31. August 2007

Dumm gelaufen: Dallas wollte Garnett, aber bot zu wenig

Mark Cuban wollte Kevin Garnett nach Dallas holen und hat bis zum Drafttag auf eine Lösung gehofft. Aber die Timberwolves riefen nicht an. Und damit war das Thema erledigt. Wochen später landete der produktivste Einzelspieler der NBA bei den Boston Celtics. Dass die Mavericks und ihr Eigentümer dem Liga-MVP Dirk Nowitzki ernsthaft einen potenten Nebenmann an die Seite stellen wollten, hat Cuban jetzt erstmals gegenüber dem Dallas Blog durchblicken lassen. Die Offerte war wohl nicht attraktiv für Minnesota: "Unser Ziel war eine Vereinbarung, die nicht unseren Spielerkader ramponiert. Du willst nicht mit Dirk und KG und drei Typen namens Moe antreten."

Dass da zu jener Zeit etwas in der Luft lag, wurde hier und hier bereits angedeutet.

Kommentare:

Paul Niemeyer hat gesagt…

Wobei Cuban, dessen blogmaverick.com übrigens unverschämt gut und sensationell clever ist, da Dinge sagt, die so nicht zusammenpassen: erstens sei das Management der Mavs stark an KG interessiert gewesen, das aber im Bewusstsein, selbst nur Spieler zu haben, die man nicht abgeben wollte. Zweitens wollte Cuban einen MVP, ohne mit diesem Trade seinen Roster zu ändern so wie er war - wie bitte? Drittens suggeriert Cuban, dass KG weniger wert ist das bewährte (?) "Team Concept" der Mavs, dabei ist KG ein hoch intelligenter, enorm mannschaftsdienlicher Teamspieler. Aber was soll's, Cleverle Cuban wird es anders gemeint haben...

Anonym hat gesagt…

Obwohl KG und Dirk in einem Team - das würde so ad hoc wohl nicht gut gehen. Da müsste sicher einige Zeit verstreichen, bis da die Abstimmung passt. Ich würde an cubans stelle eher einen starken Center holen. Nur fragt sich da auch: woher nehmen, wenn nicht stehlen?