1. Januar 2008

Live-Blog: NHL Winter Classic

16:36 h
Das war der erste Live-Blog in der American Arena. Hat Spaß gemacht. Vielleicht machen wir das bei anderer Gelegenheit mal wieder. Es muss ja nicht immer Eishockey sein.

16:35 h
Nach einem weiteren Fehlschuss der Sabres macht Crosby die Sache klar. Er spielt Ryan Miller den Puck durch die Beine. 2:1 im Shootout. Irgendwie antiklimaktisch.

16:33 h
Christensen verhaspelt für Penguins, Der nächste Sabres-Schütze trifft Conklin. Letang trifft für die Penguins zum Ausgleich.

16:31 h
Kotalik als erster für Buffalo: zieht flach in die rechte Ecke ab und trifft. Vorteil Sabres.

16:30 h
Die Penguins haben schon sechs Shootouts in dieser Saison absolviert und fünf gewonnen. Die Sabres-Statistik steht bei 1:1.

16:28 h
1:1 nach Sudden-Death-Verlängerung. Also dann: Penalties bis die Entscheidung feststeht. Auf diesem Eis ist der Torwart, der sowieso schon die besseren Karten hat, erst recht im Vorteil.

16:27 h
Befreiungsschlag der Penguins mit 50,7 Sekunden auf der Uhr. Aber die Sabfres können sich nach dem Wiederanpfiff nicht bei den Penguins einigeln.

16:23 h
Auch in der Verlängerung werden noch mal die Seiten gewechselt. Wie unnütz. Kaum kommt mal Schwung in den Laden, wird unterbrochen.

16:22 h
Die Sabres bauen ein gutes Powerplay auf, aber keine gefährlichen Spielzüge. Noch drei Minuten auf der Uhr in der Verlängerung. Armstrong-Strafe ist abgesessen. Gibt es einen Shootout?

16:18 h
Verlängerung. Sabres haben einen Mann mehr. Und wir reden von Sudden Death...

16:12 h
Wer will noch mehr Eishockey? Die Leute im Stadion. Also bitte: Hier kommt die Verlängerung. Vanek hatte kurz vor Schluss noch zwei Chancen auf der Kelle. Wacht der Österreicher jetzt wieder auf? Eine Sekunde vor Schluss wird Armstrong von den
Penguins noch wegen Haken auf die Strafbank geschickt.

16:06 h
Jetzt muss Lindy Ruff auch noch eine Auszeit nehmen, weil seine Leute nach einer langen Schicht nur einen Befreiungsschlag fertig brachten und nach dem Pfiff nicht auswechseln dürfen. Noch 2:26 auf der Uhr. Abseits auf Kosten der Penguins.

16:02 h
Man wird müde, die ganzen Unterbrechungen zu erwähnen. Schön, wenn zwischendurch mal gespielt wird. Und Sidney Crosby ein Solo einlegt. Als er vor Ryan Miller auftaucht, wird er bedrängt und fällt auf den Bauch. Sein Blick Richtung Schiri bringt nichts.
Noch 4:12 auf der Uhr. Flutlicht ist an.

15:53 h
Dann sollten wir noch erzählen, dass die Ersatzbänke für beide Teams geheizt sind. Genauso wie die Football-Bänke in Buffalo.

15:52 h
"Sweet Caroline" von Neil Diamond aus der Lautsprecheranlage und alle johlen mit. Wer die Anspielung versteht, ist König von Buffalo.

15:51 h
Ein neues Loch im Eis im Buffalo-Verteidigungsdrittel rechts von Goalie Ryan Miller. Also haben wir eine neue Pause. Etwas mehr als sieben Minuten auf der Uhr.

15:49 h
Jetzt lassen sich die Sabres etwas schlapp zurückfallen. Befreiung ist wichtiger als Spielaufbau. Kein gutes Zeichen. "Let's Go Buffalo" von den Rängen in der vollen Dröhnung. Wenn's denn hilft.

15:45 h
Anpfiff zum Rest. Werden wir eine Verlängerung erleben?

15:44 h
Der Radiomann aus Buffalo erklärt gerade: Das Eis sei im Prinzip durchweg im guten Zustand gewesen. Es gibt nur eine kleine Schadenszone. Die Veranstalter haben Glück gehabt. Es fehlt nicht viel und der Niederschlag käme als Regen herunter. Das wäre eine Superpanne geworden.

15:36 h
Die Hälfte des letzten Spielabschnitts ist vorbei. Die Penguins hatten klare Vorteile. Mal sehen, was sie auf dem sauberen Eis noch entkorken.

15:31 h
Der Schnee kommt stärker herunter. Zum Glück wird fehlendes Tageslicht nicht zu einem Problem. Dieses Spiel wird vor Einbrechen der Dunkelheit zu Ende sein.

15:29 h
Die eigentliche Enttäuschung ist Sidney Crosby, der das erste Tor vorbereitet hatte und soeben seinen zweiten Schuss aufs Sabres-Tor produzierte. Jochen Hecht arbeitet wie immer eher still, aber effektiv. Jetzt müsste nur noch jemand die Chancen verwerten.

15:27 h
Die Sabres bleiben druckvoll. Ein Fall von Athletik. Denn auf diesem Eis ist mit Kufentänzen nichts zu reißen. Wir warten schon wieder auf die Zambonis. Und darauf, dass die Mannschaften wie in der guten alten Zeit, zur Hälfte des dritten Drittels noch einmal die Seiten wechseln.

15:25 h
Fanhouse hat einen Shoutout Richtung American Arena gebracht. Thank you very much.

15:21 h
Drittes Drittel läuft. Das mit den Pausen dehnt sich. Die Spieler haben einen weiten Weg zu den Umkleidekabinen in den Katakomben des Stadions und zurück.

15:20 h
Memo: NHL-Hallen, in denen ich schon NHL-Spiele gesehen habe: Denver (Colorado Avalanche, Geschichte über David Aebischer) Edmonton (Oilers, Geschichte über Michael Riesen), Raleigh (Carolina Hurricanes, Geschichte über Martin Gerber), Buffalo (Sabres (Geschichte über Thomas Vanek), Uniondale, Nassau Coliseum (New York Islanders, Geschichte über Uwe Krupp und Jochen Hecht), Manhattan, Madison Square Garden (New York Rangers), Trainingshalle der Boston Bruins (Geschichte über Marco Sturm).

15:15 h
Jetzt habe ich das Video auf YouTube entdeckt:


15:08 h
Überbrückung zur Pause, ein Video aus dem Bestand der NHL via Fanhouse, das die Vorbereitungen zeigt:
http://sabres.nhl.tv/team/launch.htm?type=fvod&id=9659&catid=23
Leider klappt der Einbau nicht. Und es gibt nicht genug Zeit, das Problem zu fixen.

14:59 h
Ende des zweiten Drittels. Spielstand 1:1.

14:55 h
Noch drei Minuten im zweiten Drittel. Penguins haben noch immer keinen Torschuss produziert, aber das Unentschieden gehalten.

14:52 h
Endlich macht auch Thomas Vanek Druck. Roy mit einer Abstauber-Chance nach einem Schuss des Österreichers. Aber nuttin' doin'.

14:49 h
Mit neun Minuten auf der Uhr für das zweite Drittel geht es endlich weiter. Buffalo hat sich Vorteile erarbeitet. Die Bilanz der Torschüsse im zweiten Drittel: 12:0

14:48 h
Warum nicht mal wieder ein bisschen Schnee? Das ist doch gleich viel uriger. Für die Zuschauer gibt's ein bisschen Musik. Ab und zu kommen ein paar Schlachtrufe zustande. Aber von der Stimmung ist es nicht zu vergleichen mit dem Gedröhne in der Halle im Stadtzentrum von Buffalo

14:45 h
Die Zamboni-Delegation ist mal unterwegs. Sie arbeiten auf diesem Eis etwas anders als gewöhnlich, wenn sie einen feine Wasserfilm ausbringen, der dann einfach friert. Hier wird nur gehobelt.

14:34 h
Das beste optische Detail ist die neue Retro-Jacke, die Sabres-Trainer Lindy Ruff trägt - mit dem dem alten Logo riesig auf der linken Seite vorne. Das könnte ein neuer Hit unter den Fans werden.

14:29 h
Ausgleich der Sabres zum 1:1. Torschütze Campbell, Assist Connolly. Jetzt kommt endlich Stimmung auf. Das Volk auf den Rängen hat lange warten müssen.

14:28 h

Beginn des zweiten Drittels. Wer sich ein bisschen einlesen will. Hier Links zum Winter Classic aus den deutschsprachigen Medien:
http://www.kurier.at/sportundmotor/117274.php
http://www.ftd.de/sport/sportmix/us/:Fans%20NHL%20Spiel%20Jochen%20Hecht/297717.html
http://www.sport1.at/397+M5e159dabd50.html

14:08 h
Drittelpause. Das freut die Leute vom Fernsehen. Jetzt hagelt es Werbung. Penguins führen 1:0.

14:07 h
Penguins-Torwart Ty Conklin kommt aus Alaska. Wenn das keine gute Voraussetzung für ein Freiluftmatch ist. Noch zwei Minuten bis zur Drittelpause. Das Spielgeschehen ist typisch NHL. Viel Druck. Viel Kraft. Wenig Linie.

14:02 h
Das Herumstöbern auf der nhl.com Seite in den langen Pausen bringt ein paar Fundsachen zutage. Zum Beispiel zwei Live-Radioübertragungen - eine aus Sicht der Sabres, eine aus Sicht der Penguins. Finden kann man den Service hier.

14:00 h
Das Match läuft endlich wieder. Und die Pudelmütze von Sabres-Torwart Ryan Miller kommt öfter in Nahaufnahme ins Bild. Der Mann dürfte angesichts der ständigen Überzahlattacken der Penguins schön warm bleiben. Wie sich sein Gegenüber vor dem Festfrieren schützt, können wir nicht sehen.

13:55 h
Die Unterbrechung scheint endlos. Die normale Temperatur in einer Eishalle der NHL liegt bei rund 10 Grad. Die Temperatur im Ralph Wilson Stadium liegt knapp über dem Gefrierpunkt.

13:52 h
Jetzt sitzt auch noch Thmoas Vanek auf dem Strafstuhl. So viel Geld er auch verdient. Den Sabres hat er in dieser Saison noch nicht viel gebracht. Neue Unterbrechung: Eine tiefe Kerbe im Drittel der Sabres muss geflickt werden. Der Fernsehkommentator erzählt die Geschichte von Jochen Hecht, der mit fünf zuhause in Deutschland auf einer Freiluftfläche zu spielen begann.

13:48 h
Zwei Zambonis fahren auf. Während die Spieler auf ihren Bänken hinter der Bande kauern, muss das Eis abgefegt werden. In der Pause: Bilder aus dem Hubschrauber. Und ein Interview mit einem Spieler von Buffalo, der darauf hinweist, dass man unter diesen Bedingungen anders spielen muss. Denn die Kommunikation untereinander funktioniert nicht halb so gut. Die "kleinen Dinge" müssen klappen. Die "großen Dinge" kann man mithin vernachlässigen.

13:44 h
Die 1:0-Führung der Penguins noch nur 21 Sekunden geht in Ordnung. Mehr Info über das Match hat die Seite der NHL. Die frühen Strafen für die Sabres sind keine Hilfe.

13:38 h
NBC überträgt seit ein paar Minuten das Open-Air-Eishockey-Match aus Buffalo live. Es fällt leichter Schnee. Das Stadion ist randvoll. Macht also rund 70.000 Zuschauer.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wobei ich NHL & NBC nicht verstehe das Spiel am 1.1. auszutragen und damit gegen einen seit Äonen als College Football-Großkamptag bekannten Termin antreten zu lassen. Da hätte sich gerade Ende Januar bzw. Februar ein massenkompatiblerer Termin finden lassen können.

Jürgen Kalwa hat gesagt…

Was das Match bei den Einschaltquoten gebracht hat, werden wir morgen wissen. Die NHL muss sich nicht mehr mit solchen Fragen herumplagen. Das amerikanische Massenpublikum ignoriert die Liga sowieso, egal, was die machen. Eishockey funktioniert nur noch regional als Attraktion, nicht überregional. Weshalb die Hütte randvoll ist. Und NBC kann man nnur motivieren, wenn man ihnen ab und zu etwas Besonderes bietet.

Jürgen Kalwa hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Jürgen Kalwa hat gesagt…

Ich hatte mich im letzten Kommentar vertippt und ihn deshalb gelöscht: Ich wollte nur auf den Quoten-News hinweisen, die ich heute (weiter oben) gepostet habe. Es war ein Erfolg für die NHL. Trotz College-Konkurrenz.