
Aber wo wir schon bei Gerüchten sind: Wie wär's mit diesem? Angeblich will Mark Cuban den Baseball-Club Chicago Cubs kaufen. Mehr als 600 Millionen Dollar wären wohl fällig, um eine der traditionsreichsten Institutionen Amerikas zu übernehmen und eines der traurigsten Kapitel in der US-Sportgeschichte anzugehen: Die Cubs sind die Mannschaft, die am längsten keine World Series mehr gewonnen hat: seit 1908. Cuban hatte 2005 signalisiert, dass ihn die Anschaffung interessieren würde ("wenn sie zu haben sein sollten"). Inzwischen scheinen die gegenwärtigen Eigentümer, der Tribune-Medienkonzern, durchaus an einem Abstoßen interessiert zu sein. Vor einem Jahr wurde er von Fans bezirzt, es ernsthaft zu bedenken. Am Mittwoch hat Cuban auch diese Fama dementiert: "Nicht wahr. Passiert nicht", schrieb er in einer knappen E-Mail-Mitteilung an die Nachrichtenagentur Reuters.
Wahr war bisher nur soviel: Er hatte sich vor einiger Zeit mit einigen anderen Interessenten zusammen offiziell um die Pittsburgh Penguins bemüht. Das Projekt hatte zumindest etwas sentimental Zwingendes. Die Penguins sind der Eishockey-Club seiner Heimatstadt. Und der ist davon bedroht, woanders hin verkauft zu werden. Dass der erfolgreiche Unternehmer Sportclubs sammelt, um sein Vermögen oder auch nur seinen Wirkungskreis als egozentrischer Zirkusdirektor auszubauen, scheint unwahrscheinlich. Er ist bei den Mavericks ungeheuer präsent und findet das das Größte. Und als Ausgleichssport investiert er in Film- und Fernsehprojekte.
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