nicht die Orginalspots, sondern zwei Parodien. Wer will schon die Originaldinger sehen? Die sind ja nicht mal lustig...

27. November 2007

Gatorade-Erfinder gestorben

Es gäbe heute einen sehr guten Anlass, die Geschichte von der Erfindung eines berühmten Sportdrinks zu erzählen. Denn soeben erreicht uns die Nachricht, dass der Schöpfer der Erfrischungsbrause namens Gatorade gestorben ist. Aber die meisten Nachrufe enthalten das Wesentliche, also sparen wir uns das. Dr. Robert Cate wurde 80 Jahre alt, was für die Qualität seiner Kreation spricht. (Wir erinnern uns: der Mann, der das Joggen erfand, um dem Herztod zu entgehen, starb vergleichsweise jung an Jahren - am Herztod). Gatorade hat nicht nur Cate und seinem ehemaligen Arbeitgeber, der Universität Florida viel gebracht, von deren Spitznamen (Gators) sich der Produktname ableitet, es hat die Sportkultur bereichert. Kaum eine Werbeaussage hat je die Verbindung von Sport und Starkult so gut in einen Slogan gepackt wie "Be like Mike". Sie glorifizerte den Basketballer Michael Jordan auf eine fast schon religiöse Weise. Zum Beispiel so:

Zum Glück gab es auch Kreative, die so etwas gekonnt auf die Schippe genommen haben:

Gatorade steht aber noch für etwas anderes: für die eiskalte Dusche, die man Trainern nach dem Gewinn eines Titels über den Kopf kippt.
Erfunden wurde das nach Recherchen von Frank Deford vor etwa 20 Jahren von einem Footballprofi der New York Giants, der sich auf diese Weise bei seinem damaligen Trainer Bill Parcells für die herbe Behandlung im Laufe der Saison bedanken wollte. Wobei man Deford recht geben muss. Die einst so spontan wirkende
Aktion ist zu einem albernen Ritual verkommen. Man muss annehmen, dass Gatorade für die Ausschüttung bezahlt. Denn meistens sind ndie Fernsehkameras da, um den Augenblick und das Gesicht des Coaches einzufangen.

Während die eiskalte Ladung in den Nacken gesundheitsschädlich sein kann, wirkt das Getränk, über die richtigen Kanäle inhaliert, kleine Wunder. Manche schwören darauf als Kampftrunk gegen den Kater am Morgen. Manche halten es für ein Mittel gegen Kopfschmerzen und gegen Nierensteine. All das kann von dieser Warte aus nicht bestätigt werden. Wenn man nicht säuft und nicht raucht und einigermaßen schläft, kommt man wohl auch ohne aus. Ach ja. Und beim Sport tut's auch Wasser.

26. November 2007

Wenn bei Agent Zero etwas kaputt geht, dann gleich richtig

Wer schon immer mal wissen wollte, wie ein Mann, der sein Leben von innen nach außen gedreht hat, mit der Trennung von seiner Freundin fertig wird, sollte sich mal den Blog von Gilbert Arenas anschauen. Nur wenig Gesülze. Nur wenig Herzschmerz und dies und das. Einfach nur eine - fast- sachliche Abarbeitung einer Krise. Jetzt fehlt eigentlich nur der Standpunkt der Gegenseite (und die Erinnerung an diese Äußerung über Sex mit Halle Berry).

Bei Arenas läuft's nicht gut dieser Tage. Agent Zero, zwischendurch wegen seines Humors und seiner Präsenz auf dem Spielfeld eine Art Jim Knopf der NBA (neben David Stern, der Lukas, den Lokomotivführer gibt) fällt nach einem erneuten Eingriff am Knie auf jeden Fall drei Monate aus. Es gibt Kommunikationsprobleme mit dem Club in Sachen Vertragsverlängerung. Und eine unglaublich schreckliche Ansammlung an neuen adidas-Werbespots, die zeigen, wie man einen verwundeten Krieger mit Hang zum Clown NICHT veräppeln sollte.

Wieviel besser geht da Nike mit Steve Nash um. Der darf zeigen, wie er mit dem Fußball umgeht. Die meisten Bilder wurden im Sommer in New York gedreht, als Nash auch sein Interview für die große Geschichte in der New York Times gab.

22. September 2007

Die Nike-Goalies haben ausgedient


Sportausrüster Nike zieht sich aus dem Eishockeygeschäft zurück. Und damit auch aus dem Produzieren von völlig verrückten Torwart-Werbespots. YouTube hat sie alle. Hier ein Vorgeschmack. Oder muss man jetzt eigentlich Nachgeschmack sagen?

11. Mai 2007

Blaine vs. Ali G. - ein Vergleich

Vollzugsmeldung: Die NBA-Werbespots mit David Blaine sind aufgetaucht und noch müder als man befürchten durfte. Anschauen kann man sie sich bei Hoopnation. Wieviel besser waren da die Interviews von Ali G. mit Starspielern wie Kobe Bryant und Dwayne Wade, die der Kabelkanal TNT vor einer Weile produziert hat. Die wirken zumindest authentisch. Ob sie es sind? Who knows? Die besten NBA-Profis sind mittlerweile auch ziemlich gute Schauspieler. Und der Cutter hat geschickt geschnitten.