1. April 2007

Maske-Quote kann sich sehen lassen. Besonders hoch in den Altersheimen der Nation

Jens Schröder, der als popkulturjunkie bloggt und unter seinem richtigen Namen für den Mediendienst kress.de schreibt, hat die Einschaltquoten vom Münchner Boxabend gepostet: "15,99 Mio sahen den Henry-Maske-Sieg am Samstagabend, darunter 7,20 Mio 14- bis 49-Jährige. Nur zwei Maske-Kämpfe hatten in den 90er Jahren mehr Zuschauer: einer gegen Graciano Rocchigiani und der vorerst letzte Kampf gegen Virgil Hill 1996....Der Maske-Kampf hatte damit auch deutlich mehr Zuschauer als der Stefan-Raab-gegen-Regina-Halmich-Klamauk am Freitagabend. Dort sahen den eigentlichen Kampf 7,74 Mio, darunter 4,32 Mio Werberelevante - ebenfalls eine sehr gute Quote." Wie er auf den Vergleich kommt, ist schwer zu sagen. Entweder er hält beides fur Sport oder beides für Klamauk.... Was auffällt: Die Kernzielgruppe, für die sich die Werber interessieren, lag bei Maske-Hill bei weniger als der Hälfte. Mit anderen Worten: Der 43jährige muss eine besondere Attraktion für Frührenter und noch ältere Fernsehkonsumenten in den Altersheimen der Nation gewesen sein.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ehrlich gesagt, der Kampf Raab-Halmich war deutlich attraktiver, als der Maske Kampf am Samstag.

Anonym hat gesagt…

Hallo Herr Kalwa,

vielleicht reicht auch einfach eine gute Recherche und nicht nur das blinde Abtippen irgendwelcher Statistikwerte:

http://www.quotenmeter.de/index.php?newsid=19473

"In der Spitze erreichte der wohl wirklich letzte Kampf von Maske allerdings ebenso gute 17,59 Millionen Fans. Stark war der Fight am Samstagabend auch in der Zielgruppe: Mit 7,20 Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren sowie 64,0 Prozent Marktanteil war dem Kampf auch hier der Tagessieg nicht zu nehmen."

Halten Sie sich bitte auch selbst an die von Ihnen formulierten Regeln im Umgang mit "Sportmeldungen". Und wenn Sie es denn tatsächlich nicht besser können, wenden sie sich doch einfach an einen kompetenten Kollegen in Deutschland. Bestimmt gibt es auch hier "freie" Mitarbeiter, die sehr gerne Arbeit gegen Bezahlung verrichten.

Jürgen Kalwa hat gesagt…

Äpfel? Birnen? Oder doch wieder nur saure Zitronen? Das wird dem Herrn Schröder gar nicht gefallen, dass man ihm hier vorhält, er sei nicht gut im Recherchieren. Die Grundaussage des Beitrags wird durch die Quotenmeterzahlen übrigens noch sehr viel deutlicher unterstrichen: Erstaunliche 59 Prozent der Maske-Zuschauer waren Kinder und alte Leute.

Anonym hat gesagt…

Lesen, verstehen, alles Banane bei Herrn Kalwa? Der in so schöner Wanderpredigermanier noch nicht einmal selber beherzigt was er von anderen verlangt?

Jürgen Kalwa hat gesagt…

Werter anonymer Kommentator: Bislang habe ich noch nicht verstanden, um was es bei diesen Vorhaltungen geht. Um die Zahlen ja sicher nicht. Denn die stimmen sowohl bei Popkulturjunkie als auch bei kress.de und Quotenmeter alle überein: Im Durchschnitt 15,99 Millionen Zuschauer, davon 7,20 Millionen zwischen 14 und 49 Jahren. Um die von mir angeblich "formulierten Regeln" sicher auch nicht. Denn die existieren nicht. Über alles andere kann ich nur spekulieren, und das ist schon deshalb schwierig, weil sich unter Ihrer Tarnkappe alles mögliche verbergen kann. Wir können die Diskussion über den Umgang mit Sportmeldungen und guten Recherchen und meinetwegen auch über Wanderprediger gerne fortsetzen. Man lernt immer dazu. Aber bitte mit offenem Visier. Davon haben dann auch die Leser dieses Blogs etwas.

Christian Scheidler hat gesagt…

Was will uns Mister Anonym mit seinen Botschaften sagen?
Über die absoluten Zahlen wird sich anscheinend nicht gestritten. Die Auslegungen dieser sind hingegen jedem selbst überlassen.
Und da selbst bei quotenmeter.de eine Wertung in dem zitierten Kommentar enthalten ist, darf das wohl dem Herrn Kalwa auch gestattet werden, dessen (vewunderte) Feststellung ich zudem noch teile.
Insgesamt erachte ich die Ausrichtung an Fernsehquoten aber als überholt und schon lange nicht mehr repräsentativ, besonders in der Zeit der neuen Medien. Die sind ungefähr so aussagekräftig, wie die deutschen Single Charts.